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Magna verkündet Unterzeichnung eines Rahmen-Fairnessabkommens mit der Gewerkschaft Canadian Auto Workers

Aurora, Ontario (ots/PRNewswire)

Magna International Inc. (TSX:
MG.A, NYSE: MGA) hat heute die Unterzeichnung eines historischen
Übereinkommens mit den Canadian Auto Workers ("CAW") bekannt gegeben,
das eine neue Ära der Beziehungen zwischen beiden Parteien einleiten
soll. Das Rahmen-Fairnessabkommen (Framework of Fairness Agreement =
"FFA") besteht aus einer Reihe von Prinzipien, welche sowohl auf die
Bedürfnisse von Arbeitern als auch auf diejenigen des Unternehmens im
Hinblick auf dessen Konkurrenzfähigkeit eingehen. Das FFA ist ein
neues Arbeitsregelungsmodell, das darauf abzielt, die wesentlichen
Bestandteile von Magnas Fair-Enterprise-System zu wahren und
gleichzeitig angemessene gegenseitige Kontrollmöglichkeiten zu
gewährleisten.
Frank Stronach, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Magna,
erklärte: "Das traditionelle Modell, bei dem sich Arbeitgeber und
Arbeitnehmer feindlich gegenüberstehen, ist unproduktiv und
verschwendet Energien, die man besser dafür nutzen könnte, gerechte
Bedingungen für Angestellte zu schaffen und so zugleich Magnas
Konkurrenzfähigkeit innerhalb der weltweiten Automobilindustrie zu
gewährleisten. Magna sieht die CAW als wichtigen Verbündeten an, der
dabei helfen kann, die zahlreichen Herausforderungen des Wettbewerbs
in unserer Branche anzugehen und gleichzeitig ein Gleichgewicht
zwischen den Bedürfnissen der Arbeitnehmer und der Gesellschaft und
denen unserer anderen Interessenvertreter herzustellen, nämlich den
Kunden, Investoren und sonstigen Geschäftspartnern. Wir freuen uns,
dass die CAW dazu bereit ist, mit uns gemeinsam dieses bahnbrechende
Abkommen zu schliessen."
Das FFA soll für Angestellte in Magnas kanadischen
Herstellungssparten über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg
eingeführt werden. Magnas Betriebsangestellten wird die Gelegenheit
zur Abstimmung darüber gegeben, ob sie dem neuen Vertrag unter den
Bedingungen des FFA zustimmen und der CAW beitreten wollen. Wenn die
Mehrzahl der Arbeiter in einem Betrieb ihre Zustimmung gibt, so wird
ein neuer nationaler Magna-CAW-Kollektivarbeitsvertrag für diesen
Betrieb gelten. Vertretung durch die CAW, der nationale Vertrag sowie
jegliche in der Folge verhandelten Veränderungen an diesem nationalen
Vertrag würden dann der Einwilligung per geheimer Abstimmung in jedem
einzelnen Betrieb bedürfen.
Die wichtigsten Bedingungen des FFA beinhalten u.a.:
  • Beibehaltung von Magnas Fair-Enterprise-Kultur und Betriebsprinzipien einschliesslich der Teilhabe am finanziellen Erfolg des Unternehmens durch Eigenkapitalanteile, wie es in Magnas Unternehmenssatzung und in der Angestelltensatzung festgelegt wurde;
  • umfassende Klauseln zur Vermeidung von Streiks und Aussperrungen mit der Vorgabe, dass ungelöste Streitpunkte bei Kollektivverhandlungen durch einen Schiedspruch mit Auswahl des letzten Angebotes ("final-offer arbitration") geregelt werden;
  • progressive Mechanismen zur Unternehmensbeschlussfassung und Werksvertretung, durch die Magnas Strategie des freien Zugangs, Fairness-Kommittees, Angestellten-Hotline und Rechtsbeistand für Angestellte beibehalten werden können;
  • konkurrenzfähige Prinzipien für Löhne und Zusatzleistungen im Einklang mit Magnas Angestelltensatzung;
  • eine Strategie, durch die jährliche Lohnangleichungen im Einklang mit dem Hersteller-Inflationsindex, betriebsspezifischen Leistungsmassnahmen und Wettbewerbsüberlegungen vorgenommen werden;
  • geheime Abstimmung über Angelegenheiten am Arbeitsplatz;
  • Entpolitisierung der Beziehungen am Arbeitplatz und der Beziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmensführung
"Die Tatsache, dass die CAW-Führung Verständnis für die
Schwierigkeiten aufbrachte, mit denen Hersteller in diesem globalen
Wettbewerb zu kämpfen haben, hat uns noch einmal bestätigt", erklärte
Don Walker, Magnas Co-CEO. "Das Abkommen wird der CAW mit hoher
Wahrscheinlichkeit eine Zunahme an Mitgliedern und mehr
Vertretungsfunktionen innerhalb von Magnas kanadischen
Betriebssparten bringen, während es uns zugleich gestattet, unsere
Wettbewerbsfähigkeit durch eine flexible Unternehmens- und
Betriebsphilosophie zu erhalten. So können wir unsere harte Arbeit
fortsetzen, um für unsere Kunden da zu sein und neue
Geschäftsverträge zu sichern."
Wir sind der Automobilhersteller mit der weltweit stärksten
Diversifizierung. Wir konstruieren, entwickeln und fertigen
fahrzeugtechnische Systeme, Baugruppen, Module und Komponenten. Wir
planen und montieren komplette Fahrzeuge vor allem für den Verkauf an
Erstausrüster ("OEMs", Original Equipment Manufacturers) von PKW und
leichten Nutzfahrzeugen in Nordamerika, Europa, Asien, Südamerika und
Afrika. Unser Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung, die
Konstruktion, das Testen und die Herstellung von
Fahrzeuginnenausstattungen und Sitzsystemen, Schliesssystemen,
Metallkarosserie- und Fahrgestellsystemen, Sichtsystemen,
Elektroniksystemen, Aussenausstattungen, Antriebssystemen,
Dachsystemen sowie die Konstruktion und Montage kompletter Fahrzeuge.
Wir beschäftigen etwa 83.000 Angestellte in 229
Herstellungsbetrieben sowie 62 Produktentwicklungs- und
Konstruktionszentren in 23 Ländern.
ZUKUNFTSWEISENDE AUSSAGEN
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise Aussagen, die,
soweit sie nicht historische Fakten wiedergeben, "zukunftsweisende
Aussagen" im Sinne anwendbarer Wertpapiergesetze sind. Zu den
zukunftsweisenden Aussagen zählen möglicherweise finanzielle und
andere Vorhersagen sowie Aussagen über unsere zukünftigen Pläne,
Ziele und wirtschaftlichen Leistungen sowie die Annahmen, die dem
oben Genannten zugrunde liegen. Zukunftsweisende Aussagen sind an
Wörtern wie "kann", "würde", "könnte", "wird", "wahrscheinlich",
"voraussichtlich", "erwarten", "glauben", "beabsichtigen", "planen",
"prognostizieren", "vorhersagen", "schätzen" und ähnlichen Ausdrücken
zu erkennen. Jegliche zukunftsweisende Aussagen beruhen auf unseren
Annahmen und Analysen, die unter Berücksichtigung unserer Erfahrung
und unserer Wahrnehmung historischer Trends, aktueller Bedingungen
und voraussichtlicher zukünftiger Entwicklungen sowie sonstiger
Faktoren erfolgen, von denen wir meinen, dass sie unter den Umständen
angemessen sind. Es gibt jedoch eine Anzahl von Risiken, Annahmen und
Unwägbarkeiten, durch die es fraglich werden kann, ob die
tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen mit unseren Erwartungen
und Vorhersagen übereinstimmen. Zu diesen Risiken, Annahmen und
Unwägbarkeiten gehören uneingeschränkt diejenigen im Zusammenhang mit
der strategischen Allianz mit Russian Machines, einschliesslich der
folgenden: das Risiko, dass die erwarteten Vorteile,
Wachstumserwartungen und strategischen Ziele, die durch die
Investition seitens bzw. durch die strategische Allianz mit Russian
Machines vollständig erreicht, überhaupt erreicht oder verspätet
erreicht werden; dass wir von einem Vorstand gelenkt werden, in den
sowohl der Stronach Trust als auch Russian Machines indirekt eine
gleiche Anzahl Kandidaten, zusätzlich zu den gegenwärtigen
Mitgeschäftsführern, berufen dürfen, was zur Folge hat, dass wir so
lange, wie die Kontrollvereinbarungen zwischen diesen in Kraft sind,
als effektiv von Stronach Trust und Russian Machines indirekt
kontrolliert angesehen werden; unsere russische Strategie beinhaltet
Investitionen, Geschäftstätigkeiten und Betriebe in Russland, womit
wir uns den politischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Risiken
und Unwägbarkeiten dieses Landes aussetzen; die Möglichkeit, dass
Russian Machines sein Recht, seine Investition in Newco und Newco II
rückgängig zu machen und die Regelungen in Verbindung mit der
Vereinbarung nach zwei Jahren jederzeit zu kündigen, in Anspruch
nimmt; die Möglichkeit, dass der Stronach Trust sein Recht, von
Russian Machines zu fordern, seine Investition in Newco und Newco II
rückgängig zu machen und die Regelungen dieser Vereinbarung nach drei
Jahren zu kündigen, in Anspruch nimmt; die Möglichkeit, dass der
Kreditgeber von Russian Machines von Russian Machines verlangt, seine
Investition in Newco und Newco II zurückzuziehen und die Regelungen
fristlos kündigt, wenn dieser Kreditgeber befugt ist, sein Darlehen
an Russian Machines zu veräussern. Neben den Risiken, Annahmen und
Unwägbarkeiten in Zusammenhang mit unserer Verbindung zu Russian
Machines bestehen zusätzliche Risiken und Unwägbarkeiten, die
generell im Zusammenhang mit Magna und deren geschäftlichen
Angelegenheiten stehen, darunter folgende Einflussfaktoren:
rückläufige Produktionsmengen und Änderungen der Nachfrage nach
Fahrzeugen; ein Rückgang der Produktionsmengen bestimmter Fahrzeuge,
wie z.B. bestimmte leichte Nutzfahrzeuge; die Stornierung oder
Nichterneuerung von Materiallieferverträgen seitens unserer Kunden;
unsere Fähigkeit, die gestiegenen Rohstoffkosten, etwa für Stahl und
Harze, sowie Energiekosten weiterzugeben; Wertschwankungen von
Währungen; unsere Fähigkeit, die von unseren Kunden geforderten
Preiszugeständnisse auszugleichen; die Abhängigkeit von
Auslagerungsaktivitäten unserer Kunden; unsere Fähigkeit, mit
Lieferanten mit Betrieben in Niedriglohnländern zu konkurrieren;
Änderungen an der Zusammensetzung unseres Umsatzes zwischen
Rechtsgebieten mit hohen Steuersätzen und Gebieten mit niedrigen
Steuersätzen sowie unsere Fähigkeit, steuerliche Verluste voll
geltend zu machen; weitere mögliche Steuerverbindlichkeiten;
finanzielle Engpässe einiger unserer Lieferanten und Kunden; das
Unvermögen unserer Kunden, ihre finanziellen Verpflichtungen uns
gegenüber zu erfüllen; unsere Fähigkeit, die Vorlaufkosten
vollständig einzufahren; Garantie- und Rückrufkosten;
Produkthaftungsklagen, die unsere Versicherungsdeckung übersteigen;
Ausgaben in Zusammenhang mit der Umstrukturierung und
Rationalisierung einiger Betriebe; Wertminderungsaufwendungen; unsere
Fähigkeit, Übernahmekandidaten erfolgreich zu identifizieren und die
Übernahmen erfolgreich abzuschliessen und zu integrieren; Risiken im
Zusammenhang mit der Einführung neuer Programme; Rechtsansprüche
gegen uns; Risiken im Zusammenhang mit im Ausland geführten
Geschäften; Aktivitäten gewerkschaftlicher Organisation in unseren
Betrieben; Arbeitsniederlegungen und Arbeitskämpfe; Änderungen der
Gesetzeslage sowie der behördlichen Auflagen; Kosten im Zusammenhang
mit der Erfüllung von gesetzlichen Umweltauflagen und -vorschriften;
mögliche Interessenkonflikte, an denen unser Hauptaktionär, der
Stronach Trust, beteiligt ist; und andere Faktoren, die in unserem
bei der Börsenaufsichtsbehörde in Kanada eingereichten Jahresbericht,
in unserem auf Formular 40-F bei der Börsenaufsichtsbehörde
(Securities and Exchange Commission) der USA eingereichten
Jahresbericht sowie in nachträglich eingereichten Unterlagen
dargelegt sind. Bei der Bewertung zukunftsweisender Aussagen sollten
Leser insbesondere die verschiedenen Faktoren beachten, durch die
sich die tatsächlichen Ereignisse bzw. Ergebnisse wesentlich von den
in zukunftsweisenden Aussagen getroffenen Aussagen unterscheiden
können. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine
Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überprüfung von
zukunftsweisenden Aussagen, um auf nachfolgende Informationen,
Ereignisse, Ergebnisse oder Umstände hinzuweisen, sofern dies nicht
durch massgebliche Wertpapiergesetze gefordert ist.

Pressekontakt:

Für weitere Informationen: Louis Tonelli, Vizepräsident für
Anlegerbeziehungen bei Magna unter der Rufnummer +1-905-726-7035

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