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Comparis-Hypotheken-Barometer im ersten Quartal 2007 - Wenig Dynamik auf dem Hypothekarmarkt

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Zürich (ots)

- Hinweis: Die Grafiken zum Comparis-Hypotheken-Barometer im ersten
Quartal 2007 können im pdf-Format unter 
http://www.presseportal.ch/de/story.htx?firmaid=100003671 kostenlos 
heruntergeladen werden. -
Abgesehen von der Erhöhung der variablen Zinssätze bei gewissen 
Finanzinstituten hat sich in den ersten drei Monaten des laufenden 
Jahres am Hypothekarmarkt nicht viel verändert. Dies zeigt das 
Hypotheken-Barometer des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch für 
das erste Quartal 2007. Über alle Laufzeiten gesehen wurden 
Festhypotheken von Januar bis März 2007 durchschnittlich um 0,19 
Prozentpunkte teurer als im Vorquartal.
Nachdem in den 1990-er Jahren die Nachfrage
nach variablen Hypotheken noch bei rund einem Viertel lag,
interessierte sich in den letzten Jahren nur noch jeder zwanzigste 
Wohneigentümer für diese Finanzierungsform. Festhypotheken sind 
heute die mit Abstand beliebteste Finanzierungsform für Wohneigentum.
Dies zeigt das Hypotheken-Barometer des Internet-Vergleichsdiensts
comparis.ch für das erste Quartal 2007. Die Gesuchsteller in der
Hypotheken-Börse von comparis.ch interessierten sich zu 84 Prozent
für Festhypotheken. Dies ist eine Steigerung um 3 Prozentpunkte im
Vergleich zum letzten Quartal 2006. Die Nachfrage nach variablen
Hypotheken blieb mit 8 Prozent im Vergleich zum Vorquartal konstant.
Verglichen mit dem ersten Quartal 2006, als die Nachfrage bei 1
Prozent lag, ist dies wieder eine verhältnismässig grosse Nachfrage.
Die im Vergleich zu Festhypotheken aktuell tiefen Zinsen und die
Unsicherheit über eine künftige Zinsentwicklung machen variable
Hypotheken wieder attraktiver. Der durchschnittliche Richtzins für
variable Hypotheken lag im ersten Quartal bei 3,03 Prozent. Leicht
weniger nachgefragt wurden Libor- oder Geldmarkthypotheken mit 3
Prozent (Vorquartal: 4%) und Spezialmodelle mit 5 Prozent (7%).
Fünf ist eine beliebte Zahl 
Die Nachfrage nach mittleren (4 bis 6 Jahre) und langen Laufzeiten (7
bis 10 Jahre) bei Festhypotheken ist praktisch gleich gross geblieben
wie im Vorquartal: 45, respektive 47 Prozent. Kurze Laufzeiten (1
bis 3 Jahre) wurden zu 9 Prozent nachgefragt. Im Vorquartal lag die
Nachfrage noch bei 12 Prozent [Grafik 1]. Da die Anteile bei den
mittleren und langen Laufzeiten praktisch gleich blieben, hat sich
auch die durchschnittlich nachgefragte Laufzeit mit 6,7 Jahren kaum
verändert [Grafik 2]. Mit einem Anteil von 38 Prozent ist die
5-jährige Festhypothek nach wie vor die beliebteste Finanzierungsform
für Wohneigentum (Vorquartal 35%). An Beliebtheit gewonnnen haben mit
einer Nachfrage von 9 Prozent Festhypotheken über 8 Jahre und mit
einer Nachfrage von 7 Prozent 7-jährige Laufzeiten. Dies auf Kosten
der 10-jährigen Festhypotheken. Diese weisen aber immer noch einen
Anteil von 30 Prozent auf (38%).
Zinszuschläge schon bald bei Null? 
Die Talfahrt bei den Zinszuschlägen für längere Laufzeiten geht
weiter. Die Analyse der Richtzinsen zeigt, dass 5-jährige
Festhypotheken im ersten Quartal 2007 durchschnittlich nur noch 0,17
Prozentpunkte teurer waren als 1-jährige (Vorquartal 0,30%). Bindet
man sich für 10 Jahre, kostet dies nur noch 0,18 Prozentpunkte mehr
als wenn man eine Verpflichtung über 5 Jahre eingeht (0,21%). Vor
drei Jahren betrug die durchschnittliche Zinsdifferenz zwischen 5 und
10 Jahren noch 0,93 Prozentpunkte [Grafik 3]. Die Auswirkungen dieser
geringen Zinsdifferenzen zeigen sich in der Zinskurve, die nochmals
leicht flacher geworden ist [Grafik 4]. Bei Credit Suisse oder
Postfinance zum Beispiel sind 3-jährige Festhypotheken sogar
günstiger als 1-jährige. Beide Anbieter schlagen bei 1-jährigen
momentan eine höhere Marge auf den Basiszins als bei 3-jährigen
Laufzeiten. Bei 1-jährigen Laufzeiten müssen die Kosten für einen
Abschluss über eine kürzere Laufzeit aufgeteilt werden.
Zinsanstieg in bescheidenem Ausmass 
Über alle Laufzeiten gesehen wurden Festhypotheken im ersten Quartal
2007 wieder etwas teurer als im Vorquartal. Der durchschnittliche
Anstieg bei den Richtzinsen im Vergleich zum letzten Quartal 2006
beträgt 0,19 Prozentpunkte. Ein überdurchschnittlicher Zinsanstieg
war bei den 1- bis 4-jährigen Festhypotheken zu beobachten. Die
5-jährige Festhypothek verteuerte sich im letzten Quartal um 0,17
Prozentpunkte. 10-jährige Festhypotheken dagegen wurden nur um 0,14
Prozentpunkte teurer [Grafiken 5 und 6]. In den letzten Jahren sind
vor allem kurz und mittelfristige Festhypotheken teurer geworden. So
verteuerten sich vom ersten Quartal 2004 zum ersten Quartal 2007
5-jährige Festhypotheken um 0,62 Prozentpunkte. Im gleichen Zeitraum
wurden aber 10-jährige Festhypotheken um 0,15 Prozentpunkte günstiger.
Daten stammen von der Hypotheken-Börse von comparis.ch 
Für das Hypotheken-Barometer werden die Gesuche ausgewertet, welche die 
Hypothekar-Suchenden in der Hypotheken-Börse von comparis.ch
eingeben. Dort können Interessenten ein Finanzierungsgesuch anonym
platzieren. Die Interessenten erhalten online individuell für sie
erarbeitete Angebote von Banken und Versicherungen. Die Erfahrung von
comparis.ch zeigt, dass in 80 Prozent der Fälle die Zinsen von
konkreten Hypothekar-Offerten unter den offiziellen Richtzinsen liegen.
Das nächste Hypotheken-Barometer erscheint anfangs Juli 2007.
Weitere Informationen: 
Richard Eisler, Geschäftsführer
Telefon 044 360 52 62
E-Mail:  media@comparis.ch
Inernet: www.comparis.ch

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