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Gebäudehülle Schweiz / Enveloppe des édifices Suisse

Schweiz holt erstmals 4 Goldmedaillen bei Dachdecker-WM

Schweiz holt erstmals 4 Goldmedaillen bei Dachdecker-WM
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Die Schweiz im Goldmedaillenregen: An den 28. Weltmeisterschaften junger Dachdecker erzielte das Schweizer Team in allen vier Disziplinen die Goldmedaille. Vom 9. bis 11. November fand der Wettkampf in St. Gallen statt. Ebenfalls in die Schweiz ging der Sonderpreis des Präsidenten der Internationalen Föderation des Dachdeckerhandwerks IFD in der Kategorie Metalldeckung.

An den 28. Weltmeisterschaften junger Dachdecker war der Jubel beim Schweizer Team riesig: Alle acht Teilnehmer gingen mit einer Goldmedaille nach Hause. Sie erzielten jeweils in Zweierteams Gold in den Kategorien Abdichtungen, Dachdeckungen, Medalldeckungen und Fassade. Die Sieger:

Goldmedaille Kategorie Abdichtungen

  • Simon Amrein, Arbeitgeber: Odermatt Bedachungen + Spenglerei AG, Dallenwil NW
  • Dominik Schwab, Arbeitgeber: Hubschmied AG, Ins BE

In der Kategorie «Abdichtungen» teilt sich die Schweiz die Goldmedaille mit Österreich – es gibt keinen Zweitplatzierten.

Goldmedaille Kategorie Dachdeckungen

  • Sven Grüninger, Arbeitgeber: A. Kuster AG, Weinfelden TG
  • Lukas Nabulon, Arbeitgeber: Altherr Urnäsch AG, Urnäsch AR

Goldmedaille Kategorie Metalldeckungen + Sonderpreis des IFD-Präsidenten (Internationale Föderation des Dachdeckerhandwerks)

  • Andreas Wirth, Arbeitgeber: Dux Spenglerei & Blechtechnik GmbH, Wolfertswil SG
  • Lucas Löpfe, Arbeitgeber: Fritz Gresser AG, Widnau SG

Goldmedaille Kategorie Fassade

  • Fabian Graf, Arbeitgeber: Graf Bedachungen AG, Bleiken BE
  • Patrick Güttinger, Arbeitgeber: Streule + Alder AG, Rorschach SG

Seit Jahren an der Spitze dabei – zehnte Goldmedaille im Dachdecken

Die Schweiz beweist seit Jahren, dass sie im Bereich Dachdecken hoch hinaus geht. So ist die diesjährige Goldmedaille im Dachdecken die zehnte in dieser Kategorie. Eine Premiere ist es aber, dass die Schweiz in allen vier Disziplinen auf Platz eins steht. Es ist zudem das erste Mal, dass die Schweiz den Sonderpreis in der Kategorie Metalldeckungen erhält. Arthur Müggler, Präsident Zentralvorstand Gebäudehülle Schweiz, sagt dazu: «Das gute Abschneiden des Schweizer Teams zeigt, wie hochwertig die Ausbildung in den Berufen der Gebäudehülle ist.»

Pflicht- und Küraufgabe vor internationaler Jury

Am Mittwoch, 9. und Donnerstag, 10. November, fand der Pflichtteil der Weltmeisterschaften in der

St. Galler Olmahalle statt. Die Arbeiten wurden dabei von einer international zusammengesetzten Jury beurteilt. Mit dem Kürteil vom Freitag, 11. November, kämpften die Teilnehmenden um den Sonderpreis des Präsidenten der Internationalen Föderation des Dachdeckerhandwerks IFD. Die IFD organisiert den Anlass. Die Preisverleihung erfolgte am Abend des 11. November auf der MS Sonnenkönigin auf dem Bodensee, vor dem österreichischen Bregenz.

Teilnehmende aus acht Ländern

Bei den Berufsweltmeisterschaften treten jeweils Teams aus verschiedenen Ländern gegeneinander an, um die besten Gebäudehüllen-Spezialisten der Welt zu werden. In diesem Jahr nahmen 23 Zweierteams aus acht Ländern teil, darunter drei Frauen. Für die Schweiz kämpften die Erst- und Zweitplatzierten der Schweizermeisterschaften 2018 um die Medaillen. Die weiteren Teams traten in diesem Jahr für Deutschland, Estland, Lettland, Österreich, Polen, Ungarn und das Vereinigte Königreich (UK) an.

St. Gallen statt Peking

Ursprünglich hätten die 28. Weltmeisterschaften junger Dachdecker 2020 in Peking stattfinden sollen. Aufgrund der Pandemie war dies aber nicht möglich und St. Gallen übernahm die Durchführung. Es war die dritte Veranstaltung in der Schweiz nach der WM 1999 in Zürich und 2012 in Luzern.

Im Jahr 1907 gegründet, ist Gebäudehülle Schweiz heute das Kompetenzzentrum der Gebäudehüllen-Branche. Dank einer engen Zusammenarbeit mit Produkteherstellern, Spezialisten der Gebäudehülle, Wissenschaft, Forschung, Technik sowie Architektur und Planung werden innovative, zukunftsweisende Lösungen und Produkte entwickelt. Gebäudehülle Schweiz setzt sich für sichere und faire Arbeitsbedingungen ein, die eigenständigen Sektionen übernehmen regionalpolitische Aufgaben und tragen zur Verankerung des Verbandes und seiner Mitglieder in den Regionen bei.

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