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Mobile Banking wird Mikrofinanzierung transformieren

Washington (ots/PRNewswire)

- CGAP legt dar, dass es unter den gegenwärtigen Marktbedingungen
für ärmere Bevölkerungsschichten immer noch einige Jahre dauern wird,
bevor sie profitieren können
Ein neuer Bericht der globalen Mikrofinanzierungsorganisation
CGAP sagt voraus, dass Mobile Banking unter den richtigen
Marktbedingungen für eine grosse Zahl ärmerer Menschen, die
ausserhalb des formellen Finanzsystems stehen, von Vorteil sein
könnte. Anfängliche Erfahrungen mit einem Banksystem ohne Filialen
deuten darauf hin, dass kompatible Zahlungsplattformen, praktikable
und risikobasierte Vorschriften und ein gemeinsam genutztes Netz von
Vertretern zur Abwicklung von Bargeldtransaktionen entwickelt werden
müssen.
"Die Marktbedingungen drücken die Preise nach unten. Wir sehen
auf den Philippinen, dass eine Transaktion über ein Mobiltelefon oder
einen Geldautomaten nur ein Fünftel eines traditionellen Besuchs bei
einer Filiale kostet", sagte Gautam Ivatury, Manager des
Technologieprogramms von CGAP und Mitautor des Berichts.
"Andererseits schätzen wir, dass weniger als einer von zehn
Mobiltelefon-Bankkunden zu der ärmeren Bevölkerungsschicht gehört,
neu im Bankwesen ist oder andere Transaktionen als Zahlungen oder
Überweisungen durchführt."
Der Bericht legt dar, dass Zahlungen und Überweisungen aus vielen
Gründen das mobile Finanzdienstleistungsangebot dominieren.
Insbesondere die Anbieter von mobilen Dienstleistungen bieten
bevorzugt Zahlungsdienstleistungen an, da diese eher den
traditionellen Umsatzmodellen entsprechen. Bei diesen
Dienstleistungen ist es ausserdem weniger wahrscheinlich, dass die
Betreiber gegen irgendwelche Vorschriften des Bankwesens verstossen
könnten.
"Wenn es darum geht, ärmere Bevölkerungsschichten anzusprechen,
die sich ausserhalb des formellen Finanzsektors befinden, besteht
zumindest derzeit eine deutliche Diskrepanz zwischen der Realität des
Mobiltelefonbankwesens und seinem Potential, und noch mehr zu dem
Medienrummel, der darum betrieben wird", sagte Ignacio Mas,
CGAP-Berater und Mitautor des Reports. "Wir sehen deutliche Chancen
für Serviceanbieter, die jetzt schnell handeln und neue Produkte
kreieren, insbesondere wenn sie dazu noch ein gemeinsam genutztes
Netz von Vertretern zur Abwicklung von Bargeldtransaktionen
etablieren können, mit dem sie die "Extrameile" im Serviceangebot
gehen können".
Der Bericht legt dar, dass es in Fällen, in denen die
Marktbedingungen kein breiteres Spektrum an Bankdienstleistungen wie
Kredite und Sparpläne begünstigen, unter Umständen notwendig ist,
dass politische Entscheidungsträger und Befürworter von leichterem
Zugang zu Finanzdienstleistungen eingreifen.
Die anfänglichen Erfahrungen mit einem Bankwesen ohne Filialen
werden auf dem GSMA Mobile Money Summit in Kairo vorgestellt werden
und im Internet unter http://www.cgap.org verfügbar sein.
CGAP (The Consultative Group to Assist the Poor) ist die weltweit
führende Organisation zur Förderung von Mikrofinanzierung. CGAP
bietet der Finanzindustrie, Regierungen und Investoren objektive
Informationen, Expertenmeinungen und innovative Lösungsansätze, um
den Armen der Welt besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen zu
bieten.
Website: http://www.cgap.org

Pressekontakt:

Jeanette Thomas, +1-202-473-8869, jthomas1@worldbank.org, oder Jim
Rosenberg, +1-202-473-1084, jrosenberg@worldbank.org, beide von CGAP