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Unternehmen unterschätzen die Krise
Studie von Horváth & Partners belegt: Viele Unternehmen sehen nur die Wettbewerber von der Krise bedroht

Stuttgart/Wien/Zürich (ots)

Der Auftragsbestand sinkt, der
Umsatz bricht vielerorts ein - und die Liquiditätsprobleme nehmen zu:
Die Krise hat die Wirtschaft fest im Griff, wird jedoch in ihrer 
Tragweite von den Unternehmen vielfach unterschätzt. Das belegt eine 
aktuelle Umfrage von Horváth & Partners in der Top-Etage von 
Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum sowie aus Ungarn und 
Rumänien.
"Viele der Befragten erwarten, dass vor allem der Wettbewerb von 
den Auswirkungen der Krise betroffen ist, das eigene Unternehmen aber
weniger", fasst Studienleiter Jens Ekopf das zentrale Ergebnis der 
Befragung zusammen. Zwar rechnen gut drei Viertel der befragten 
Unternehmen damit, dass die Krise länger als ein Jahr dauert. 16 
Prozent gehen sogar davon aus, dass die Auswirkungen der Krise noch 
bis 2011 und länger spürbar sind. Und 84 Prozent der Befragten 
erwarten für 2009 einen Rückgang des Umsatzes der eigenen Branche. 
Jedoch: Nur 66 Prozent glauben, auch das eigene Unternehmen sei davon
betroffen. Nicht in einer Krisensituation sieht sich gut die Hälfte 
der Unternehmen.
Für Dr. Christof Schimank, Mitglied des Vorstands der Horváth AG, 
birgt diese Wahrnehmung der Situation ernste Gefahren. Er betont 
darüber hinaus, dass die bislang von den Unternehmen eingeleiteten 
Maßnahmen in vielen Fällen nicht reichen werden: "Die Unternehmen 
versuchen derzeit, die Krisensituation über schnell umsetzbare und 
schnell wirkende Maßnahmen wie Kurzarbeit, Einstellungsstopps, Abbau 
von Arbeitszeitkonten etc. zu bewältigen. Außerdem unternehmen sie 
Anstrengungen zur Verbesserung der Unternehmenssteuerung. Dies alles 
ist wichtig, um kurzfristig die Liquidität zu sichern und Transparenz
über die eigene Lage zu erhalten. Weitreichende strukturelle und 
überlebenssichernde Maßnahmen sind jedoch bisher nicht im notwendigen
Umfang angegangen worden. Dringend erforderlich wäre es, jetzt die 
unternehmensspezifisch notwendigen Maßnahmen klar zu definieren und 
deren Umsetzung zügig zu initiieren", mahnt Schimank.
Die Studie berücksichtigt die Antworten von 201 Unternehmen; drei 
Viertel davon stammen aus Deutschland - darunter zahlreiche Dax-und 
MDax-Unternehmen. Das verbleibende Viertel der Befragten ist in 
Österreich, der Schweiz, Ungarn und Rumänien ansässig. Die Studie 
analysiert darüber hinaus die Situation einzelner Branchen und 
gliedert diese gemäß ihrer wirtschaftlichen Situation in drei 
Gruppen. Für jede dieser drei Gruppen gibt Horváth & Partners 
Handlungsempfehlungen.
Mehr zur Studie unter www.horvath-partners.com
Pressekontakt:

Pressekontakt:

Oliver Weber, Horváth AG, Phoenixbau, Königstr. 5,
70173 Stuttgart, Tel. +49 711 66919-71,
presse@horvath-partners.com

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