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GlaxoSmithKline; Malaria Consortium

GlaxoSmithKline und Malaria Consortium verkünden neue Partnerschaft für verstärkte internationale Fürsprache zur Malariabekämpfung

Yaounde, Kamerun, November 18 (ots/PRNewswire)

- 1,5 Mio. US-Dollar Zuschuss mit 3-jähriger Laufzeit, um
Fürsprache für Afrika und Europa zu unterstützen
Die von GlaxoSmithKline gegründete 'African Malaria Partnership'
verkündete heute eine Beihilfe in Höhe von 900.000 Pfund Sterling
(1,5 Mio. US-Dollar) für das Malaria Consortium, eine gemeinnützige,
internationale Organisation, die sich für verbesserte Massnahmen zur
Bekämpfung der Malaria einsetzt. Der Zuschuss, der über einen
Zeitraum von drei Jahren bewilligt und am Vorabend des 5. Forums der
Internationalen Partner von 'Roll Back Malaria' in Kamerun
bekanntgegeben wurde, dient der Unterstützung von "Mobilising for
Malaria", einem neuen Fürspracheprogramm, das die Malaria in Europa
und Afrika ins Bewusstsein der Menschen rücken und somit zur
Erschliessung weiterer Hilfsquellen zur Eindämmung der Krankheit
beitragen soll.
"Die internationale Gemeinschaft hat es zu lange versäumt,
ausreichende Resourcen in den Kampf gegen die Malaria zu investieren,
wodurch diese Krankheit auf der weltweiten Prioritätenliste einen
Platz ganz unten eingenommen hat", so Dr. J.P. Garnier, CEO von
GlaxoSmithKline (GSK). "Diese neue Befürwortungskampagne wird den
ungeheuren Schaden, den die Malaria anrichtet, ins Rampenlicht
rücken. Das Ziel besteht darin, das Spendenaufkommen für vorhandene
Hilfsmittel wie Moskitonetze und Malaria-Therapien zu erhöhen, und
dafür zu sorgen, dass die am meisten gefährdeten Menschen
entsprechend versorgt werden. "
Malaria ist die unsichtbare Pandemie unserer Erde. Laut einer
Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2004 glauben nur 2 Prozent der
Bevölkerung weltweit, dass Malaria eine ernst zu nehmende
gesundheitliche Bedrohung darstellt. Es scheint noch vielen unbekannt
zu sein, dass Malaria jährlich bis zu 3 Millionen Menschen das Leben
kostet und gemäss dem 20. Bericht des 'Expert Committee on Malaria'
der WHO die führende Ursache der Kindersterblichkeit ist. Etwa 90
Prozent der akuten Malaria-Infektionen treten in Afrika auf, und die
Weltgesundheitsorganisation hat gemeldet, dass Malaria den Kontinent
jährlich über 12 Milliarden US-Dollar für Ausgaben im
Gesundheitswesen und an Produktivitätsausfall kostet. Diese Summe
entspricht in etwa der gesamten Entwicklungshilfe, die dem
afrikanischen Kontinent jedes Jahr zufliesst.
Diese Anti-Malaria-Kampagne, die sich am Erfolg des
Fürspracheprogramms orientiert, das HIV/AIDS weltweit in den
Mittelpunkt rückte, soll in ähnlicher Form Politiker, die Medien und
die allgemeine Öffentlichkeit dazu verpflichten, sich dieser Tragödie
anzunehmen. In Europa wird sich das Programm auf Grossbritannien,
Frankreich und Belgien konzentrieren, da diese Länder die engsten
Beziehungen zu Afrika haben. In Afrika liegen Äthiopien, Kamerun
sowie weitere Länder in Ost-, West- und Zentralafrika im Brennpunkt.
"Die Unterstützung von öffentlicher Seite muss drastisch zunehmen,
um die Bereitstellung von weitreichenden Finanzmitteln und eine
politische Zusage zur Eindämmung der Malaria zu erreichen", meinte
Sunil Mehra, Geschäftsführer des Malaria Consortium. "Die
Unterstützung von Seiten des Unternehmens GSK trägt wesentlich zur
Schaffung eines dauerhaften Netzwerks zur Bekämpfung der  Malaria
bei, das dringend erforderlich ist, um den langwierigen Kampf gegen
diese hartnäckige Krankheit zu gewinnen."
"Dieses neue Fürspracheprogramm bedeutet eine Investition in die
Zukunft Afrikas", sagte Dr. Richard South, Leiter der 'African
Malaria Partnership' von GSK. "Es ist uns bekannt, dass afrikanische
Gemeinden bereit sind, neue Hilfsmittel wie insektizidbehandelte
Moskitonetze und Behandlungen zuhause anzunehmen, wenn diese zur
Verfügung stehen. Es ist aber eine dramatische Steigerung der
weltweiten Unterstützung vonnöten, um diese Massnahmen für all
diejenigen afrikanischen Familien in die Tat umzusetzen, die von
dieser Krankheit betroffen sind."
"Der Einsatz muss nachhaltig verstärkt werden, um das Blatt im
Kampf gegen die Malaria zu wenden", so der Kommentar von Dr. Awa
Marie Coll-Seck, Geschäftsführerin der 'Roll Back Malaria'
Partnerschaft. "GSK und das Malaria Consortium haben heute einen
wichtigen und vielversprechenden Schritt getan, um das Ausmass dieser
Krankheit auf internationaler Ebene deutlich zu machen und dazu
beizutragen, dass die Welt mehr Resourcen zur Bekämpfung der Malaria
zur Verfügung stellt."
"Vermehrte Fürsprache ist ausschlaggebend, um die Erschliessung
der notwendigen Hilfsquellen zu gewährleisten und diese effizient
umzuverteilen, damit die Malaria unter Kontrolle gebracht werden
kann", so Urbain Olanguena Awono, ehrenwerter Minister für das
Öffentliche Gesundheitswesen der Republik Kamerun. "Die
Öffentlichkeit und die privaten Sektoren haben hierbei gleichermassen
eine wichtige Funktion, und wir begrüssen die heutige Ankündigung,
dass GlaxoSmithKline bei der Fürsprache im Kampf gegen die Malaria
eine führende Rolle übernehmen wird."
GSK gründete seine 'African Malaria Partnership' im Jahr 2001. Die
Initiative hat mit einer Reihe von gemeinnützigen Organisationen in
acht afrikanischen Ländern zusammengearbeitet und dabei 1,5 Mio.
US-Dollar für Programme zur Verhaltensänderung investiert, um die
Prävention und Behandlung von Malaria zu verbessern. Die 'African
Malaria Partnership' ist Bestandteil eines universellen
Wohltätigkeitsprogramms von GSK, das sich auf die Verbesserung des
Gesundheits- und Erziehungswesens in unterversorgten Gemeinden auf
der ganzen Welt konzentriert.
Informationen zum 'Malaria Consortium'
Das Malaria Consortium ist eine internationale, gemeinnützige
Organisation, die sich der Verbesserung der Kontrollmassnahmen von
Malaria verschrieben hat, insbesondere in den ärmsten und
anfälligsten Gemeinden Afrikas und Asiens. Das Malaria Consortium
arbeitet auf der Basis von regionalen Fachzentren, die ihren Sitz in
Uganda und Ghana haben, sowie Geschäftsstellen in Äthiopien,
Mosambik, dem Sudan und Sambia. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter http://www.malariaconsortium.org.
Unternehmensprofil GlaxoSmithKline
GlaxoSmithKline, eines der weltweit führenden
Forschungsunternehmen im Bereich der Pharmazeutik und des
Gesundheitswesens, hat sich dazu verpflichtet, die Qualität
menschlichen Lebens durch Massnahmen zu fördern, die den Menschen ein
besseres, angenehmeres und längeres Leben ermöglichen. Weitere
Informationen finden Sie unter http://www.gsk.com.
Informationen über 'Roll Back Malaria' (RBM)
Die 'Roll Back Malaria' - Gruppe unterstützt dieses neue Programm
und würdigt die Bedeutung zunehmender Beachtung und Bereitstellung
von Resourcen gegen die Malaria, damit diese das gleiche Ausmass
erreichen, das die Krankheit bei den Einwohnern von Afrika
verursacht. Zielsetzung der RBM-Partner ist die Halbierung der durch
Malaria verursachten Morbiditäts- und Mortalitätsrate bis zum Jahr
2010, wobei auf das Fälligkeitsdatum 2015 zur Erreichung des
'Millennium Development Goal' hingearbeitet wird. Bei einer externen
Beurteilung der Phase I von RBM wurde nachdrücklich empfohlen, dass
Phase II auch Betonung auf engere Partnerschaften und unterstützende
Aktionen auf Landesebene legen sollte. Weitere Informationen finden
Sie unter http://www.rbm.who.int
Website: http://www.gsk.com
             http://www.malariaconsortium.org
             http://www.rbm.who.int

Pressekontakt:

Jonathan Baum, +1-646-284-1485, jbaum@ghstrat.com, oder Alice Hunt,
+44-20-8047-5514, alice.m.hunt@gsk.com, beide bei GlaxoSmithKline;
oder Sunil Mehra vom Malaria Consortium, +44-20-7549-0210,
s.mehra@malariaconsortium.org