Stiftung Pfizer Forschungspreis
MIT FOTOS: 34. Verleihung Pfizer Forschungspreis: 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Schweizer Spitzenforschung in Medizin und Digitaler Gesundheit ausgezeichnet
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Zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Basel, Fribourg, Genf, Lausanne und Zürich werden heute mit dem Pfizer Forschungspreis ausgezeichnet. Sie werden für ihre wissenschaftlichen Arbeiten geehrt, die sie an Schweizer Forschungsinstituten oder Spitälern durchgeführt haben. Das Preisgeld von insgesamt 100’000 Schweizer Franken wird in den Kategorien Onkologie, Infektionskrankheiten/Immunologie sowie erstmals Digitale Gesundheit vergeben.
Der Pfizer Forschungspreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für biomedizinische Grundlagenforschung und klinische Forschung in der Schweiz. Seit 1992 würdigt er herausragende wissenschaftliche Leistungen, die einen bedeutenden Beitrag zur medizinischen Innovation leisten und das Potenzial haben, die Versorgung und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. An der diesjährigen 34. Preisverleihung werden insgesamt zwölf Forschende geehrt, die an fünf zukunftsweisenden Projekten in den Bereichen Onkologie, Infektionskrankheiten/Immunologie und erstmals Digitale Gesundheit beteiligt waren.
Ausgezeichnete Forschung: Von zielgerichteter Krebstherapie bis digitale Unterstützung bei Adipositas
Aus insgesamt 63 eingereichten Arbeiten wählten unabhängige Kommissionen führender Expertinnen und Experten fünf Projekte aus, die durch ihre wissenschaftliche Qualität, Originalität und Relevanz überzeugten. Ein ausgezeichnetes Projekt in der onkologischen Grundlagenforschung zeigt, wie eine neuartige makrophagenbasierte Zelltherapie Krebsmedikamente gezielt und sicher direkt zu Tumorzellen im Gehirn transportieren kann. In der Kategorie Infektionskrankheiten/Immunologie wurde ein klinisches Forschungsprojekt prämiert, das eine sogenannte molekulare Karte entwickelt hat, um personalisierte Behandlungsansätze für immunbedingte Hauterkrankungen zu ermöglichen. In der neuen Kategorie Digitale Gesundheit wird erstmals ein Projekt ausgezeichnet, das Übergewicht und Adipositas mithilfe einer wissenschaftlich fundierten App adressiert. Die digitale Lösung basiert auf neurowissenschaftlichen Prinzipien und Gamification-Elementen und wurde in klinischen Studien validiert, um Heisshunger und übermässiges Essverhalten nachhaltig zu reduzieren.
„Der Pfizer Forschungspreis würdigt auch in diesem Jahr exzellente Forschungsarbeiten aus der Schweiz, die durch ihre wissenschaftliche Qualität und Innovationskraft überzeugen. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für den ausserordentlichen Einsatz für medizinischen Fortschritt und Innovation und soll die Preisträgerinnen und Preisträger ermutigen, ihren Weg konsequent weiterzuverfolgen“, sagt Dr. med. Eva Graf, Präsidentin der Stiftung Pfizer Forschungspreis.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der ausgezeichneten Forschungsarbeiten in den drei Kategorien.
ONKOLOGIE
Grundlagenforschung
Dr. Miaomiao Sun, Dr. Maciej Bialasek, PD Dr. Dr. Tobias Weiss
Universitätsspital Zürich, Universität Zürich, Cellis AG Zürich, Warschauer Naturwissenschaftliche Universität
“ Makrophagen als Wirkstoffträger für die Behandlung von Glioblastomen ”
Klinische Forschung
Rémi Vernet, Dr. Eugenio Fernandez, Prof. Nicolas Mach
Universität Genf, Universitätsspital Genf
“Inaktivierte Tumorzellen und Kapseln – eine kombinierte Immuntherapie gegen Krebs”
INFEKTIONSKRANKHEITEN / IMMUNOLOGIE
Grundlagenforschung
PD Dr. Dr. Bojana Müller-Durovic
Universität Basel, Universitätsspital Basel
“Das Epstein-Barr-Virus kapert den Stoffwechsel, um B-Zellen zu transformieren”
Klinische Forschung
Dr. Teofila Seremet Caplanusi , PD Dr. Jeremy Di Domizio, Antoine Girardin
Universitätsspital Lausanne CHUV, Universität Lausanne
“Eine molekulare Karte ermöglicht personalisierte Hauttherapien”
DIGITALE GESUNDHEIT
Prof. Dr. Lucas Spierer , Frederik Plourde
Universität Fribourg, BeweLab SA, Fribourg
“Eine digitale Gesundheitslösung zur Reduzierung ungesunder Heisshungerattacken”
Zusammenfassungen der prämierten Forschungsarbeiten erhalten Sie beigefügt.
Gruppenfotos der Preisträgerinnen und Preisträger werden heute ab ca. 18 Uhr hier veröffentlicht https://www.presseportal.ch/de/nr/100053420.
Der Pfizer Forschungspreis
Der Pfizer Forschungspreis ist einer der bekanntesten Medizin-Forschungspreise der Schweiz. Seit 1992 wird er von der Stiftung Pfizer Forschungspreis auf Antrag von unabhängigen wissenschaftlichen Kommissionen in verschiedenen medizinischen Bereichen der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung verliehen. In diesem Jahr wird erstmals auch ein innovatives Projekt im Bereich Digitale Gesundheit ausgezeichnet. Mit der diesjährigen 34. Preisverleihung ehrt die Stiftung Pfizer Forschungspreis weitere 12 von nun insgesamt 450 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und fördert mit einer Preissumme von insgesamt mittlerweile über 6.9 Millionen Schweizer Franken die medizinische Forschung in der Schweiz.
Weitere Informationen: www.pfizerresearchprize.ch
Einladung für Medienschaffende
Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 18 Uhr im WIDDER HOTEL, Widder-Saal, Eingang Augustinergasse 24, 8001 Zürich, statt. Sie sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich per Mail an media.ch@pfizer.com an. Der Eintritt ist frei, die Anzahl Plätze ist beschränkt.
Gerne stellen wir für Ihre Berichterstattung auf Anfrage den Kontakt zu den Preisträgerinnen und Preisträgern her.
Über Pfizer – Breakthroughs that change patients’ lives
Damit Menschen Zugang zu Therapien erhalten, die ihr Leben verlängern und erheblich verbessern, setzen wir bei Pfizer auf Wissenschaft und nutzen unsere globalen Ressourcen. Unser Anspruch ist es, bei der Entdeckung, der Entwicklung und der Herstellung innovativer Medikamente und Impfstoffe Standards zu setzen – hinsichtlich ihrer Qualität, Sicherheit und des Nutzens für Patient*innen. Weltweit – über Industrie- und Schwellenländer hinweg – arbeiten Kolleg*innen bei Pfizer jeden Tag daran, das Wohlbefinden, die Prävention, die Behandlungs- und Heilungschancen gegen die schwerwiegenden Erkrankungen unserer Zeit zu verbessern und voranzubringen. Aus unserer Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen Unternehmen heraus arbeiten wir mit Leistungserbringern, Regierungen und lokalen Gemeinschaften zusammen, um weltweit den Zugang zu einer zuverlässigen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung zu fördern und auszuweiten. Einen Unterschied für alle zu machen, die sich auf uns verlassen, daran arbeiten wir seit mehr als 170 Jahren. Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In der Schweiz sind rund 270 Mitarbeiter*innen tätig.
Medienkontakt Nicole Manetti Director Policy, Public Affairs & external Communications E-Mail: media.ch@pfizer.com Telefon: +41 43 495 71 11 Website: www.pfizer.ch LinkedIn: www.linkedin.com/company/pfizer






