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Internationaler Tag der Behinderten

Toronto, Kanada (ots/PRNewswire)

"Die Staaten müssen die Rechte
und Bedürfnisse der Behinderten zur Kenntnis nehmen", sagte Prof.
Allen Foster, Präsident von CBM, anlässlich des internationalen Tages
der Behinderten.
Die von den Vereinten Nationen aufgestellten
Millennium-Entwicklungsziele können ohne die Einbeziehung der
Behinderten in die Entwicklungsplanung nicht erreicht werden, stellte
Foster fest.
CBM ist ein führender Verfechter der Menschenrechte für behinderte
Menschen. Über 600 Millionen Menschen leben weltweit mit irgendeiner
Form von Behinderung. Achtzig Prozent von Ihnen leben in den
Entwicklungsländern und haben kaum Zugang zu Rehabilitations- und
Gesundheitsdiensten. Und 82 % leben unterhalb der Armutsgrenze.
"Es ist nicht etwa die Beeinträchtigung bzw. die Behinderung
selbst, die Menschen mit Behinderungen in die Abhängigkeit und Armut
zwingt, sondern der Ausschluss von den etablierten sozialen,
wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten", sagte Foster.
Können Sie sich vorstellen behindert zu sein und zu den Ärmsten
der Armen zu gehören? Das ist ein entsetzlicher Teufelskreis. Weil
die Armen behindert sind, bekommen sie keine angemessene Ausbildung
und können nicht für ihren Lebensunterhalt aufkommen, was wiederum zu
Armut führt und die Armut setzt den Teufelskreis der Behinderung
weiter fort.
Durch Rehabilitation können Behinderte ihr optimales physisches,
sensorisches, intellektuelles und funktionales Potenzial erreichen
und beibehalten. Sie bietet ihnen die notwendigen Hilfsmittel, um ein
höheres Unabhängigkeitsniveau erreichen zu können. Doch solange die
Staaten die Bedürfnisse behinderter Menschen nicht zur Kenntnis
nehmen und sich nicht verpflichten, die Millennium-Ziele zu
erreichen, wird der Teufelskreis der Armut weitergehen. 2007 markiert
den halben Weg zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele, doch
können viele Ziele bei diesem Tempo nicht durchgesetzt werden.
"CBM ist zwar die weltweit führende Behindertenorganisation, aber
wir schaffen es nicht allein", sagte Foster. "Wir brauchen Hilfe von
staatlichen Stellen, Medien und anderen nicht-staatlichen
Organisationen. Gemeinsam können wir für die verlorenen Menschen
dieser Welt, für die von ihren Gemeinden, Regierungen und oft auch
vom Rest der Welt vergessenen Kinder, Eltern und Familien sehr viel
mehr erreichen."
CBM unterstützt derzeit 1.016 Behindertenprojekte in 113 Ländern
in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa und erreicht damit
derzeit 18 Millionen Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung in
Armut gefangen sind.

Pressekontakt:

Weitergehende Informationen: Für Interviews wenden Sie sich bitte an:
Lindsay O'Connor International Media Manager, E-Mail:
lindsay.oconnor@cbm.org , Tel.: +49(0)6251-131-392, +1-647-202-3445