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comparis.ch über den Transport von Christbäumen - «Oh Tannenbaum...» - meistens mit dem Auto

Zürich (ots)

Der Christbaum erfreut nicht nur Familien mit Kindern: Insgesamt 43 Prozent aller Schweizer Haushalte kaufen sich dieses Jahr einen Weihnachtsbaum. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch hervor. Die allermeisten der befragten Personen transportieren den Baum mit dem Auto nach Hause.

Seit Jahrhunderten gehört ein geschmückter Tannenbaum zu Weihnachten. Vermutlich kennen jede Schweizerin und jeder Schweizer dieses Brauchtum - doch wie viele führen die Tradition tatsächlich weiter? Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch wollte es wissen und hat nicht das Christkindli befragt, sondern 1218 Personen zwischen 15 und 74 Jahren in einer repräsentativen Umfrage. Die Befragung wurde Anfang Dezember in der ganzen Schweiz im Auftrag von comparis.ch durch das Marktforschungsinstitut Link durchgeführt.

43 Prozent der Haushalte kaufen sich einen Christbaum

Insgesamt geben 43 Prozent der befragten Personen an, dass in ihrem Haushalt dieses Jahr ein Weihnachtsbaum gekauft wird. Demgegenüber sagen 53 Prozent, sie würden keinen Baum besorgen. Die restlichen 4 Prozent wissen es noch nicht oder geben keine Antwort. Die 43 Prozent sind eine hohe Zahl. Sie belegen nämlich, dass sich nicht nur die Haushalte mit Kindern einen Weihnachtsbaum besorgen. Denn Familien machen in der Schweiz bloss einen Drittel sämtlicher Haushalte aus. (1) Mit anderen Worten: «Der Weihnachtsbaum ist weit über Familien hinaus beliebt», sagt Jonas Grossniklaus von comparis.ch.

Dabei stellen die Deutschschweizer eher einen Tannenbaum in ihre Stube als die übrigen Schweizer. 50 Prozent der befragten Deutschschweizer kaufen sich dieses Jahr einen Weihnachtsbaum, während es in der Romandie 37 Prozent sind und im Tessin sogar bloss 20 Prozent. Das heisst aber nicht unbedingt, dass sich das Brauchtum auf die deutschsprachigen Gebiete beschränkt. «Vielleicht bevorzugen die Tessiner Christbäume aus Plastic», sagt Jonas Grossniklaus, um einen möglichen Grund für die unterschiedlichen Antworten zu nennen. Es könnte sein, dass die Tessiner einen solchen künstlichen Weihnachtsbaum einmal anschaffen und ihn jedes Jahr wieder aufstellen.

Das Auto als Transportmittel Nummer 1

Und wie bringen Herr und Frau Schweizer den gekauften Tannenbaum nach Hause? Mit 71 Prozent benutzt die grosse Mehrheit dafür ein Auto. 20 Prozent oder jeder Fünfte trägt den Baum zu Fuss nach Hause. Praktisch niemand holt den Baum mit dem Velo oder lässt ihn sich liefern. Und auch die übrigen Verkehrsmittel (Tram, Zug, Bus, Trottinett, Lastwagen) spielen beim Transport untergeordnete Rollen.

Wer den Baum mit dem Auto heimfährt, legt ihn am ehesten in den Kofferraum und schliesst die Heckklappe. Diese Antwort gaben mehr als drei von vier Personen (77 Prozent). Daraus lässt sich folgender Schluss ziehen: «Die Schweizer kaufen am liebsten einen kleinen Christbaum, den sie bequem im Auto verstauen können», sagt Jonas Grossniklaus. Denn nur knapp jeder Elfte (9 Prozent) lässt dabei die Heckklappe offen, weil zum Beispiel der Baum zu gross für sein Auto ist. Und nur jeder Zwanzigste (5 Prozent) legt den Baum aufs Autodach; ähnlich wenige benutzen einen Anhänger (4 Prozent).

Ein vorweihnachtliches Fiasko verhindern

Fällt der Baum beim Transport vom Dach oder aus dem Kofferraum und richtet bei Dritten einen Schaden an, springt in der Regel die obligatorische Haftpflichtversicherung ein. Trotzdem sollten Autofahrer gewisse Vorkehrungen treffen, damit der Tannenbaum-Transport nicht zu einem vorweihnachtlichen Fiasko führt. Beim Transport auf dem Dach empfiehlt es sich, den Baum so zu legen, dass die Spitze nach hinten zeigt und das abgesägte Ende des Stammes nach vorne. Auf diese Weise ist es unwahrscheinlicher, dass die Äste durch den Fahrtwind abreissen. Grosse Bäume, die über einen Meter über das Heck hinausragen, müssen am Ende mit einem roten Tuch gekennzeichnet werden. In der Dunkelheit braucht es eine rote Leuchte. Allerdings darf der Baum nicht mehr als 1,5 Meter über das Heck hinausragen.

Damit der Baum hält und bei einer Vollbremsung nicht zum Wurfgeschoss wird, sollte er mit Spanngurten befestigt werden. Die üblichen Gummiriemen halten den Kräften nicht stand. Die Gurten dürfen nicht um die Äste, sondern müssen um den Stamm geschlungen werden. Zu beachten sind unbedingt auch die zulässige Dachlast sowie die Belastungsgrenze des Dachträgers. (2)

(1) Bundesamt für Statistik, Daten 2007, http://bit.ly/rzTbvi (2) Diese Tipps stammen vom TCS, siehe unter http://bit.ly/94CEfB

Kontakt:

Jonas Grossniklaus
Medienstelle
Telefon: 044 360 34 00
E-Mail: media@comparis.ch
www.comparis.ch/versicherung

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