FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz
FHNW; Hochschule für Life Sciences: FHNW stärkt Forschung zur intelligenten Nutzung von Gesundheitsdaten
Anbei erhalten Sie eine Medienmitteilung der Hochschule für Life Sciences FHNW.
Medienmitteilung, 9. September 2026
FHNW stärkt Forschung zur intelligenten Nutzung von Gesundheitsdaten
Die Schweiz will Gesundheitsdaten besser nutzen – für Forschung, Versorgung und zunehmend auch mit Künstlicher Intelligenz. Doch medizinische Informationen liegen noch immer in unterschiedlichen Systemen und Formaten vor, sind nur schwer miteinander verknüpfbar und lassen bislang kaum Rückschlüsse auf kausale, medizinisch nutzbare Zusammenhänge zu. Die Hochschule für Life Sciences FHNW stärkt ihre Forschung in diesem Bereich: Dr. Bram Stieltjes übernimmt als neuer Leiter die fachliche Weiterentwicklung der Forschungsgruppe Klinische Informationssysteme.
Eine Patientin wird in verschiedenen Abteilungen eines Spitals behandelt. Ihre medizinischen Informationen entstehen dabei in unterschiedlichen Systemen und stehen dem Behandlungsteam nicht immer in einer gemeinsamen, verständlich nutzbaren Form zur Verfügung. Wie können solche Daten sicher zusammengeführt und medizinisch sinnvoll ausgewertet werden, damit sie Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung unterstützen und zugleich neue Erkenntnisse für die Forschung ermöglichen?
Mit solchen Fragestellungen beschäftigt sich die Forschungsgruppe Klinische Informationssysteme am Institut für Medizintechnik und Medizininformatik der Hochschule für Life Sciences FHNW. Im Fokus stehen Informationssysteme, die unterschiedliche Datenquellen zusammenführen und medizinische Informationen für Forschung und Versorgung nutzbar machen. Dazu entwickelt die Forschungsgruppe interoperable Lösungen und digitale Entscheidungshilfen für die klinische Praxis.
Neue Leitung mit enger Verbindung zur klinischen Praxis
Per 1. September 2026 übernimmt Dr. Bram Stieltjes die Leitung und fachliche Weiterentwicklung der Forschungsgruppe Klinische Informationssysteme.
«Mit Bram Stieltjes gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für die Weiterentwicklung dieses Forschungsbereichs. Seine Erfahrung in medizinischer Forschung, Gesundheitsdaten und klinischer Anwendung wird wichtige Impulse für unsere angewandte Forschung und Lehre setzen», sagt Prof. Dr. Erik Schkommodau, Leiter des Instituts für Medizintechnik und Medizininformatik der Hochschule für Life Sciences FHNW.
Parallel zu seiner Tätigkeit an der Hochschule für Life Sciences FHNW bleibt Bram Stieltjes in seinen bisherigen Funktionen am Universitätsspital Basel tätig. Dadurch entstehen wertvolle Anknüpfungspunkte zwischen angewandter Forschung und klinischer Praxis und die Möglichkeit, Fragestellungen aus der Praxis in die Forschung einzubringen und Erkenntnisse in konkrete Anwendungen zu überführen.
Mit der Weiterentwicklung des Forschungsbereichs will die Hochschule für Life Sciences FHNW einen Beitrag bei der Entwicklung und Transformation des Gesundheitswesens in der Schweiz leisten.
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Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst zehn Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur, Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Informatik, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Soziale Arbeit, Technik und Umwelt sowie Wirtschaft. Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt.
Rund 14 500 Studierende sind an der FHNW immatrikuliert. Über 1 300 Dozierende vermitteln in 34 Bachelor- und 25 Master-Studiengängen sowie in zahlreichen Weiterbildungsangeboten praxisnahes und marktorientiertes Wissen. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte.
Weitere Informationen auf www.fhnw.ch
Die Hochschule für Life Sciences FHNW
Die Hochschule für Life Sciences FHNW lehrt und forscht entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Mit Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzt sie sich für neue präventive und therapeutische Produkte ein, ist an der Entwicklung von Medizinalprodukten und Arzneimitteln beteiligt und wirkt an innovativen Produktionsprozessen, der Digitalisierung in den Life Sciences sowie der Entwicklung ressourcenschonender Technologien und Verfahren im Umweltbereich mit. Durch die enge Kooperation mit der Industrie ist sie eine zentrale Akteurin in den Life Sciences.
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