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Amitelo AG

Amitelo AG setzt sich gegen Behauptungen des ZDF zu Wehr

Zürich/Frankfurt am Main, den 11. April (euro adhoc) -

Die an der Frankfurtern Börse gelistete Amitelo AG hat sich abermals 
zu den gestern in der ZDF-Sendung "Frontal 21" erhobenen Vorwürfen 
gegen das Unternehmen geäußert.
  ots.CorporateNews übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
  europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt der Mitteilung ist das Unternehmen
  verantwortlich.
Telekommunikation/ZDF
Das ZDF hatte
berichtet, das Büro der Amitelo AG in Zürich sei "unbesetzt" 
vorgefunden worden. Hierzu hatte Amitelo dem ZDF schon am 2. April 
schriftlich erklärt, dass die Amitelo AG kein operatives Unternehmen 
sei und lediglich eine Holdingfunktion besitzt. Folglich muss das 
Büro auch nicht ständig besetzt sein. Allerdings arbeiten auch in 
Zürich regelmäßig zwei Mitarbeiter.
Das ZDF hat ferner behauptet, dass sich in der spanischen Enklave 
Ceuta "nach Amitelo-Angaben" die operative Zentrale und das 
Technikzentrum befinden. Diese Behauptungen sind unwahr. Die Amitelo 
AG hat das ZDF am 2. April vielmehr darüber informiert, dass die 
Amitelo Technology SL über ein Entwicklungszentrum in Tanger/Marokko 
(nicht in Ceuta) verfüge. Weiterhin wurde in dem Schreiben die 
Amitelo International Ceuta SL ausdrücklich als Holdinggesellschaft 
und gerade nicht als "operative Zentrale" bezeichnet. Die Amitelo 
International Ceuta SL beschäftigt als reine Holding derzeit drei 
Mitarbeiter.
Außerdem hieß es in dem "Bericht" des ZDF, die in Spanien ansässige 
Amitelo Wireless erinnere eher an eine Garagenfirma als an ein 
Hightech-Unternehmen. Die in diesem Zusammenhang gezeigten Bilder 
wurden in der Werkstatt des Unternehmens gedreht - hier werden 
Antennen getestet. Derartige Bilder hätten vermutlich auch bei jedem 
anderen Telekommunikationsunternehmen entstehen können. Die 
Unterlegung von Bildern aus einem Testraum mit dem eben zitierten 
Kommentar bewertet Amitelo als tendenziöse, den wahren Sachverhalt 
grob verfälschende Berichterstattung.
Das ZDF hat weiterhin behauptet, ein "Amitelo-Mann" in dem gezeigten 
Testraum habe dem als Besitzer eines großen Hotels getarnten ZDF-Team
mitgeteilt, er könne diesem im Moment keine Telefonanlage verkaufen. 
Man habe Probleme mit der Technik. Diese Angaben sind zumindest grob 
verfälschend. Die Amitelo AG liefert gar keine klassischen 
Telefonanlagen für Hotels mit Nebenstellen in jedem Hotelzimmer. 
Vielmehr liefert Amitelo Breitbandanschlüsse sowie 
Gesprächsvermittlungen über IP-Verbindungen. Das ZDF hat also bei 
einem Werkstatt-Mitarbeiter ein Produkt nachgefragt, welches Amitelo 
gar nicht anbietet.
Unter Berufung auf die ehemalige Mitarbeiterin Viktoria Anzola hat 
das ZDF zudem behauptet, es seien von Amitelo in Kolumbien "keine 
Verträge geschlossen" worden. Diese Behauptung ist unwahr. Dem ZDF 
ist bereits am 2. April unmissverständlich klar gemacht worden, dass 
die Amitelo Carrier SL einen Vertrag mit einem kolumbianischen 
Unternehmen abgeschlossen hat.
In dem ZDF-"Bericht" hieß es weiterhin, "die Leiter" einer 
übernommenen kanadischen Firma hätten Amitelo "auf umgerechnet fast 
45 Millionen Euro Schadensersatz unter anderem wegen falscher 
Pressemeldungen und Täuschung der Aktionäre" verklagt. Diese 
Behauptung ist unzutreffend. Wie Amitelo dem ZDF bereits am 2. April 
mitgeteilt hat, behauptet zwar eine Person die Existenz einer solchen
Klage. Eine solche ist allerdings bis heute weder der Amitelo AG noch
der Amitelo International SL zugestellt worden. Es darf in diesem 
Zusammenhang auch bezweifelt werden, ob die vom ZDF in Bezug 
genommenen "Leiter" der kanadischen Firma überhaupt in der Lage 
wären, vor der Zustellung der Klage den fälligen 
Prozesskostenvorschuss zu zahlen. Aus diesem Grund ist es auch 
unwahr, dass Amitelo gegenüber dem ZDF "den Rechtsstreit bestätigt" 
habe.
Das ZDF behauptete außerdem, das Bankhaus Lampe gebe keine 
Kaufempfehlung mehr für die Amitelo AG ab. Wahr ist, dass nach 
tendenziösen Behauptungen des ZDF-Journalisten Klar im Rahmen von 
dessen Besuch bei dem Bankhaus Lampe die Bank die Coverage zur 
Amitelo AG eingestellt hat.
Schließlich wurde in dem ZDF-Bericht ausgeführt, dass die 
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine 
Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation in Aktien der 
Amitelo AG durchführe. Dazu erklärte Amitelo, dass der Gesellschaft 
weder eine Anfrage noch ein Auskunftsersuchen der BaFin vorliege. Im 
Übrigen sei es aber die Aufgabe der BaFin, bei entsprechenden 
Anhaltspunkten dem Verdacht der Marktmanipulation nachzugehen, auch 
wenn sich diese letztlich als unbegründet erweisen. Derartige 
Untersuchungen seien alltäglicher und wichtiger Bestandteil der 
Arbeit der BaFin und kein Grund für eine sensationslüsterne 
Berichterstattung.
Insgesamt bewertet die Amitelo AG die Berichterstattung in "Frontal 
21" als in hohem Maße unseriös und unqualifiziert. Statt eine bereits
bestehende "Seriositätsprüfung" für Unternehmen im "entry standard" 
zu fordern, sei es wohl eher angebracht, die Seriosität der Redaktion
von "Frontal 21" und seines Journalisten Klar einmal näher zu 
beleuchten. Die notwendigen rechtlichen Schritte gegen den 
Journalisten Klar und die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt würden 
sorgfältig geprüft, erklärte Amitelo. Dabei müsse besonders der in 
Folge der Falschberichterstattung entstandene und entstehende Schaden
berücksichtigt werden.
Für weitere Auskünfte steht heute Jan Malkus, Direktor M&A exklusiv 
für zwei Stunden unter der Telefonnummer 069 - 133 89 36 10 zur 
Verfügung.
Über AMITELO AG: Die AMITELO AG (www.amitelo.ag) mit Sitz in Zürich 
ist ein international tätiges, innovatives Technologie-Unternehmen, 
das in den wachstumsstärksten Bereichen der Telekommunikation wie 
VoIP, Internet via Satellit, ADSL, Billing und Call-Center tätig ist.
Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit liegt auf der 
Internet-Telefonie (VoIP) und anderen Telekommunikationstechnologien 
für den Einsatz in verschiedensten Regionen Europas, Afrikas und 
Südamerikas, wobei in der näheren Zukunft auch neue globale Märkte 
erschlossen werden sollen. Hierzu verfolgt die AMITELO AG eine 
offensive Wachstumsstrategie, in der organisches und anorganisches 
Wachstum eng miteinander verbunden sind und zur Erreichung der 
gesetzten Umsatz- und Ertragsziele beitragen.

Rückfragehinweis:

Capital Communication AG
Herr Andreas Duffé
Poststrasse 3
CH-8001 Zürich
Tel. +41 43 888 70 00
Fax +41 43 888 70 09
E-Mail investors@capital-communication.ag

Branche: Telekommunikation
ISIN: CH0003307706
WKN: A0F5YA
Börsen: Frankfurter Wertpapierbörse / Freiverkehr/Entry Standard

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