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AXG mit ersten vorläufigen Zahlen zu 2007

Frankfurt am Main (euro adhoc) -

- Wichtige Geschäftsbereiche gestärkt
- Rückstellung für Phoenix/EdW und schwacher IPO-Markt bei      
   Small- und Microcaps belasten Ergebnis
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  europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt der Mitteilung ist das Unternehmen
  verantwortlich.
Finanzen
AXG mit ersten vorläufigen Zahlen zu
2007
- Wichtige Geschäftsbereiche gestärkt
- Rückstellung für Phoenix/EdW und schwacher IPO-Markt bei
   Small- und Microcaps belasten Ergebnis
Frankfurt am Main, 30. Januar 2008 - Die AXG Investmentbank AG hat 
nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2007 ein negatives Ergebnis 
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von -TEUR 538 (Vorjahr: 
TEUR 137) erzielt. Hierbei litt die Frankfurter Investmentbank nicht 
nur unter dem allgemein sehr schwierigen Marktumfeld für Small- und 
Microcaps, sondern musste zudem noch erhebliche Belastungen in Folge 
des Phönix-Skandals verbuchen. Die AXG hat aus Vorsichtsgründen eine 
Rückstellung wegen einer  Inanspruchnahme durch die EdW 
(Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen) in Höhe 
von TEUR 628 gebildet, welche zu einem negativen Jahresergebnis von 
insgesamt TEUR 1.166 führte.
Gegen die bereits vorliegende, erste Anforderung der EdW hat die AXG 
Widerspruch eingelegt und Aussetzung der Vollziehung beantragt. Diese
Vorgehensweise wurde gewählt, da die Sonderumlage EdW für 
rechtswidrig gehalten wird.
Das Ausbleiben größerer Einzeltransaktionen konnte durch eine 
deutlich verbreiterte Geschäftsbasis weitgehend kompensiert werden. 
Die AXG avancierte zum Marktführer im Entry Standard. Im operativen 
Geschäft hat sich im Berichtsjahr 2007 aufgrund des Ausbleibens 
größerer Einzeltransaktionen ein Rückgang des Provisionsüber¬schusses
auf TEUR 982 (Vorjahr: TEUR 1.327) ergeben. Im Vorjahr hatte die AXG 
alleine bei IPOs noch einen Betrag von TEUR 860 vereinnahmt. Erfreut 
zeigt sich der Vorstand deshalb darüber, dass der komplette Ausfall 
von Provisionen für IPOs zu einem großen Teil durch Börsengänge ohne 
Platzierung und die Begleitung anderer Kapitalmaß-nahmen kompensiert 
werden konnte. Mit ihren vielfältigen Aktivitäten für kleine und 
mittelständische Unternehmen avancierte die AXG Investment Bank AG im
Geschäftsjahr 2007 zum aktivsten Antragssteller im Entry Standard der
Deutsche Börse AG.
Der Rückgang beim Nettoergebnis aus dem Finanzgeschäft auf -TEUR 203 
(Vorjahr: TEUR 98) ist maßgeblich begründet in der gestiegenen 
Volatilität der Aktienmärkte im 2. Halbjahr 2007, die zu Verlusten im
Designated Sponsoring führte. Diesen Verlusten standen auf TEUR 536 
(Vorjahr: TEUR 446) gesteigerte sonstige betriebliche Erträge 
gegenüber, die auf erhöhten Honoraren für das Sponsoring und die 
Entry Standard Betreuung basierten.
Unverändert solide Kapitalausstattung: EK-Quote bei 86%. Die 
Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2007 trotz eines Rückgangs des 
Eigenkapitals auf TEUR 5.139 (Vorjahr: TEUR 6.305) komfortable 86% 
(Vorjahr: 96%). Bei einer Liquidität von TEUR 974 zum 31.12.2007 
(Vorjahr: TEUR 1.573) ist die AXG gleichwohl unverändert solide 
finanziert, zumal sich der Rückgang der Liquidität zu einem großen 
Teil auch aus dem Aufbau des Wertpapierbestands erklärt.
Vorstand will die Kundenbasis weiter ausbauen, gibt aber keinen 
Ausblick ab. Der Vorstand der AXG ist zuversichtlich, die 
erfolgreiche Gewinnung von Firmenkunden fortführen und die erreichte 
Position als Spezialist für Aktiengesellschaften im Entry Standard im
neuen Geschäftsjahr 2008 weiter ausbauen zu können. Da sich die 
Volatilität der Märkte jedoch erheblich erhöht hat, unterbleibt eine 
Prognose zur Ergebnisentwicklung. Zudem hängt die weitere 
Unternehmensentwicklung nicht nur von der allgemeinen 
Marktverfassung, sondern auch von der Frage ab, in welchem Umfang es 
ggf. zu Veränderungen der Aktionärsstruktur kommen wird. Mit einem 
möglichen Wechsel des Großaktionärs verbindet der Vorstand die 
Erwartung einer anderen Gewichtung vorhandener und die Aufnahme neuer
Geschäftsfelder. Diesbezüglich hatte der größte Aktionär der AXG 
Investment Bank AG, die Pongs & Zahn AG, mit rund einem Drittel am 
Kapital der AXG beteiligt, Verhandlungen über einen Verkauf ihrer 
Anteile angekündigt. Ein weiterer maßgeblicher Aktionär der AXG, die 
Kling GmbH mit einem Anteil von 26%, hat sich zu diesen Plänen bisher
nicht geäußert.

Kontakt:

Norbert Wenninger, Vorstand
Beethovenstrasse 12-16, D-60325 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69-2470-2800, Fax: +49 (0)69-2470-2850
E-Mail: info@axg-ag.de

Branche: Banken
ISIN: DE0006301807
WKN: 630180
Börsen: Börse Frankfurt / Freiverkehr/Entry Standard
Börse Berlin / Freiverkehr
Börse Stuttgart / Freiverkehr
Börse Düsseldorf / Freiverkehr
Börse München / Freiverkehr

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