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EANS-Adhoc: Markterholung und Neuanläufe lassen ElringKlinger-Umsatz im ersten Quartal 2010 um 41 % steigen

  Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
  einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
  verantwortlich.
3-Monatsbericht
10.05.2010
Dettingen/Erms, 10. Mai 2010 +++ Die ElringKlinger-Gruppe hat den
Konzernumsatz im ersten Quartal 2010 um 40,9 % auf 182,7 (129,7)
Mio. Euro gesteigert. Das Unternehmen profitierte von der
weltweiten Erholung der Fahrzeugmärkte, der starken Aufstellung
in Asien sowie von Produktneuanläufen. Kosteneinsparungen und die
bessere Auslastung der Fertigung haben dazu beigetragen, dass
sich das operative Ergebnis gegenüber dem von der Krise stark
betroffenen Vorjahresvergleichsquartal mehr als versechsfachte
und 23,4 (3,7) Mio. Euro erreichte. Nach Steuern erzielte der
Konzern ein Periodenergebnis nach Anteilen Dritter in Höhe von
13,6 (2,0) Mio. Euro.
Im Erstausrüstungsgeschäft mit den Fahrzeugherstellern erhöhten
sich die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2010 - trotz der
anhaltenden Schwäche im Lkw-Segment - um 56,2 % auf 136,4 (87,3)
Mio. Euro. Überdurchschnittliche Zuwächse erzielte der Konzern
vor allem in Asien und Südamerika aber auch auf dem
nordamerikanischen Fahrzeugmarkt, der sich nach den deutlichen
Einbrüchen im Vorjahr auf Erholungskurs befindet. Das anziehende
Auslandgeschäft führte auch im Ersatzteilgeschäft gegenüber dem
Vorjahresvergleichsquartal zu einem Umsatzzuwachs von 8,9 % auf
26,8 (24,6) Mio. Euro.
Ertragslage trotz einmaliger Belastungen deutlich verbessert
Im Vergleich zum Anstieg der Umsatzerlöse von 40,9 % nahmen die
Umsatzkosten weniger stark, um 28,4 %, zu. Positiv wirkten sich
neben den Kosteneinsparungen vor allem die stärkere Auslastung
der Fertigungsanlagen und die Produktneuanläufe aus. Die
Bruttomarge erreichte trotz angestiegener Materialpreise 29,5 %
(22,6 %) und erhöhte sich damit auch im Vergleich zum Vorquartal
(28,8 %) weiter. Aus der Absicherung der Preise für die im
Edelstahl enthaltenen Legierungszuschläge ergab sich im ersten
Quartal 2010 ein insgesamt positiver Effekt auf das operative
Ergebnis in Höhe von 0,2 Mio. Euro.
Aufgrund der im Tarifvertrag 2010 vereinbarten
Altersteilzeitregelung waren im ersten Quartal 2010 entsprechende
Rückstellungen für die gesamte Laufzeit des Vertrags bis Ende
März 2012 zu bilden, die den Personalaufwand einmalig um 1,8 Mio.
Euro erhöhten. Zudem wurde die, für die beiden Jahre 2008 und
2009, beschlossene Mitarbeiterbeteiligung in Höhe von insgesamt
2,4 Mio. Euro ebenfalls bereits im ersten Quartal 2010
zurückgestellt. Diese beiden Sondereffekte wirkten sich, ebenso
wie die seit Jahresanfang beendete Kurzarbeit, erhöhend auf den
Personalaufwand und damit auf das operative Ergebnis aus.
Für die Forschung und Entwicklung wendete der Konzern 10,8 (9,4)
Mio. Euro und damit 14,9 % mehr auf als im
Vorjahresvergleichsquartal. Neben der Entwicklung zahlreicher
neuer Anwendungen für vorhandene Technologien wurden vor allem
die Aktivitäten im Brennstoffzellen- und Batteriebereich
verstärkt ausgebaut. Mit einem ersten Serienauftrag zur
Herstellung von Zellverbindern für Lithium-Ionen-Batterien hat
ElringKlinger auf diesem Gebiet im ersten Quartal 2010 ein
wesentliches Referenzprojekt gewonnen.
Operatives Ergebnis profitiert von gestiegener Auslastung
Das Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA)
übertraf den Wert des Vorjahresvergleichsquartals um 18,5 Mio.
Euro und erreichte 41,7 (23,2) Mio. Euro. Die hohen Investitionen
der Vorjahre ließen die Abschreibungen im ersten Quartal 2010 um
3,0 Mio. Euro auf 19,4 (16,4) Mio. Euro steigen.
Die anziehenden Umsätze und die damit in den meisten
Geschäftsbereichen verbesserte Auslastung der Fertigung bewirkten
im ersten Quartal 2010 einen im Vergleich zur Umsatzentwicklung
überproportionalen Zuwachs des operativen Ergebnisses. Gegenüber
dem schwachen Vorjahresvergleichsquartal stieg es um 19,7 Mio.
Euro auf 23,4 (3,7) Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und
Zinsen (EBIT) unter Einbeziehung von in Summe 1,1 Mio. Euro an
negativen Währungskurseffekten belief sich auf 22,3 (6,8) Mio.
Euro. Damit erreichte die EBIT-Marge trotz der beschriebenen
Sonderbelastungen im ersten Quartal 2010 12,2 % (5,2 %). Bei
Herausrechnung der Sondereffekte aus der
Materialpreisabsicherung, der Erhöhung der
Altersteilzeitrückstellungen sowie des zurückgestellten Betrags
für die Mitarbeiterbeteiligung lag die EBIT-Marge bei 14,4 %.
Das Finanzergebnis lag im ersten Quartal 2010 bei minus 4,5 (-
0,3) Mio. Euro. Hier ist zu berücksichtigen, dass das
Vorjahresvergleichsquartal von positiven Währungskurseffekten in
Höhe von 3,1 Mio. Euro profitiert hatte. Während sich das
Zinsergebnis leicht verbesserte, führte die Stichtagsbewertung
der Verbindlichkeit aus der Finanzierung des Erwerbs der
Schweizer SEVEX-Gruppe zu einem Finanzaufwand von 2,2 Mio. Euro.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg damit verglichen mit dem
ersten Quartal des Vorjahres um 15,5 Mio. Euro auf 18,9 (3,4)
Mio. Euro.
Periodenergebnis nach Anteilen Dritter steigt auf 13,6 Mio. Euro
Die Ertragsteuerquote ging vor allem aufgrund der stärkeren
Ergebnisentwicklung von ElringKlinger-Gesellschaften mit
unterdurchschnittlicher Steuerquote auf 25,5 % (29,4 %) zurück.
Damit erzielte die ElringKlinger-Gruppe im ersten Quartal 2010
ein Periodenergebnis von 14,1 Mio. Euro, nach 2,4 Mio. Euro im
Vergleichsquartal des Vorjahres. Nach Anteilen Dritter in Höhe
von 0,5 (0,4) Mio. Euro erreichte das Periodenergebnis
(Ergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG) im ersten
Quartal 2010 13,6 (2,0) Mio. Euro. Dies entspricht einem Ergebnis
je Aktie in Höhe 0,24 (0,03) Euro.
Prognose für 2010 erhöht
Bei den Auftragseingängen setzte sich die bereits seit dem
zweiten Quartal 2009 zu verzeichnende schrittweise Erholung fort.
Im ersten Quartal 2010 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum
krisenbedingt schwachen Vorjahresvergleichsquartal auf 200,5
(125,4) Mio. Euro. Damit hielt der Anstieg auch im Vergleich zum
vierten Quartal 2009 (172,9 Mio. Euro) an.
Ausgehend von einer weiteren Erholung der Fahrzeugmärkte und
einer stabilen konjunkturellen Entwicklung hebt die ElringKlinger-
Gruppe, nach dem positiv verlaufenen ersten Quartal 2010, ihre
Umsatz- und Ertragsziele für das Gesamtjahr an. Für 2010 plant
ElringKlinger jetzt mit einem Anstieg der Umsatzerlöse von 10 bis
13 % (bisher 7 bis 10 %). Das EBIT soll überproportional zum
Umsatz um 20 bis 25 % (bisher 12 bis 15 %) gesteigert werden.

Rückfragehinweis:

Stephan Haas
Telefon: +49(0)7123 724 631
E-Mail: stephan.haas@elringklinger.de

Branche: Auto
ISIN: DE0007856023
WKN: 785602
Index: MDAX, Classic All Share, Prime All Share
Börsen: Frankfurt / Regulierter Markt/Prime Standard
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München / Freiverkehr
Stuttgart / Regulierter Markt

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