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EANS-News: Klöckner & Co SE: Erstmals positives operatives Ergebnis (EBITDA) im dritten Quartal 2009 seit Ausbruch der Finanzkrise; Netto-Verschuldung vollständig abgebaut; noch keine nachhaltige Belebung der Nachfrage

Duisburg (euro adhoc) -

•Absatz, Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten 2009 deutlich
unter Vorjahresniveau, aber Stabilisierung im dritten Quartal 
fortgesetzt 
 •Kosteneinsparungsziel für 2009 in Höhe von 100 Mio. 
Euro bereits fast vollständig realisiert
 •Netto-Verschuldung 
vollständig abgebaut, Netto-Finanzguthaben von 139 Mio. Euro
•Fortführung der Akquisitionsstrategie eingeleitet - Vorvertrag für 
größte Akquisition seit Börsengang unterschrieben
 •Nachfrage aktuell
noch schwankend auf niedrigem Niveau, aber graduelle 
Nachfrage¬verbesserung im nächsten Jahr erwartet
  Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der
  Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
Quartalsbericht
Utl.: •Absatz, Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten 2009 
deutlich unter Vorjahresniveau, aber Stabilisierung im dritten 
Quartal fortgesetzt •Kosteneinsparungsziel für 2009 in Höhe von 100 
Mio. Euro bereits fast vollständig realisiert •Netto-Verschuldung 
vollständig abgebaut, Netto-Finanzguthaben von 139 Mio. Euro 
•Fortführung der Akquisitionsstrategie eingeleitet - Vorvertrag für 
größte Akquisition seit Börsengang unterschrieben •Nachfrage aktuell 
noch schwankend auf niedrigem Niveau, aber graduelle 
Nachfrage¬verbesserung im nächsten Jahr erwartet
Duisburg, 13. November 2009 - Nach einem
negativen EBITDA (EBITDA - Ergebnis vor Zinsen, Steuern und 
Abschreibungen) von -132 Mio. Euro im ersten Quartal und -31 Mio. 
Euro im zweiten Quartal konnte Klöckner & Co im dritten Quartal 
erstmals im laufenden Geschäftsjahr ein positives EBITDA von +11 Mio.
Euro erwirtschaften. Dazu beigetragen haben neben den konsequent 
weiter durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen vor allem stabilere 
Absatzpreise und damit zusammenhängend positive Bestandseffekte. 
Gleichwohl ist die Ergebnissituation mit einem aufgelaufenen EBITDA 
von -151 Mio. Euro für die ersten neun Monate aufgrund der immer noch
deutlich unter dem Vorjahr liegenden Nachfrage weiterhin äußerst 
unbefriedigend. Der Absatz des Klöckner & Co-Konzerns lag bis Ende 
September 2009 mit 3,2 Mio. Tonnen um 34,6 % unter dem Vorjahreswert 
von 4,8 Mio. Tonnen. Der Umsatz sank um 44,2 % auf rund 3,0 Mrd. 
Euro; im Vorjahreszeitraum betrug er 5,4 Mrd. Euro.
Nachfragebelebung noch nicht nachhaltig - Unternehmen gut aufgestellt
Erste Anzeichen einer Belebung der Nachfrage im September können noch
nicht als nachhaltiger Trend angesehen werden, die Preisentwicklung 
bleibt schwankend und beeinflusst das Kaufverhalten der Kunden. Nach 
einem positiven Trend im dritten Quartal sind die Preise seit Oktober
für einige Stahl- und Metallprodukte in Europa und Nordamerika wieder
unter Druck geraten. Vor diesem Hintergrund sowie saisonalen 
Einflüssen erwartet der Vorstand allenfalls ein ausgeglichenes 
operatives Ergebnis für das zweite Halbjahr. "Trotz einer bisher 
ausbleibenden nachhaltigen Belebung der Nachfrage gehen wir davon 
aus, dass die Talsohle durchschritten ist und rechnen mit einer 
graduellen Nachfrageverbesserung für das nächste Jahr. Ungeachtet der
schwierigen Marktlage sieht sich Klöckner & Co durch die konsequent 
umgesetzten Maßnahmen aber gut aufgestellt, um die Chancen der Krise 
zu nutzen", so Gisbert Rühl, Vorstandvorsitzender der Klöckner & Co 
SE.
Durch den deutlichen Abbau des Working Capitals, der Begebung einer 
Wandelanleihe im Juni sowie der erfolgreichen Kapitalerhöhung im 
September 2009 konnte der Konzern zum Quartalsende ein 
Netto-Finanzguthaben von 139 Mio. Euro im Vergleich zu 
Netto-Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 571 Mio. Euro zum 
Jahresende 2008 ausweisen. Dem Konzern stehen damit nach der 
Umstrukturierung der Finanzierung sowie der Begebung der 
Wandelanleihe auf der Finanzierungsseite Fazilitäten von insgesamt 
1,6 Mrd. Euro zur Verfügung. Die Mittelfreisetzung aus dem Abbau des 
Working Capitals hat zu einer erheblichen Verbesserung des Cashflows 
aus betrieblicher Tätigkeit auf 541 Mio. Euro im Vergleich zu 32 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum geführt. In den ersten neun Monaten konnte 
zudem bereits das Jahreseinsparziel für Sach- und Personalkosten von 
netto 100 Mio. Euro nahezu vollständig realisiert werden.
Fortführung der Akquisitionsstrategie Nach dem Aussetzen der 
Akquisitionsstrategie zu Beginn der Wirtschaftskrise im letzten Jahr 
kehrt Klöckner & Co jetzt wieder auf den ursprünglichen Wachstumskurs
zurück: "Die Sicherung der Finanzierung einschließlich der 
Platzierung der Wandelanleihe und der Kapitalerhöhung bieten ein 
solides finanzielles Fundament, um den Akquisitionskurs trotz der 
andauernden Finanzkrise wieder aufzunehmen. Mit der Unterzeichung 
eines Vorvertrags zum Erwerb der deutschen Becker Stahl-Service 
Gruppe, einem Stahl Service Center-Unternehmen mit rund 600 Mio. Euro
Umsatz, ergreifen wir eine hervorragende Chance das Wachstum wieder 
zu beschleunigen und die Ergebnissituation nachhaltig zu verbessern",
erläutert Gisbert Rühl. Die Becker Stahl-Service Gruppe betreibt 
eines der weltweit größten und modernsten Stahl Service Center mit 
Sitz in Bönen, Nordrhein-Westfalen. Mit dem Erwerb wird Klöckner & Co
seine Marktposition im Bereich Flachstahl deutlich ausbauen und 
gleichzeitig eine größere Diversifikation auf der Kundenseite 
erlangen. Die Übernahme der Becker Stahl-Service Gruppe wird die 
größte Akquisition seit dem Börsengang im Jahr 2006 darstellen. Die 
Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der 
Kartellbehörden sowie einer noch durchzuführenden Due Diligence. Mit 
dem Abschluss des endgültigen Kaufvertrags wird Anfang 2010 
gerechnet.
Weitere Ergebniszahlen analog zum EBITDA Entsprechend der 
EBITDA-Entwicklung betrug das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 
bis Ende September 2009 -204 Mio. Euro (9M/2008: +686 Mio. Euro) und 
das Konzerner¬gebnis vor Steuern -249 Mio. Euro (9M/2008: +634 Mio. 
Euro). Bedingt durch einen positiven Steuereffekt schloss Klöckner & 
Co mit einem Konzernverlust von -198 Mio. Euro (9M/2008: 
Konzerngewinn +526 Mio. Euro) in den ersten neun Monaten 2009 ab. Die
Eigenkapitalquote per 30. September 2009 liegt auch unter 
Berücksichtigung des Verlusts der ersten neun Monate des 
Geschäftsjahres bei rund 38 % nach 35 % zum Ende des Geschäftsjahres 
2008.
Über Klöckner & Co Klöckner & Co ist der größte 
produzentenunabhängige Stahl- und Metalldistributeur im Ge¬samtmarkt 
Europa und Nordamerika. Das Kerngeschäft des Klöckner & Co-Konzerns 
ist die lagerhaltende Distribution von Stahl- und 
Nicht-Eisen-Metallen. Ca. 185.000 aktive Kunden werden durch rund 250
Lager- und Anarbeitungsstandorte mit insgesamt ca. 9.200 Mitarbeitern
in 15 Ländern in Europa sowie Nordamerika versorgt. Das Unternehmen 
erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von etwa 6,7 Mrd. 
Euro. Die Aktien der Klöckner & Co SE sind an der Frankfurter 
Wertpapierbörse zum Handel im Regulierten Markt mit weiteren 
Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) zugelassen. Die Klöckner & 
Co-Aktie ist im MDAX®-Index der Deutschen Börse gelistet. ISIN: 
DE000KC01000; WKN: KC0100; Common Code: 025808576.

Rückfragehinweis:

Ansprechpartner
Dr. Thilo Theilen - Leiter Investor Relations & Corporate Communications
Telefon: +49-(0)203-307-2050
E-Mail: thilo.theilen@kloeckner.de
Claudia Uhlendorf - Pressesprecherin
Telefon: +49-(0)203-307-2289
E-mail: claudia.uhlendorf@kloeckner.de

Branche: Metallindustrie
ISIN: DE000KC01000
WKN: KC0100
Index: CDAX, Classic All Share, Prime All Share
Börsen: Frankfurt / Regulierter Markt/Prime Standard
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