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comparis.ch zu Apps, mit denen man telefonieren und SMS schicken kann - Gratis SMS und Anrufe aus dem App-Store

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Zürich (ots)

Information: Die Tabellen "Sparpotenzial mit Apps"
können unter www.presseportal.ch/de/pm/100003671 kostenlos 
heruntergeladen werden.
Kostenlos SMS mit dem Smartphone zu verschicken oder gratis zu 
telefonieren wird immer beliebter. comparis.ch hat berechnet, dass 
man mit Apps wie Viber, Skype oder WhatsApp die Handyrechnung bis zu 
einem Viertel reduzieren kann. Nicht viel sparen können Vielnutzer.
Viber, Skype und WhatsApp: Mit diesen Apps für Smartphones wie das
iPhone kann man gratis telefonieren oder SMS verschicken. Anstatt 
über den Mobilfunkanbieter werden bei diesen Apps die Nachrichten und
Telefonate übers mobile Internet geführt. Die Kosten für die 
übertragenen Daten betragen einen Bruchteil dessen, was eine 
Gesprächsminute oder ein Anruf übers Mobilfunknetz kostet. «Da bei 
den meisten Smartphone-Abos ein ausreichend grosses Datenvolumen in 
der monatlichen Grundgebühr inklusive ist, kann man tatsächlich von 
Gratis-Anrufen und Gratis-SMS sprechen», meint Ralf Beyeler, 
Telecom-Experte beim Internet-Vergleichsdienst comparis.ch.
Die Apps sind entweder kostenlos oder kosten gerade einmal 1.10 
Franken. Gemäss Angaben der Betreiber gehören Viber, Skype und 
WhatsApp momentan zu den beliebtesten Miniprogrammen, die in der 
Schweiz für Smartphones heruntergeladen werden können. Von den 
Anbietern hat comparis.ch auf Nachfrage jedoch keine konkreten Zahlen
zur Nutzung erhalten.
15 Prozent Ersparnis sind realistisch
Anhand von drei Nutzerprofilen hat comparis.ch berechnet, wie viel 
man mit diesen Apps beim Telefonieren und SMSlen tatsächlich sparen 
kann: Durch die Nutzung von Apps ergibt sich für Abokunden von 
Swisscom, Sunrise oder Orange ein Sparpotenzial von rund 15 Prozent. 
Basis für das mögliche Sparpotenzial sind drei verschiedene Profile: 
Wenignutzer, Durchschnittsnutzer und Vielnutzer (siehe Tabelle). 
Angenommen wurde, dass rund die Hälfte der SMS über WhatsApp 
verschickt und ein Fünftel der Anrufe über Skype oder Viber geführt 
wird. Einen grösseren Anteil hält Telecom-Experte Beyeler momentan 
für nicht realistisch. In Franken ausgedrückt spart der Wenignutzer 
zwischen 10 und 15 Franken im Monat, der Durchschnittsnutzer zwischen
2 und 18 Franken. Die Wenig- und die Durchschnittsnutzer können so 
ihre monatliche Handyrechnung bis um einen Viertel senken. Schlecht 
sieht es hingegen für den Vielnutzer aus: Bei Swisscom und Sunrise 
beträgt das monatliche Sparpotenzial nur zirka 5 Franken, bei Orange 
würde die Rechnung sogar teurer, da die über Skype übertragene 
Datenmenge das Inklusivvolumen sprengen und man ein Angebot mit einem
grösseren Datenvolumen benötigen würde (siehe Tabelle).
Nachteil: Einsehbare Kontaktdaten
Für Telecom-Experte Ralf Beyeler ist ein grosser Nachteil dieser 
Apps, dass die Nutzung nur möglich ist, wenn auch der Empfänger das 
gleiche Programm benutzt. «Um von den Gratis-Services profitieren zu 
können, muss man zuerst seine Freunde und Familie dazu bringen, die 
gleiche App zu installieren», sagt Beyeler. Ausserdem müsse man sich 
bewusst sein, so Beyeler, dass WhatsApp und Viber auf die 
Kontaktdaten im Telefon zugreifen. Konkret wissen WhatsApp und Viber 
somit über die eigenen Kontakte Bescheid. Dies unabhängig davon, ob 
die gespeicherte Person diese Apps ebenfalls benutzt oder nicht. Wer 
kein Problem damit hat, dass die Kontaktdaten an die Anbieter 
übertragen werden, kann mit der Nutzung der Apps durchaus Geld 
sparen.
Eine Alternative bietet Swisscom: Sie bietet für ihre jungen 
Kunden unter 26 Jahren eine App an, mit der sie ihre Gratis-SMS statt
übers Internet auch über Smartphones verschicken können. Dies, auch 
ohne dass der Empfänger ein Smartphone besitzen muss, geschweige denn
ein Smartphone mit der gleichen App. Über 100'000 mal wurde die 
Swisscom-App «Xtra-Zone» bis jetzt heruntergeladen.
Einen weiteren Nachteil hat das Telefonieren über Skype und Co: 
«Die Gesprächsqualität lässt teilweise noch zu wünschen übrig», meint
Beyeler. «Aber man kann es immerhin einmal versuchen und wenn man 
seinen Gesprächspartner mehr schlecht als recht versteht, immer noch 
einen kostenpflichtigen Anruf tätigen.»

Kontakt:

Ralf Beyeler
Telecom-Experte
Telefon: 044 360 52 77
Mobile: 079 467 07 81
E-Mail: ralf.beyeler@comparis.ch
www.comparis.ch/telekommunikation

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