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"Bomben allein helfen nicht"
Entwicklungsforscher Nuscheler: Den Terror mit Entwicklungshilfe bekämpfen

Hamburg (ots)

"Bomben können den Terrorismus nicht ausrotten,
weil sie seine sozialen und politischen Ursachen nicht beseitigen",
sagt der Entwicklungsforscher Franz Nuscheler in der neuen Ausgabe
der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Der Nährboden des Terrorismus sind
Armut, Hoffnungslosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht." Die
Geschichte zeige, dass Terroristen und ihre Hintermänner meist aus
der Oberschichte stammen. Sie fühlten sich durch die von ihnen als
ungerecht empfundene Welt provoziert und sähen sich als die Sprecher
der Sprachlosen, sagt der Direktor des Instituts für Frieden und
Entwicklung der Universität Duisburg: "Das ist ihre
Selbstlegitimation, auch dann wenn sie gar keine sozialen Anliegen
haben, sondern eher religiöse oder politische, wie die Terroristen
von New York und Washington."
Auf Dauer lasse sich der Terrorismus nur durch eine andere
Entwicklungspolitik bekämpfen. "Die Entwicklungshilfe hat einen
historischen Tiefstand erreicht, vor allem in Ländern wie Deutschland
und den Vereinigten Staaten."
Den kompletten ZEIT-Text (DIE ZEIT Nr. 41, EVT 02.10.2001) zu
dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
DIE ZEIT erscheint bereits am Dienstag
Aufgrund der aktuellen Weltlage wird DIE ZEIT zwei Tage vor ihrem
normalen Erscheinungstermin an den Kiosken liegen. Die Wochenzeitung
enthält ausserdem eine Literatur-Beilage im Umfang von 120 Seiten.

Kontakt:

Elke Bunse oder Verena Schröder
ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 40 3280-217, -303
Fax +49 40 3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de

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