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Deutsche stehen dem demografischen Wandel gelassen gegenüber: "Wir werden älter, na und?" ließe sich überspitzt eine aktuelle Studie zusammenfassen:

Hamburg (ots)

- Laut Philips Health & Well-being Index Deutschland macht sich 
     nicht einmal jeder vierte Deutsche Gedanken darüber, welchen 
     Einfluss der demografische Wandel auf die gesellschaftliche 
     Entwicklung hat.
   - Obwohl 92 % der Deutschen glauben, dass sie selbst einen 
     maßgeblichen Einfluss auf die eigene Gesundheit und ihr 
     Wohlbefinden haben, vertrauen sie für ein längeres gesundes 
     Leben lieber auf ihren Arzt und die Technik.
   - Wenn eine schwere Erkrankung droht, wollen es die Deutschen 
     allerdings lieber nicht wissen.
Obwohl laut dem Philips Health & Well-being Index 
gesellschaftliche Probleme die Deutschen mehr belasten als 
persönliche Sorgen, ist das Bewusstsein dafür, wie umfassend unsere 
Gesellschaft durch die demografische Entwicklung berührt wird, bei 
ihnen offensichtlich noch nicht angekommen. Das ist ein Ergebnis der 
jüngst von Forsa im Auftrag von Philips durchgeführten Index-Studie. 
Während sich 54 % der Deutschen Sorgen um die wirtschaftliche Lage in
Deutschland und der Welt machen und etwa jeder Dritte (31 %) den 
Klimawandel als Bedrohung ansieht, geben nur 24 % an, sich um die 
alternde Gesellschaft Gedanken zu machen. Dabei bereiten einige 
Auswirkungen des demographischen Wandels den Deutschen durchaus 
Sorgen: Mehr als die Hälfte (54 %) fühlen sich durch die 
Kostenentwicklung im Gesundheitswesen gestresst.
Die eigene Rolle als Kostentreiber nehmen sie dabei aber 
offensichtlich nicht wahr. Obwohl mehr als Dreiviertel der Befragten 
(78 %) angeben, dass sie Arztbesuche nach Möglichkeit vermeiden, sagt
knapp die Hälfte der Befragen (44 %), dass sie mindestens ein bis 
zweimal pro Quartal aufgrund akuter gesundheitlicher Beschwerden zum 
Arzt gehen. Bei den über 65jährigen sagen dies rund zwei Drittel (64 
%). Mit der Vorsorge nehmen es die Befragten weit weniger genau: Nur 
die Hälfte gibt an, jährlich zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen, 
weitere 16 % alle zwei Jahre. 21 % der Befragten sagen, dass sie 
niemals irgendwelche Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.
92 % der Deutschen sagen, dass ihre Gesundheit ganz in ihren 
eigenen Händen liegt, beziehungsweise das eigene Verhalten einen 
entscheidenden Unterschied macht. Trotzdem sind die Befragten wenig 
diszipliniert, wenn es darum geht, in Sachen Gesundheit tatsächlich 
selbst aktiv zu werden. 59 % geben an, dass sie nicht so viel Sport 
treiben, wie sie eigentlich sollten und obwohl laut Statistischem 
Bundesamt 2009 mehr als jeder Zweite Deutsche übergewichtig war, ist 
gemäß Philips Index nur etwa jeder Dritte (37 %) dieser Meinung. 
Selbst beim Schlafen lassen die Deutschen Disziplin vermissen: 35 % 
geben an, dass sie nicht genug schlafen  - mehr als die Hälfte von 
ihnen, weil sie schlicht zu spät ins Bett gehen.
Einer der Gründe, warum es die Befragten mit der Sorge um sich 
selbst nicht so genau nehmen, ist sicherlich das ausgeprägte 
Vertrauen in die moderne Technik: Dreiviertel der Deutschen (74 %) 
glauben, dass die Medizintechnik eine entscheidende Rolle dabei hat, 
ihnen ein längeres Leben zu ermöglichen - nur 7 % stimmen dieser 
Aussage gar nicht zu. In keinem anderen Lebensbereich wird der Einzug
von Technik stärker begrüßt und positiver bewertet als in der 
Medizin: Mehr als 90 % der Deutschen schätzen die Entwicklungen bei 
Vorsorge, Diagnose und Behandlung als positiv ein. Negative 
Auswirkung sehen jeweils nur weniger als 5 % der Befragten. Lediglich
die technischen Fortschritte beim Informationsaustausch, also durch 
Handy, E-Mail oder Internet, wird von vergleichbar vielen Deutschen 
(89 %) positiv eingeschätzt.
Trotz ihrer Technikgläubigkeit im medizinischen Bereich möchten 
nur die wenigsten Deutschen im Voraus über mögliche Krankheiten 
aufgeklärt werden: Nur 33 % geben an, dass sie schon Jahre voraus 
würden wissen wollen, ob und wann sie ernsthaft erkranken, wenn dies 
in Zukunft möglich wäre.
"Unsere Studie zeigt dramatisch auf, dass die älter werdende 
Gesellschaft - und die damit verbundenen Herausforderungen - noch 
nicht wirklich als ein uns alle betreffendes Thema wahrgenommen wird.
Dabei besteht dringender Handlungsbedarf", kommentiert Andreas Wente,
Sprecher der Geschäftsführung der Philips Deutschland GmbH die 
Ergebnisse des Philips Index. "Das gilt für jeden einzelnen von uns, 
der noch mehr Eigenverantwortung an den Tag legen muss, aber 
selbstverständlich auch für Wirtschaft und Politik. Die gute 
Nachricht ist, dass die Deutschen aufgeschlossen sind für den 
technischen Fortschritt - gerade im Gesundheitsbereich. Jetzt gilt es
gemeinsame Anstrengungen auf Seiten der Entscheidungsträger im 
Gesundheitswesen zu unternehmen und neue, effiziente Lösungen 
schneller einzuführen."
Angesichts der demografischen Entwicklung sind entsprechende 
Veränderungen im Gesundheitswesen von besonders großer Bedeutung, 
denn mit fortschreitendem Alter steigen die Pro-Kopf-Krankheitskosten
überproportional an. "Die Einführung neuer Technologien und Lösungen 
ermöglichen es die Effizienz in der Behandlung von Patienten weiter 
zu steigern, ohne dass dies zu Lasten der Qualität ginge. Ganz im 
Gegenteil, aktuelle Studien weisen nach, dass neue Lösungen die 
Möglichkeit bieten, die Lebensqualität gerade chronisch kranker 
Patienten zu erhöhen." resümiert  Andreas Wente.
Detaillierte Informationen zum Philips Health & Well-being Index 
Deutschland - insbesondere in Bezug auf die Generation 65plus - wird 
das Unternehmen auf dem diesjährigen "Zukunftsforum Langes Leben" am 
15./16. September in Berlin vorstellen.
Hintergrund: Philips Health & Well-being Index
Die repräsentativen Forsa-Befragung für den Philips Health & 
Well-being Index Deutschland untersucht, wie die Deutschen ihren 
eigenen Gesundheitszustand und ihr Wohlbefinden einschätzen, welche 
Faktoren dabei eine besondere Bedeutung spielen, wie zufrieden sie 
mit unterschiedlichen Aspekten ihres Lebens sind, aber auch was ihnen
Stress und Sorgen bereitet. Zudem untersucht die Studie welche Rolle 
Technik in unterschiedlichen Lebensbereichen spielen kann und soll 
und wie ihre Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden beurteilt 
wird. Der Philips Index basiert auf einer bundesweiten 
repräsentativen Befragung einer Stichprobe von 1.002 erwachsenen 
Bundesbürgern ab 18 Jahren. Die Studie wurde von Forsa per Telefon 
durchgeführt. Die Feldforschung fand vom 15. bis 25. Juni 2010 statt.
Die Stichprobe wurde so gewichtet, dass sie das Verhältnis von Alter,
Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und Region in Deutschland 
widerspiegelt. Die durchschnittliche Fehlerspanne für diese 
Gesamtstichprobe liegt bei +/- 3,1 %.
Weitere Hintergrundinformationen und Bilder finden Sie unter:   
http://www.presseportal.de/go2/demografischen_Wandel
Über Royal Philips Electronics
Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist 
ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für 
Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität
von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen 
Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den 
Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips - im 
Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" - 
Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die 
Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher 
Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern 
weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden
Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen 
Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause
ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie
Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist 
Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und 
Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie 
Zahnpflegeprodukten. Philips erzielte 2009 in Deutschland einen 
Umsatz von knapp 3,4 Milliarden Euro und beschäftigt hier 6.900 
Mitarbeiter. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

Pressekontakt:

Philips Deutschland GmbH, Unternehmenskommunikation
Veronika Hucke
Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg
Telefon: 040/2899-2215; Mobil: 0175/5836903
E-Mail: veronika.hucke@philips.com

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