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Medienmitteilung: Corona treibt Online-Nachfrage nach Autos in die Höhe

Medienmitteilung: Corona treibt Online-Nachfrage nach Autos in die Höhe
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Medienmitteilung

Comparis-Analyse zu Automarkt 2020

Corona treibt Online-Nachfrage nach Autos in die Höhe

Der Online-Trend zeigt sich auch auf dem Automarkt. 2020 lag die Nachfrage nach Autos im Internet im Vergleich zum Vorjahr rund 6 Prozent höher – nach dem ersten Lockdown waren es im Juni gar 28,5 Prozent mehr. Besonders deutsche Hersteller sind beliebt. Im regionalen Ranking bleiben Tessiner der Marke Fiat treu. Subaru verschwindet hingegen komplett aus dem kantonalen Ranking. Das zeigt eine Analyse von Comparis mit dem grössten Online-Automarktplatz der Schweiz.

Zürich, 4. Februar 2021 – Corona hat den Schweizer Automarkt infiziert. Mit rund 237’000 Einheiten wurden 2020 so wenig Neuwagen immatrikuliert wie seit der Ölkrise in den 1970er-Jahren nicht mehr (–24 Prozent)*. Ein gegenläufiger Trend zeichnet sich auf dem Online-Automarkt ab: 2020 haben 5,8 Prozent mehr Personen online nach Autos gesucht als 2019. Das zeigt eine Analyse des Online-Vergleichsdienstes Comparis mit dem grössten Online-Automarktplatz der Schweiz.

«Die Corona-Krise hat Schweizerinnen und Schweizer nach anfänglicher Zurückhaltung auch beim Thema Autokauf ins Internet bewegt», beobachtet Comparis-Mobilitätsexpertin Andrea Auer. Neben den geschlossenen Verkaufsstellen sei ein erhöhtes Interesse an Occasionen, um das eigene Budget zu schonen, ein möglicher Grund für diese Entwicklung. «Zudem mussten Autokaufende im letzten Jahr mit Lieferengpässen bei Neuwagen rechnen», erklärt Auer.

Stark ansteigende Nachfrage nach Frühjahrs-Lockdown

In der Phase des ersten Lockdowns ist die Nachfrage nach Autos vorerst eingebrochen (März: –19,2 Prozent; April: –7,8 Prozent gegenüber 2019). Darauf folgte ein steiler Anstieg: Im Mai haben 15,6 Prozent mehr Personen nach Autos gesucht als im Vorjahr. Mit 28,5 Prozent verzeichnete das Vergleichsportal Comparis im Juni die höchste Steigerung an Useranfragen gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr.

«Normalerweise locken Autogaragen im Frühjahr mit Ausstellungen und Aktionen. Durch die Absage der Frühjahrsausstellungen und die geschlossenen Verkaufsräumen ist die hohe Nachfrage im Mai und Juni als eine Art Nachholeffekt einzustufen», so Auer. Daneben hätte aus Angst vor einer Virusinfektion im öffentlichen Verkehr wohl auch das Auto zwischenzeitlich an Beliebtheit gewonnen.

Mercedes auch im Corona-Jahr die gefragteste Automarke

Kaum Änderungen gegenüber 2019 gibt es bei den Suchanfragen nach Marke: Fünf der zehn beliebtesten Automarken 2020 stammen aus dem nördlichen Nachbarland (Mercedes-Benz, Volkswagen, BMW, Audi und Porsche). Demgegenüber schafften es nur zwei nicht-europäische Marken (Toyota und Ford) in die Top Ten.

«Skoda, die Marke mit dem meistverkauften Modell 2020 bei den Neuwagen, liegt im Ranking der Online-Suchanfragen auf Rang 8. In der Statistik der Neuwagenzulassungen findet man den Hersteller neu gar vor Audi auf Platz vier», analysiert Auer. Das sei ein Indiz, dass die Marke als Neuwagen beliebter sei als bei den gebrauchten. «Ein umgekehrtes Bild zeigt sich bei den Marken Porsche, Toyota und Volvo. Diese schneiden im Online-Ranking leicht besser ab als bei den Neuwagen», so die Expertin.

Tessiner bleiben Fiat treu

Im Kanton Tessin ist Fiat gefragt. Die italienische Traditionsmarke schafft es, wie schon in den vergangenen zwei Jahren, in die Top 5 des Auto-Rankings. Ausserdem ist die Marke Richtung Norden vorgedrungen und neu in den ans Tessin angrenzenden Kantonen Graubünden und Uri sowie im etwas weiter nördlichen Glarus unter den Top 10 der meistgesuchten Marken.

Bergkantone setzen neu auf Suzuki

Während in den letzten Jahren Subaru noch in den Top 10 von Bergkantonen vertreten war, ist die japanische Marke gänzlich aus den Kantons-Rankings verschwunden. Dafür schaffte es mit Suzuki eine andere für Allradantrieb bekannte japanische Marke in die Top Ten der Bergkantone Graubünden und Wallis.

* Weiterführende Links: Neuwagenstatistik 2020 auto-schweiz / ASTRA/MOFIS 02.01.20

Methodik

Die Datenanalyse zu Suchanfragen nach einzelnen Marken basiert auf über 26 Millionen Fahrzeugsuchen, die im Zeitraum von Januar 2020 bis Dezember 2020 auf comparis.ch durchgeführt wurden. Mit rund 200’000 Angeboten von Neu- und Gebrauchtwagen verfügt comparis.ch über den grössten Schweizer Online-Marktplatz für Automobile.

Weitere Informationen:
Andrea Auer
Mobilitätsexpertin
Telefon: 044 360 53 91
E-Mail:  media@comparis.ch
comparis.ch


Über comparis.ch
Mit über 100 Millionen Besuchen im Jahr zählt comparis.ch zu den meistgenutzten Schweizer Websites. Das Unternehmen vergleicht Tarife und Leistungen von Krankenkassen, Versicherungen, Banken sowie Telecom-Anbietern und bietet das grösste Schweizer Online-Angebot für Autos und Immobilien. Dank umfassender Vergleiche und Bewertungen bringt das Unternehmen Transparenz in den Markt. Dadurch stärkt comparis.ch die Entscheidungskompetenz der Konsumenten. Gegründet 1996 vom Ökonomen Richard Eisler beschäftigt das Unternehmen heute rund 180 Mitarbeiter in Zürich.
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