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NUKEM untersucht Korruptionsvorwürfe in der Ukraine

Alzenau (ots)

Der ukrainische Fernsehsender Channel 5 hat am 5.
Oktober einen Mitschnitt eines Gespräches zwischen einem
NUKEM-Mitarbeiter und dem Direktor des Kernkraftwerkes Tschernobyl
ausgestrahlt. In diesem Gespräch, das im September 2005 stattfand,
hat der NUKEM-Mitarbeiter dem Direktor des Kernkraftwerkes
offensichtlich persönliche Vorteile versprochen.
NUKEM errichtet im Auftrag des Kernkraftwerks in Tschernobyl ein
Abfallbehandlungszentrum zur Konditionierung und Lagerung fester
radioaktiver Abfälle.
Die NUKEM GmbH distanziert sich ausdrücklich von der
Verhaltensweise des Mitarbeiters. Die Geschäftsführung hat sofort
eine umfängliche Untersuchung der Vorgänge eingeleitet. Der
betreffende Mitarbeiter wurde umgehend freigestellt.
NUKEM geht davon aus, dass es sich hierbei um einen Einzelfall und
ein individuelles Fehlverhalten eines einzelnen Mitarbeiters handelt.
Das Unternehmen wird alle weiteren notwendigen Schritte zur
Klärung des Sachverhaltes durchführen. NUKEM kooperiert dabei eng mit
allen zuständigen Behörden, um eine möglichst rasche und lückenlose
Aufklärung herbei zu führen. In diesem Zusammenhang wird NUKEM
Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft stellen.
Die NUKEM GmbH, Alzenau, und ihre Tochtergesellschaften
erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz in Höhe von 466
Millionen Euro und beschäftigen rund 1200 Mitarbeitern weltweit.
Hauptaktivitäten sind Stilllegung nuklearer Einrichtungen, Management
von radioaktiven Abfällen, Ingenieurdienstleistungen und
Betriebsunterstützung sowie Kernbrennstoffservices.
Pressekontakt:

Kontakt:

Beate Scheffler
T +49 (0)6023 911147
M +49 (0) 160 97 87 87 33
E beate.scheffler@nukem.de