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HANNOVER Finanz: Mit starken Mittelständlern auf Wachstumskurs

Hannover (ots)

- Querverweis: Hintergrundinformationen zum Unternehmen liegen in 
  der digitalen Pressemappe zum Download vor und sind unter
  http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

Zukäufe durch die mittelständischen Unternehmen im Portfolio der HANNOVER Finanz Gruppe tragen zur Wertsteigerung bei - der Eigenkapitalpartner läuft mit reger Investitionstätigkeit und erfolgreichen Verkäufen gegen den Trend im Beteiligungsmarkt - Veräußerungsgewinne gegenüber Vorjahr verdoppelt - 45 Millionen Euro an Investoren ausgeschüttet - 2013 mit Verkauf von RUNNERS POINT an FOOT LOCKER erste erfolgreiche Veräußerung realisiert

Der Eigenkapitalpartner für den Mittelstand mit Sitz in Hannover meldet eine starke Aktivität seiner Portfolio-Unternehmen. Mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen kaufen derzeit passende Unternehmen dazu. Dadurch erfährt das Portfolio der HANNOVER Finanz Gruppe eine erhebliche Wertsteigerung. Mittelständische Unternehmen schätzen die Bereitschaft der HANNOVER Finanz zu langfristigen Engagements und setzen ihre über mehrere Jahre angelegten Wachstumspläne um. Mit ihren Partnerschaften, die durchschnittlich 8 Jahre dauern, liegt HANNOVER Finanz weit über dem Durchschnitt der Branche mit 4,5 Jahren Haltedauer. Auch 2012 konnte die Beteiligungsgesellschaft wieder kräftig investieren und sechs neue Partnerschaften eingehen. Anfragen insbesondere von Familienunternehmen nehmen weiterhin zu und dokumentieren das Vertrauen der Unternehmer in die Hannoveraner Beteiligungsgesellschaft. Der Schwerpunkt des Interesses liegt dabei auf der Sicherung der Eigenkapitalbasis und Wachstums-finanzierungen. Für weitere Neuinvestitionen stehen rund 200 Millionen Euro bereit. Die Beteiligungsgesellschaft kann mit ihrer starken Finanzkraft und maßgeschneiderten Lösungen auf die Situation der Unternehmen individuell eingehen. Für die HANNOVER Finanz Gruppe stehen Partnerschaften mit dem wachstumsstarken Mittelstand weiterhin im Mittelpunkt ihrer Investitionspolitik. Neu ist die zunehmende Beteiligung an Unternehmen in Sondersituationen.

Starkes aktives Portfolio - erster Zukauf 2013: Ziemann kauft Unicorn

"Das Jahr 2012 war für viele der mittelständischen Unternehmen, an denen die HANNOVER Finanz Gruppe beteiligt ist, ein Jahr der Zukäufe und des Wachstums. Unsere Bereitschaft zu langfristigen Engagements ermöglicht den Unternehmern ihre über mehrere Jahre hinweg angelegten Wachstumspläne zu realisieren. Unsere Strategie der Nachhaltigkeit und die solide Finanzkraft zahlen sich für alle Beteiligten aus. Gemeinsam mit den Unternehmern konnten wir konzentriert an der Wertsteigerung der Unternehmen arbeiten und damit auch im Sinne unserer Investoren das Potenzial in unserem Portfolio heben. Gerade bei Zukäufen ist die Erfahrung der HANNOVER Finanz aus vielen abgeschlossenen Transaktionen für Unternehmer eine wertvolle Unterstützung", blickt Andreas Schober, Vorstandssprecher der HANNOVER Finanz Gruppe, auf die Aktivitäten der Portfolio-Unternehmen im abgeschlossenen Geschäftsjahr zurück. Im Jahr 2012 übernahm die Hamburger Firma Biesterfeld, ein weltweit operierender Distributeur für Chemikalien und Kunststoffe (Umsatz 2012: 996 Millionen Euro), die Küttner GmbH, um den strategischen Ausbau des Segments Kautschuk und Additive weiter zu unterstützen. Die BÜFA GmbH & Co. KG, ein Familienunternehmen für Spezialchemikalien (Umsatz 2012: 151 Millionen Euro), übernahm ein Joint Venture. Die Firma Henkelhausen, ein Industriedienstleister für Antriebs- und Energietechnik mit einem Jahresumsatz von 77 Millionen Euro, übernahm 86 Prozent an der Bremer Firma Spatz & Heitmüller. Die Firma Mackprang (Umsatz 2012: 198 Millionen Euro) stockte eine Minderheitsbeteiligung auf. Die Raith GmbH (Umsatz 2012: 22 Millionen Euro), ein Hersteller von Lithografiesystemen, kaufte ein amerikanisches Unternehmen hinzu. Die Ziemann Sicherheit GmbH, ein in Schallstadt bei Freiburg ansässiger Geld- und Wertdienstleister (Umsatz 2012: 111 Millionen Euro), übernahm die Lübecker Geldzentrale und tätigte 2013 mit der Akquisition der Firma UNICORN (Umsatz 2012: 57 Millionen Euro) einen der ersten Zukäufe der Portfolio-Unternehmen der HANNOVER Finanz Gruppe in diesem Jahr (siehe gesonderte Pressemitteilung).

Andreas Schober dazu: "Wir konnten Ziemann dabei unterstützen, die neue Nummer 2 im deutschen Markt zu werden. Das Unternehmen wird nach dem Zusammenschluss eine Umsatzgröße von rund 170 Millionen Euro erlangen können. So steigt auch die Ertragskraft unseres Portfolios weiter."

Und Schober fügt hinzu: "Wir sind ein interdisziplinäres Team und verfügen über ein weites Experten-Netzwerk, so dass wir unsere Portfolio-Unternehmen tatkräftig bei ihren Akquisitionen unterstützen und begleiten können." Der Eigenkapitalpartner HANNOVER Finanz sieht sich gegenüber vielen anderen Marktteilnehmern mit ihrem in bald 35 Jahren gewonnenen Erfahrungsschatz und aus rund 200 abgeschlossenen Beteiligungsfällen klar im Vorteil. Seit ihrer Gründung 1979 stellte HANNOVER Finanz dem Mittelstand in der D-A-CH-Region bisher über eine Milliarde Euro Eigenkapital zur Verfügung.

Rege Investitionstätigkeit gegen den Trend - 45 Millionen Euro ausgeschüttet

"Während sich insbesondere große Transaktionen im Milliardenbereich und Investitionen durch ausländische Private-Equity-Gesellschaften seit 2007 rückläufig zeigen, bleibt der mittelständische Beteiligungsmarkt, in dem wir zu Hause sind, stabil", so Schober. "Der Bereich der Minderheitsbeteiligungen wächst sogar. Hier verfügt HANNOVER Finanz über bald 35 Jahre Erfahrung sowohl bei Nachfolgeregelungen als auch in Wachstumsfällen. Insbesondere die Anfragen von Familienunternehmen nach Minderheiten steigen deutlich an. Die rege Investitionstätigkeit im Jahr 2012 zeigt, dass die Geschäfte der HANNOVER Finanz entgegen dem Trend sehr gut laufen. Auch unsere Investoren profitieren von unserem Geschäftsmodell, das nachhaltige und langfristige Engagements an dem soliden Mittelstand ab einer Umsatzgröße von 20 und bis zu 500 Millionen Euro in den Mittelpunkt stellt. Mit unseren ausgewogenen Beteiligungskonzepten können wir kontinuierlich stabile und planbare Beteiligungserträge erzielen. Außerdem bietet das stark diversifizierte Portfolio in fast jedem Jahr Möglichkeiten Veräußerungsgewinne zu vereinnahmen." Das Geld der Investoren - meistens Versicherungsgesellschaften - fließt bei dem Hannoveraner Eigenkapitalpartner in aktuell acht Evergreen-Fonds, also in unbegrenzte Langzeitfonds. 2012 konnte HANNOVER Finanz rund 45 Millionen Euro (Vorjahr: 30 Millionen Euro) an ihre Investoren ausschütten.

2012 Ergebnis deutlich gesteigert - Veräußerungsgewinne fast verdoppelt - Portfolio mit starker Ertragskraft

Die HANNOVER Finanz Gruppe konnte ihr Ergebnis 2012 deutlich steigern und die Veräußerungsgewinne gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln. Die Gruppe tätigte sechs Neuinvestitionen in Höhe von rund 45 Millionen Euro. Dazu gehören der Hersteller von Textilien für den Ski- und Radsport Franz Ziener GmbH & Co., der Spezialist für Kabelschutzsysteme Schlemmer/ Mackprang Holding GmbH & Co. KG, der Dienstleister für technisches Gebäudemanagement Lück Gruppe, der Hersteller von Arbeitsbühnen Teupen Maschinenbau GmbH sowie ein Einzelhandelsunternehmen und die Rückbeteiligung an der Firma Faist, einem Spezialisten für Entdröhnung. In sechs Folgeinvestitionen flossen 6,6 Millionen Euro. Insgesamt konnte HANNOVER Finanz vier Veräußerungen realisieren. Das investierte Kapital erhöhte sich von 355 Millionen Euro auf aktuell 369 Millionen Euro bei derzeit 48 Unternehmen.

Die Veräußerungsgewinne konnte die Gruppe auf rund 42 Millionen Euro (Vorjahr: 24 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln. Die Beteiligungserträge lagen bei rund 31 Millionen Euro (Vorjahr: rund 33 Millionen Euro). Das breit aufgestellte Portfolio mit seinem umfassenden Branchenmix zeigt damit nach wie vor eine starke Ertragskraft. Alle 48 der sich derzeit im Portfolio befindlichen Unternehmen erwirtschafteten 2012 zusammen überschlägig einen addierten Umsatz von 4,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,5 Milliarden Euro) und beschäftigten rund 20.500 (Vorjahr: 20.000) Mitarbeiter. Die HANNOVER Finanz Gruppe verzeichnete ein gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenes Ergebnis und erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von 45,8 Millionen Euro (Vorjahr: 25,6 Millionen Euro).

Anfragen von Familienunternehmen weiterhin steigend - 2013 startet mit erfolgreichem Verkauf von Runners Point an Foot Locker

Die HANNOVER Finanz Gruppe setzte 2012 die rege Investitionstätigkeit des Jahres 2011 fort. HANNOVER Finanz-Vorstand Jürgen von Wendorff dazu: "Mit der 1965 gegründeten Lück Gruppe, einem Dienstleister für Gebäudetechnik, hat sich wieder ein Familienunternehmen an uns gewandt. Diesmal handelt es sich um eine Buy-and-Build-Strategie. Lück ist aus einem Handwerksbetrieb entstanden, macht heute einen Umsatz von 55 Millionen Euro und wächst durch die Übernahme lokaler Handwerksbetriebe. Die Unternehmerfamilie setzt dabei auch auf das Know-how der HANNOVER Finanz bei Akquisitionen und hat uns als Mehrheitsgesellschafter an Bord genommen. Ansonsten wandten sich Familienunternehmen wieder verstärkt an uns, die eine Lösung für ihre Nachfolge erarbeiten und den Gesellschafterkreis breiter aufstellen wollten. Beispiele dafür sind die 2012 erworbenen Firmen Mackprang und Ziener."

Und zur zunehmenden Nachfrage nach Minderheitsbeteiligungen sagte von Wendorff: "Unternehmer suchen zunehmend sicheres Kapital zur Stärkung der Eigenkapitalbasis. Sie wollen auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt bleiben. Daher suchen insbesondere Familienunternehmen einen Eigenkapitalpartner als Minderheitsgesellschafter. So kann die Unternehmerfamilie weiterhin die Kontrolle behalten. Wir sind nach wie vor eine der wenigen Beteiligungsgesellschaften, die Minderheitsbeteiligungen mit flexibler und langfristiger Haltedauer anbieten", so von Wendorff weiter.

Zum Verkauf des Filialisten für Laufsportartikel Runners Point Warenhandelsgesellschaft mbH an den amerikanischen strategischen Investor Foot Locker (siehe auch gesonderte Pressemitteilung) führte von Wendorff aus: "Wir haben die Firma acht Jahre lang begleitet. An diesem Beispiel zeigt sich, wie die HANNOVER Finanz mit ihrer Erfahrung aus anderen Beteiligungen das Unternehmen tatkräftig bei der Weiterentwicklung unterstützen konnte. Wir haben die Runners Point Gruppe 2005 aus dem KarstadtQuelle-Konzern herausgekauft. Zunächst galt es, Runners Point aus dem Konzernverbund herauszulösen und ein eigenes Warenwirtschaftssystem aufzubauen. Wir konnten Erfahrungen aus unseren früheren Beteiligungen an Einzelhandelsunternehmen wie zum Beispiel Rossmann oder Fielmann einbringen. Der Aufbau der Online-Aktivitäten, die Entwicklung zum Multi-Channel-Anbieter und der Kauf des Internet-Spezialisten Tredex waren die Herausforderungen ab 2009. Schließlich haben wir uns gemeinsam mit dem Management des Unternehmens auf die Suche nach einem neuen Partner gemacht, mit dem Runners Point das weitere Wachstum gestalten kann."

Auch für das Jahr 2013 plane HANNOVER Finanz weitere Veräußerungen von Unternehmen, die sich während der Partnerschaft mit dem Eigenkapitalpartner gut entwickelt haben, führt von Wendorff weiter aus und fügt hinzu: "Am Ende der Beteiligungszeit steht immer die Veräußerung der Anteile. Bei Familienunternehmen ist es oft auch die Familie, die die Anteile zurückkauft und die uns als Partner auf Zeit mit ins Boot nimmt."

Auch Neuinvestitionen in Unternehmen mit Sondersituationen

Neu sei, so von Wendorff, dass HANNOVER Finanz auch in Unternehmen mit Sondersituationen investiere: "Wir haben uns 2012 an der Maschinenbaufirma Teupen beteiligt und konnten dazu beitragen, dass das Unternehmen seine positive Ertragskraft wiedererlangt hat. Das Unternehmen war im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise in eine Restrukturierungssituation geraten, die wir mit dem Erwerb der Bankenforderungen beenden konnten." Dabei sei es für HANNOVER Finanz ausschlaggebend, dass es sich um im Kern gesunde Unternehmen mit einem sehr guten Marktpotenzial handele. "In solchen Fällen werden wir auch 2013 genauer hinschauen und uns beteiligen", schloss von Wendorff seinen Bericht über die neuen Investments ab.

Bei Abdruck bitten wir um ein Belegexemplar.

Über die HANNOVER Finanz Gruppe

Unabhängig von Konzernen oder Banken und mit institutionellen Investoren im Hintergrund verfügt die 1979 gegründete HANNOVER Finanz Gruppe über bald 35 Jahre Erfahrung. Die Engagements reichen von traditionellen Industrien über Handel bis hin zu neuen Technologien. Seit der Gründung wächst das Private Equity-Unternehmen kontinuierlich und mit ihm die Anzahl der erfolgreich abgeschlossenen Beteiligungen. Beteiligungsanlässe sind hauptsächlich Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeregelungen solider mittelständischer Unternehmen mit Umsatzgrößen von 20 und bis zu 500 Millionen Euro. Neben Mehrheitsbeteiligungen übernimmt die HANNOVER Finanz Gruppe als eine der wenigen Beteiligungsgesellschaften in Deutschland auch Minderheiten.40 Mitarbeiter beschäftigt die Gruppe derzeit in Hannover, den Wiener Standort (HANNOVER Finanz Austria) eingeschlossen. Kern und Keimzelle der HANNOVER Finanz Gruppe ist die HANNOVER Finanz GmbH, die als Management-Gesellschaft der Gruppe agiert. Größte Gesellschafter der HANNOVER Finanz GmbH sind mit jeweils 25 Prozent das Management und die Hannover Rück. Grundlage der auf Langfristigkeit angelegten Beteiligungen bei mittelständischen Unternehmen sind die derzeit acht aktiven Evergreen-Fonds mit unbegrenzter Laufzeit.

Kontakt:

Jantje Salander, Leiterin Unternehmenskommunikation
HANNOVER Finanz Gruppe, Günther-Wagner-Allee 13, 30177 Hannover
Telefon: (0511) 2 80 07-89, Mobil: (0160) 6 33 72 04, Telefax: (0511)
2 80 07-37
E-Mail: salander@hannoverfinanz.de, Internet: www.hannoverfinanz.de

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