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Gebäudehülle Schweiz / Enveloppe des édifices Suisse

Dachdecker trotzen Unwetterschäden

Dachdecker trotzen Unwetterschäden
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Der Monat Juli 2021 war geprägt von starken Unwettern, die grosse Schäden an Gebäude, insbesondere an Dächer anrichteten. Für die Schweizer Dachdeckerbetriebe ist die ungewöhnliche Dichte an Unwettern und das enorme Ausmass der Schäden eine besondere Herausforderung.

Gemäss den Studien der Immobilienbewirtschafter Wüest Partner war die Auslastung in den Dachdeckerbetrieben bereits vor den Juli-Unwetter sehr hoch. Das Corona-Jahr 2020 generierte einen gewissen Nachholeffekt in der Gebäudehüllen-Branche. Die aktuelle Materialknappheit führte und führt zu Lieferengpässen und Projektverzögerungen.

Schnelle und effiziente Lösungen dank dem Netzwerk von Gebäudehülle Schweiz

Die ungewöhnlich hohe Anzahl an zerstörerischen Gewittern hat die bereits sehr hohe Auslastung der Dachdeckerbetriebe an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht. Betriebe in den besonders stark betroffenen Regionen waren nicht mehr in der Lage, die Sturmschäden aus eigener Kraft zu bewältigen. Der Verband Gebäudehülle Schweiz hat in dieser Notlage sein Netzwerk aktiviert, so dass Mitgliederbetriebe aus anderen Regionen zur Unterstützung angereist sind. Mit dieser Unterstützung konnten die Schäden innert kurzer Zeit mit Notdächern versehen werden. Dies war essenziell, um weitere Folgeschäden an den Gebäuden zu vermeiden. Noch heute (Stand 8. August 2021) sind auswärtige Dachdecker als Unterstützung im Einsatz.

Betriebe bis Frühjahr 2022 mit den Folgen der Sturmschäden ausgelastet

Die unsichere Wetterlage der vergangenen Wochen verzögerte die Arbeiten weiter. Oberstes Ziel ist es, die Notdächer so rasch als möglich wieder mit permanenten Dachaufbauten ersetzen zu können. Der Fachkräftemangel macht sich in dieser Situation speziell bemerkbar. Trotz der grossen Solidarität im Dachdeckergewerbe fehlt es an ausgebildetem Personal. Viele Bauherren möchten ihr Dach zudem nicht einfach reparieren, sondern auch gleich energetisch sanieren lassen. Dies erfordert einen höheren Planungsaufwand. «Die Schadensumme muss vor der Projektplanung von der Gebäudeversicherung definiert sein» so Marco Röthlisberger, Projektleiter Technik bei Gebäudehülle Schweiz.

Eine energetische Sanierung des Dachs beinhaltet die Prüfung sämtlicher Dachelemente, evtl. die Aufrüstung von Unterdach oder Wärmedämmung und die Eindeckung, zum Beispiel mittels Solarpanels. Die aktuelle Materialknappheit kann vereinzelt zu Lieferengpässen und dadurch zu Bauverzögerungen führen. Gebäudehülle Schweiz rechnet deshalb damit, dass die Reparaturarbeiten der Sturmschäden noch bis zum Frühjahr 2022 andauern werden.

Im Jahr 1907 gegründet, ist Gebäudehülle Schweiz heute das Kompetenzzentrum der Gebäudehüllen-Branche. Dank einer engen Zusammenarbeit mit Produkteherstellern, Spezialisten der Gebäudehülle, Wissenschaft, Forschung, Technik sowie Architektur und Planung werden innovative, zukunftsweisende Lösungen und Produkte entwickelt. Gebäudehülle Schweiz setzt sich für sichere und faire Arbeitsbedingungen ein, die eigenständigen Sektionen übernehmen regionalpolitische Aufgaben und tragen zur Verankerung des Verbandes und seiner Mitglieder in den Regionen bei.

Ihr Medienkontakt:
Gebäudehülle Schweiz
Alexander Spring, Leiter MarKom & Events
Lindenstrasse 4
9240 Uzwil
071 955 70 30
 markom_events@gh-schweiz.ch
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