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Taten haben mehr Wirkung als Worte: Entschuldigungen von CEOs sind wenig effektiv in Krisensituationen und bei der Wiederherstellung eines angeschlagenen Image

New York (ots/PRNewswire)

  • Nahezu 40 % vermeiden es, auf Blogger zu reagieren
  • Nur 20 % empfehlen, CEOs nach einer Krise abzuschirmen
In der Managementetage globaler Unternehmen werden öffentliche
Entschuldigungen von CEOs als weniger effektiv eingestuft, als andere
Strategien zur Aufbesserung des angeschlagenen Image eines
Unternehmens (59 Prozent). Zu diesem Ergebnis kam eine neue
Untersuchung, die von der globalen PR-Agentur Weber Shandwick und KRC
Research in 11 Ländern durchgeführt wurde.
"Entschuldigungserklärungen von CEOs, die mittlerweile bei jeder
Krise oder bei Anschuldigungen gegenüber einem Unternehmen fast schon
erwartet werden, verlieren zunehmend an Wirkung, wenn es darauf
ankommt, die öffentliche Besorgnis zu beschwichtigen", sagte Dr.
Leslie Gaines-Ross, die als Chief Reputation Strategist von Weber
Shandwick für die Gestaltung dieser neuen Untersuchung verantwortlich
ist. "Es ist zwar wichtig, dass jemand die Verantwortung übernimmt
und sich entschuldigt, aber von CEOs wird jetzt in Krisensituationen
einfach mehr verlangt, wie beispielsweise ein verbesserter Kontakt
zur Öffentlichkeit, um zu verdeutlichen, welche sofortigen und
regelmässigen Massnahmen zur Abhilfe des Problems eingeleitet
werden."
Nahezu drei Viertel der 950 Führungskräfte globaler Unternehmen,
die an der Umfrage "Safeguarding Reputation(TM)" (Sicherung des
Ansehens) teilgenommen haben, vertraten die Meinung, dass das
angeschlagene Image eines Unternehmens am ehesten dadurch
wiederhergestellt werden kann, dass gezielte Aktionen zur Behebung
des Problems angekündigt werden (76 Prozent), dass ein Frühwarnsystem
eingerichtet wird (76 Prozent) und dass verbindliche Verfahren und
Richtlinien festgelegt und befolgt werden, die das
Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens auf eindeutige Weise
demonstrieren (73 Prozent). Daneben wurden noch einige andere
Strategien zur Aufbesserung des Ansehens nach einer Krise genannt,
wie beispielsweise die enge Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung
bei öffentlichen Verlautbarungen (72 Prozent), die Veröffentlichung
eines regelmässig aktualisierten Berichts über die Fortschritte bei
der Behebung des Problems (71 Prozent) und die zügige Offenlegung der
Vorfälle (71 Prozent). Viele dieser Massnahmen tragen dazu bei, die
übermässige Berichterstattung in den Medien einzuschränken, da
Interessierte und Betroffene sich davon überzeugen können, dass das
Unternehmen Schritte eingeleitet hat, die transparent und den
Umständen angemessen sind und die Eigeninitiative des Unternehmens
unter Beweis stellen.
Blogger - reagieren oder ignorieren?
Die Mehrheit der gehobenen Manager globaler Unternehmen vertreten
unabhängig von der Region, der sie angehören, die Meinung, dass es in
Hinsicht auf die Wiederherstellung des Geschäftsansehens nicht
effektiv ist, auf Blogger zu reagieren. Nicht einmal vier von zehn
(39 Prozent) sind der Meinung, dass es dem Geschäftsansehen nützt,
auf Blogger zu reagieren, die die Sachlage falsch darstellen.
"Möglicherweise vertreten die Entscheidungsträger in Unternehmen rund
um die Welt die Ansicht, dass sich ihr Unternehmen darauf
konzentrieren sollte, die Probleme zu beheben und zu verstehen, was
falsch gelaufen ist, bevor sie sich darum kümmern, im Internet
ausgetragene Debatten zu korrigieren", sagte Dr. Gaines-Ross. "Das
ist eigentlich nicht überraschend, da unsere Untersuchung auch zeigt,
dass nur eine Minderheit der Unternehmen den Online-Diskussionen über
das Ansehen ihres Unternehmens Beachtung schenkt."
       Massnahmen, die bei der Wiederherstellung des Unternehmensansehens
                         nach einer Krise helfen
                         % Immer/Üblicherweise
                                             Nord-                 Asien-
                                     Gesamt  amerika    Europa     Pazifik
    Bekanntgabe konkreter Schritte,
     die das Unternehmen zur
     Lösung des Problems einleitet     76 %    83 %      73 %        78 %
    Einrichtung eines Frühwarnsystems  76      83        69          82
    Festlegung spezieller Richtlinien
     und Ziele, um unternehmerisches
     Verantwortungsbewusstsein unter
     Beweis zu stellen                 73      75         69         74
    Absicherung aller Erklärungen
     durch Rechtsbeistand              72      74         68         76
    Veröffentlichung regelmässiger
     Statusberichte über die Fort-
     Schritte bei der Behebung des
     Problems                          71      78         69         70
    Zügige Offenlegung aller Vorfälle  71      73         72         70
    Klärung vor Einleitung irgendwelcher
     Massnahmen, ob es sich um ein
     branchenweites oder unternehmens-
     spezifisches Problem handelt      67      60         68         62
    Öffentliche Entschuldigung durch
     CEO oder Vorsitzenden             59      57         57         64
    Erreichen der vierteljährlichen
     Ertragsziele                      57      50         59         47
    Einrichtung einer leitenden Position
     mit dem Auftrag, das Ansehen des
     Unternehmens zu sichern           47       45        50          42
    Verzicht auf alle öffentlichen
     Verlautbarungen, bis alle Fakten
     bekannt sind                      45       46        39          46
    Richtigstellung der Fehlinformationen
     von Bloggern                      39       31        40          41
    Umstrukturierung oder Neubesetzung
    des Vorstands                      26       14        27          21
    Abschirmung des CEO gegenüber
     Medien                            20       16        21          17
    Quelle: Weber Shandwick Safeguarding Reputation(TM), durchgeführt in
            Zusammenarbeit mit KRC Research, 2006
Abschirmung des CEO bei einer Krise nicht ratsam
Nur einer von fünf der befragten globalen Manager (20 Prozent) ist
der Meinung, dass es für das Ansehen des Unternehmens förderlich ist,
den CEO gegenüber den Medien abzuschirmen.
"CEOs sind das "öffentliche Gesicht" einer Organisation, und in
Krisenzeiten wird erwartet, dass sie sich der Öffentlichkeit
präsentieren und offen über die Probleme sprechen, die unter ihrer
Leitung auftraten", sagte Dr. Gaines-Ross. "Zusätzlich zu
unmissverständlichen Erklärungen des CEO können Unternehmen zur
Wiederherstellung des guten Rufs des Unternehmensnamens beitragen,
indem sie öffentlich Massnahmen zur Lösung der Probleme verkünden,
der Krisenbewältigung Priorität einräumen und klare
Verantwortungsmassstäbe setzen."
Neue Verhaltensregeln
"Führungskräfte müssen sich genauer mit den Verhaltensregeln
vertraut machen, da sie bei Fehlverhalten oder in Krisensituationen
zunehmend im Rampenlicht stehen. Wenn man bedenkt, dass fast neun von
zehn gehobenen Managern davon ausgehen, dass das Ansehen von
Unternehmen zunehmend Schaden nehmen kann, ist es sinnvoll, bereits
im Voraus Strategien für die Wiederherstellung des Ansehens zu
identifizieren", sagte Andy Polansky, der President von Weber
Shandwick.
"Interessanterweise lässt die Untersuchung erkennen, dass
Führungskräfte weltweit trotz grosser Unterschiede in den
Geschäftspraktiken, Kulturen und Arbeitsweisen hinsichtlich der
Wiederherstellung des Geschäftsansehens nach einer Krise eine
ähnliche Perspektive vertreten", sagte Polansky. "Unsere
bahnbrechende Untersuchung erlaubt Rückschlüsse darauf, wie
Unternehmen ihr Ansehen schützen und reparieren können, welche
Warnsignale frühzeitig auf eine Gefährdung des Ansehens hinweisen und
welche Schritte am besten geeignet sind, das angeschlagene Ansehen
wiederherzustellen."
Safeguarding Reputation(TM)
Die Untersuchung "Safeguarding Reputation" ("Sicherung des
Ansehens") wurde von Weber Shandwick in Zusammenarbeit mit KRC
Research unter 950 gehobenen Führungskräften globaler Unternehmen in
11 Ländern Nordamerikas, Europas und im asiatisch-pazifischen Raum
durchgeführt. Als einziges lateinamerikanisches Land wurde Brasilien
in die Untersuchung einbezogen. Alle Interviews wurden zwischen dem
20. Juli und 8. August 2006 per Telefon durchgeführt. Der
Stichprobenfehler für die gesamte Erhebung beträgt 3,2 Prozent.
Informationen zu Weber Shandwick
Weber Shandwick ist eine der international führenden PR-Agenturen
mit weltweiten Niederlassungen an allen bedeutenden Medien-,
Wirtschafts- und Regierungsstandorten. Das Unternehmen spezialisiert
sich auf die Bereiche strategische Marketingkommunikation, Media
Relations, Public Affairs, Reputation Management, Issues Management
und Corporate Communications. Weiterhin bietet Weber Shandwick
spezielle integrierte Services an, einschliesslich Internet
Relations, Advocacy Advertising, Marktforschung und visuelle
Kommunikation. Nähere Informationen erhalten Sie unter
http://www.webershandwick.com.
Weber Shandwick ist Mitglied der Interpublic Group of Companies
(NYSE: IPG), die zu den weltweit grössten Werbe- und
Marketingorganisationen zählt.
Informationen zu KRC Research
KRC Research ist ein Markt- und Verhaltensforschungsunternehmen
mit vollständigem Serviceangebot. In Partnerschaft mit Weber
Shandwick und anderen Agenturen der Interpublic Group führt KRC vor
allem Untersuchungen strategischer Kommunikationen durch. Dazu zählen
unter anderem Untersuchungen, die für Produktmitteilungen, die
Unternehmenskommunikation, öffentliche Angelegenheiten und das
soziale Marketing von Bedeutung sind. KRC bietet ein vollständiges
Angebot an primären Untersuchungsservices wie etwa für Umfragen,
Fokusgruppen und die Befragung von Führungskräften. Nähere
Informationen erhalten Sie unter http://www.krcresearch.com.
Ansprechpartner
    Laura Bachrach
    Weber Shandwick
    +1-212-445-8467
     lbachrach@webershandwick.com
    Website: http://www.webershandwick.com
             http://www.krcresearch.com

Pressekontakt:

Laura Bachrach bei Weber Shandwick, +1-212-445-8467,
lbachrach@webershandwick.com

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