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CeBIT Innovation Award 2014: Nachwuchsforscher des Hasso-Plattner-Instituts für besonders zukunftsweisendes Multitouch-Konzept ausgezeichnet

Hannover/Potsdam (ots)

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
  abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -
- Querverweis: Video ist abrufbar unter:
  http://www.presseportal.de/pm/22537 -

Am Montag sind zwei Nachwuchsforscher des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka mit dem Sonderpreis des CeBIT Innovation Awards ausgezeichnet worden. Er ist mit 20.000 Euro dotiert und würdigt besonders zukunftsweisende Konzepte. Sven Köhler und sein mittlerweile promovierter Kommilitone Christian Holz hatten unter Anleitung von HPI-Professor Patrick Baudisch den weltweit ersten Touchscreen "Fiberio" entwickelt, der Fingerabdrücke während der Nutzung in Sekundenbruchteilen identifiziert. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke gratulierte Sven Köhler unmittelbar nach der Preisverleihung.

Die tischgroße Fiberio-Bildschirmfläche erkennt ohne Registrierung oder Log-in, ob die Anwender zu der jeweiligen Aktion berechtigt sind und ermöglicht es ihnen, simultan zusammenzuarbeiten. Das einfache und zugleich sichere System der Nutzeridentifikation arbeitet mit Glasfaser-Technologie und Rückprojektion.

Den aktuellen Prototyp präsentiert der aus Forst in der Lausitz stammende Sven Köhler noch bis Freitag auf der CeBIT in Halle 9 am Stand D40 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Ministerium vergab zusammen mit der Deutschen Messe noch zwei weitere CeBIT Innovation Awards: einen für "Shoutr", eine App zur drahtlosen Distribution digitaler Inhalte, und den anderen für "Kinematics", einen intuitiven Robotik-Baukasten für Kinder und Jugendliche.

Mit dem CeBIT Innovation Award werden herausragende Entwicklungen in den Bereichen Design, Nutzerfreundlichkeit und Mensch-Maschine-Interaktionen ausgezeichnet.

Ein Video und weitere Informationen zu Fiberio gibt es auf der HPI-Website unter www.hpi.uni-potsdam.de/forschung/hpi_lab/fiberio sowie auf YouTube unter http://youtu.be/k9IsnmpnmC0.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Kontakt:

HPI-Pressestelle: presse@hpi.uni-potsdam.de. Pressesprecher
Hans-Joachim Allgaier, M.A., Telefon +49 (0)331 5509-119. Mobil +40
179 2675466.

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