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Auf den Balearen - Die Skidamen schwitzen für die kommende Saison

Swiss-Ski. Alpin Damen - Simone Wild, Priska Nufer, Mirena Kün. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/pm/100006945 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Swiss-Ski"

Mallorca (ots) - Der wohlverdiente Sommerurlaub des Damenteams fand in Mallorca ein jähes Ende. Soll auch dieses Jahr die physische Vorbereitung der Athletinnen für kommende Saison in dieser Trainingswoche gestartet werden. Während im renn-und reiseintensiven Winter die körperliche Fitness "lediglich" erhalten werden kann, muss das Sommerhalbjahr für den Aufbau genutzt werden. In Mallorca wird hierfür der Startschuss abgefeuert.

Die Athletinnen von Swiss-Ski tauschen in Mallorca ihre Skis gegen Rennräder und strampeln täglich über die Baleareninsel. Ende der Woche soll eine fast vierstellige Kilometerzahl auf den Distanzmessern zu lesen sein.

Mallorca hat Tradition. Genau so, wie die Unterstützung durch die Firma Bicyle Holidays von Max Hürzeler. Sie stellt die Rennräder gratis zur Verfügung, Guides, welche die Strassen Mallorcas kennen führen die Trainingsgruppen an und die Hotelzimmer können zu einem verbilligten Preis gebucht werden. Kein Wunder, dass Swiss-Ski seit Jahren gerne von diesem Angebot profitiert.

Die Radtouren und die Königsetappe - sie stehen im Zentrum der Trainingswoche. Die Routen führen täglich über die ganze Insel, abwechslungsweise über flaches oder kuppiertes Gelände. Auch Cheftrainer Damen, Hans Flatscher, schwingt sich die Tage in den Rennsattel und strampelt mit seinen Athletinnen mit.

Die ganze Woche war die Königsetappe bei den Athletinnen und Betreuern ein Thema: Schon lange ist nämlich klar, dass diese ansteht und das mit grosser Wahrscheinlichkeit am wetterfreundlichen Freitag. Es ist der Tag, an dem die meisten Kilometer auf dem Velo zurückgelegt werden. Die Tour dauert ungefähr sechs Stunden. Nach etwas mehr als zwei Stunden steht die erste große Herausforderung an: Der Coll de Soller ist ein kleiner Pass mit knapp 500 Höhenmetern auf dem Weg zur eigentlichen Prüfung: Der Puig Major ist Mallorcas höchster Berg. Diesen erreichen die Damen nach einem 13 Kilometer langen Anstieg. Die letzten Kraftreserven werden auf dem hügeligen rund 60km langen Heimweg aufgebraucht. Sind die Skiasse im Ziel, haben sie eine 140km lange Etappe zurückgelegt. Mit den täglichen Radsessionen sind Athletinnen wie Wendy Holdener in einer intensiven Trainingswoche aber noch nicht ausreichend belastet und beschäftigt. An den Velo freien Halbtagen werden Rumpfmuskeln gestärkt, Volleyball gespielt, geschwommen und auch der Regeneration der schweren Beine und der steifen Nacken muss Beachtung geschenkt werden.

Yoga, Akrobatik und Mobilisation - Frühsport ist im Trainingslager Standard. Auch das Frühstück soll verdient sein. Allerdings kommt es auch mal vor, dass die Athletinnen es hier etwas ruhiger angehen. Bei Sonnenaufgang treffen sich die Skiladies mit ihren Yogamatten am Strand. Wie letztes Jahr führt Michelle Gisin die Gruppe durch die Yogaelemente. Die Stimmung ist ruhig, frisch, konzentriert und entspannt. Während die Sonne über dem Wasser aufsteigt, begrüsst das Team den Tag mit geistigen und körperlichen Übungen. Einen perfekten Einstieg in die kräfteraubenden Trainingstage. Kaum ist die Yogastunde beendet, sprühen die Damen wieder voller Energie. Joana Hählen und Rahel Kopp demonstrieren gekonnt ihre akrobatischen Fähigkeiten. Daheim werden diese Übungen zur Stabilisierung und zum Krafttraining gemacht. Hier am Strand sieht es zudem toll aus!

Mirena Küng, die unangefochtene Radkönigin - Obwohl die Trainingspläne der Skidamen und der Slalomherren sich für Laien rein äusserlich nicht wirklich unterscheiden, trainieren die beiden Gruppen weitestgehend unabhängig und getrennt voneinander. Man sieht sich höchstens beim Mittagstisch oder beim Abendessen. Bis auf eine Ausnahme - Mirena Küng ist in Sachen radfahren während dieser Velowoche auf Mallorca das Mass aller Dinge. Daher hat sich der Trainerstab nach der zweiten Etappe entschieden die Appenzellerin mit dem Herrenteam auf die Touren zu schicken. Aber ob Männlein oder Weiblein - sie lässt alle stehen und tritt kräftiger und freudiger in die Pedale als alle anderen! "Mir macht es einfach Spass hier Rad zu fahren und ich kann mich motovieren zu beissen und kräftig durchzutreten", sagt die sympathische Athletin mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Zudem sei es gut zu merken, dass sich die harte Arbeit für die Grundlagenausdauer gelohnt hat.

Die Stimmung ist ausgezeichnet, die Leistungsbereitschaft auch und so die Trainingswoche insgesamt ein voller Erfolg. Unbestritten ist - fit sind sie alle unsere Skidamen! Weitere Bilder sind via fabienne.kropf@Swiss-ski.ch oder www.swiss-ski.ch ab Sonntag 25.5.15 verfügbar.

Kontakt:

fabienne.kropf@swiss-ski.ch
0041 79 321 91 78



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