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Eidgenössischer Wettbewerb für Kunst 2005

Bern (ots)

Unter dem Vorsitz von Frau Jacqueline Burckhardt, Zürich, hat die 
Eidgenössische Kunstkommission die Arbeitsproben der BewerberInnen 
um einen Preis im Rahmen des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst 
juriert und dem Eidgenössischen Departement des Innern beantragt, 35 
TeilnehmerInnen (4Gemeinschaftsarbeiten) mit Preisen von insgesamt 
720 '000 Franken auszuzeichnen.
Am Eidgenössischen Wettbewerb für Kunst können sich Schweizer* 
KünstlerInnen und ArchitektInnen sowie Kunst- und 
ArchitekturvermittlerInnen bis zum vierzigsten Altersjahr 
beteiligen. Der Wettbewerb wird in zwei Runden durchgeführt. Von den 
610 KandidatInnen hat die Eidgenössische Kunstkommission im März 
2005 anlässlich der 1. Runde 116 BewerberInnen für die Teilnahme an 
der zweiten Runde ausgewählt. Die Arbeitsproben sämtlicher 
TeilnehmerInnen an dieser zweiten Wettbewerbsrunde werden in der 
Ausstellung "Swiss Art Awards" während der "Art" in der Messe Basel 
ausgestellt.
Ort:	Messe Basel, Halle 32
Vernissage:	13. Juni 2005, 18.00 Uhr
Dauer der Ausstellung:	14. bis 20. Juni 2005
Öffnungszeiten:	täglich 10 - 19 Uhr
	Entritt frei
Weitere Informationen finden Sie unter www.bak.admin.ch
Bundesamt für Kultur, Kommunikation
Auskünfte:	Herr Dr. Andreas Münch, Bundesamt für Kultur,
	Leiter Dienst Kunst, Tel. 031/322 92 89
Eidgenössischer Wettbewerb für Kunst
Concours fédéral d'art
Concorso federale d'arte
2005
PreisträgerInnen / Lauréat(e)s / Premiate e premiati
B = Bewerbungen	GA = Gemeinschaftsarbeit	a = 1. Runde / 1er 
tour / 1° turno
B = candidatures	GA =  travail en commun	b = 2. Runde / 2ème 
tour / 2° turno
B = candidature	GA = lavaro in comune	c = Preis / prix / premio
ARCHITEKTUR
Herrling Jela, 1978, Architektin, von Wettswil am Albis/ZH, Im 
Bröelberg 8,  8802 Kilchberg 
2005 c 24'000
Kilga (KilgaPopp Architekten) Monika, 1969, Architektin, von 
Brunnenthal/SO, Lagerplatz 6,  8400 Winterthur 
2005 c GA Popp (Popp Architekten) Stephan 12'000 
Popp (KilgaPopp Architekten) Stephan, 1969, Architekt, von 
Steinach/SG, Lagerplatz 6,  8400 Winterthur 
2005 c GA Kilga (Popp Architekten) Monika 12'000
KUNST
Bassanini Katia, 1969, -, di Maroggia/TI, Via Centro TV 49,  6949 
Comano 
1998 b
2000 c 25'000
2001 a
2002 b
2003 c 24'000
2005 c 24'000 
Bauer Marc, 1975, Artiste, de Genève/GE, Rue des Foulons 69,  1000 
Bruxelles 
2000 a
2001 c 20'000
2002 b
2003 a
2004 b
2005 c 24'000 
Bernardi Donatella, 1976, Artiste, de Gondiswil/BE, Quai Charles 
Page 37,  c/o Nicolo Abbate 1205 Genève 
2005 c GA Lapzeson Andrea 12'000 
Branc Isabella, 1977, Studentin, von Serbien & Montenegro/, 
Bodenacherstrasse 83,  8121 Benglen 
2005 c 24'000 
Buma (Bucher) Gaspard, 1975, Artiste, de Trachselwald/BE, Chemin 
Raffort 5,  1032 Romanel-sur-Lausanne 
2005 c 24'000 
Estermann Robert, 1970, Bildender Künstler, von Rickenbach/LU, 
Zurlindenstrasse 82,  8003 Zürich 
1995 a
2003 a
2004 a
2005 c 24'000 
Gastaldon Vidya, 1974, Artiste, de Frankreich/, Rue Lamartine 23,  
1203 Genève 
1999 a
2005 c 24'000 
Hunziker Daniel Robert, 1965, Künstler/Dozent, von Leimbach/AG, 
Grüngasse 18,  8004 Zürich 
1997 b
1999 b
2002 c 20'000
2003 b
2004 b
2005 c 24'000 
Ingold Georgine, 1965, Künstlerin, von Basel/BS, Bartenheimerstrasse 
40,  4055 Basel 
1998 a
1999 a
2000 a
2001 a
2004 b
2005 c 24'000 
Lapzeson Andrea, 1976, Artiste, de Bâle/BS, Ruelle du Midi 10,  1207 
Genève 
1999 c GA Massard Jérôme, Piguet Emmanuel, Saini Florian, Sgouridis 
Konstantin 4'000
2000 a GA Massard (KLAT) Jérôme, Piguet (KLAT) Emmanuel, Saini KLAT) 
Florian, Sgouridis
2002 b GA Massard (KLAT) Jérôme, Saini (KLAT) Florian, Sgouridis 
(KLAT) Konstant
2005 c GA Bernardi Donatella 12'000
Leuba Jérôme, 1970, Artiste, de La Côte-aux-Fées/NE, Plantamour 30,  
1201 Genève 
1999 a
2000 a
2004 b
2005 c 24'000 
Leutenegger Zilla, 1968, Künstlerin, von Chur/GR, Wildbachstrasse 
87,  8008 Zürich 
1997 a
1999 a
2000 b
2001 a
2002 b
2003 b
2005 c 24'000 
Nova Nils, 1968, Künstler, von Luzern/LU, Industriestrasse 9,  6005 
Luzern 
2000 a
2001 c 20'000
2002 b
2003 b
2004 c 20'000
2005 c 24'000 
Nyffeler Andrea, 1969, Kunstmalerin, von Huttwil/BE, Flühlenmühle,  
3205 Gümmenen 
2003 a
2004 a
2005 c 24'000 
Piguet (collectif_fact) Claude, 1977, Artiste, de Le Chenit/VD, Rue 
de Berne 23,  1201 Genève 
2003 a GA Schneider (collectif_fact) Annelore, Thommen 
(collectif_fact Swann
2004 b GA Schneider (collectif_fact) Annelore, Thommen 
(collectif_fact) Swann
2005 c GA Schneider (collectif_fact) Annelore, Thommen 
(collectif_fact) Swann 8'000 
Raccoursier Anne-Julie, 1974, Artiste, de Bussigny-sur- Oron/VD, 
Avenue Virgile Rossel 18,  1012 Lausanne 
2000 a
2001 a
2002 b
2005 c 24'000 
Rittener Didier, 1969, Artiste , de Château-d'Oex/VD, Rue Cheneau de 
Bourg 6,  1003 Lausanne 
1998 a
1999 a
2001 b
2002 b
2004 c 20'000
2005 c 24'000 
Roldan Ana, 1977, Künstlerin, von Mexiko/, Postfach 7703, 3001 Bern 
2005 c 24'000 
Sala Mario, 1965, Künstler, von Piazzogna/TI, Reutgasse 11,  8406 
Winterthur 
1992 a
1996 b
1998 b
1999 a
2003 c 24'000
2004 b
2005 c 24'000 
Schenker Katja, 1968, Künstlerin, von St. Gallen/SG, Zentralstrasse 
123,  8003 Zürich 
2000 b
2002 b
2003 c 24'000
2004 c 20'000
2005 c 24'000 
Schneider (collectif_fact) Annelore, 1979, Artiste, de La Chaux-de-
Fonds/NE, Rue Edouard Racine 4,  1202 Genève 
2003 a GA Piguet (collectif_fact) Claude, Thommen (collectif_fact) 
Swann
2004 b GA Piguet (collectif_fact) Claude, Thommen (collectif_fact) 
Swann
2005 c GA Piguet (collectif_fact) Claude, Thommen (collectif_fact) 
Swann 8'000 
Shahbazi Shirana, 1974, Künstlerin, von Iran/, Pfingstweidstrasse 
31A,  8005 Zürich 
2003 b
2004 c 20'000
2005 c 24'000
Streuli Christine, 1975, Künstlerin, von Bern/BE, Hinterbergweg 15,  
c/o Familie Streuli 4900 Langenthal 
2000 a
2001 a
2003 b
2004 c 20'000
2005 c 24'000 
Terzaghi Matteo, 1970, Redattore editoriale, di Quinto/TI, Via 
Lambertenghi 9a,  6900 Lugano 
2003 c GA Zürcher Marco 12'000
2005 c GA Zürcher Marco 12'000 
Thommen (collectif_fact) Swann, 1979, Artiste, de Niederdorf/BL, Rue 
Royaume 9,  1201 Genève 
2003 a GA Piguet (collectif_fact) Claude, Schneider (collectif_fact) 
Annelore
2004 b GA Piguet (collectif_fact) Claude, Schneider (collectif_fact) 
Annelore
2005 c GA Piguet (collectif_fact) Claude, Schneider (collectif_fact) 
Annelore 8'000 
Zürcher Marco, 1969, Grafico, di Thalwil/ZH, Via Buffi 8,  6900 
Lugano 
2003 c GA Terzaghi Matteo 12'000
2005 c GA Terzaghi Matteo 12'000
KUNST- U. ARCHITEKTURVERMITTLUNG
Hönig Roderick, 1971, Dipl. Architekt/Redaktor, von Winterthur/ZH, 
Scheuchzerstrasse 31,  8006 Zürich 
2005 c 24'000 
Jetzer Gianni, 1969, Kurator, von Lengnau/AG, Zentralstrasse 161,  
8003 Zürich 
2003 b
2005 c 24'000 
Omlin Sibylle, 1965, Kunstwissenschaftlerin, von Zürich/ZH, 
Erikastrasse 17,  8003 Zürich 
2005 c 24'000 
Stroun Fabrice, 1969, Commissaire d'expositions, de Genève/GE, 
Lamartine 15B,  1203 Genève 
2005 c 24'000 
Trembley Nicolas, 1965, Commissaire d'exposition, de Genève/GE, Rue 
Gabriel Laumain 7/9,  BDV Bureau des Vidéos 75010 Paris 
2004 c 20'000
2005 c 24'000 
Tschanz Martin, 1965, Architekt/Architekturkritiker, von Bern/BE, 
Hegibachstrasse 58,  8032 Zürich 
2005 c 24'000
Eidgenössischer Wettbewerb für Kunst 2005
Der Eidgenössische Wettbewerb für Kunst ist der älteste und 
renommierteste Kunstwettbewerb der Schweiz. 1899 das erste Mal als 
Selektionsverfahren für Auslandstipendien durchgeführt, wandelte er 
sich bald zu einer prestigeträchtigen Auszeichnung, zu einer 
Anerkennung auf nationaler Ebene. Einigen der über 500 jungen 
Künstlerinnen und Künstler, Architektinnen und Architekten, die sich 
jedes Jahr mit einem Dossier bewerben, ermöglicht die Ausstellung 
zur zweiten Runde des Wettbewerbs erste Erfahrungen im Kunstbetrieb, 
eine erste Präsenz im internationalen Umfeld der "ART". Nicht 
wenigen der jährlich rund 30 Preisträgerinnen und Preisträgern 
öffnet die Auszeichnung schliesslich die Türen zum Kunstbetrieb, zu 
den Galerien und Kunsthallen.
Dank des Entgegenkommens der Messe Basel findet die Ausstellung des 
Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst unter dem Titel "Swiss Art 
Awards" in den letzten Jahren parallel zur „Art“ in den Gebäuden der 
Messe Basel statt. Beim internationalen Fachpublikum stösst die 
Ausstellung inzwischen auf grossen Zuspruch, bietet sie doch die 
Gelegenheit, sich anhand eines selektionierten Querschnitts über den 
aktuellen Stand der Kunstszene Schweiz und die Namen und Werke von 
morgen zu informieren. Für die jungen Kunstschaffenden andererseits 
ist die Begegnung mit Galeristinnen und Galeristen, mit Fachleuten 
und Kunstfreunden aus aller Welt eine wertvolle Erfahrung.
Am Eidgenössischen Wettbewerb für Kunst können sich Schweizer* 
KünstlerInnen und ArchitektInnen sowie Kunst- und 
ArchitekturvermittlerInnen bis zum vierzigsten Altersjahr 
beteiligen. Die Eidgenössische Kunstkommission bildet die Jury. Sie 
wird im Bereich Architektur von anerkannten ExpertInnen unterstützt.
Der Wettbewerb wird in zwei Runden durchgeführt. In einer ersten 
Runde legen die TeilnehmerInnen der Jury ein Dossier vor. Die 
ausgewählten BewerberInnen werden zu einer zweiten Runde eingeladen, 
wo sie im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung in Basel ihre Arbeit 
vorstellen. An diesem Anlass bestimmt die Jury die PreisträgerInnen. 
Pro Jahr werden zwischen 20 und 30 Preise zugesprochen. Die 
Preissumme beträgt zwischen 18'000 und 25'000 Franken.
Eine Künstlerin oder ein Künstler kann insgesamt sieben Mal am 
Eidgenössischen Wettbewerb für Kunst teilnehmen und in dessen Rahmen 
höchsten drei Mal einen Preis erhalten.
Die private Kiefer-Hablitzel-Stiftung hat ihren Stipendienwettbewerb 
mit dem Eidgenössischen Wettbewerb für Kunst zusammengelegt, verfügt 
aber über eine eigene Jury.
*Als SchweizerInnen gelten auch Personen, die sich seit mindestens 5 
Jahren in der Schweiz aufhalten oder mit einer Person 
schweizerischer Nationalität verheiratet sind.
Eidgenössische Kunstkommission
Commission fédérale d'art
Commissione federale d'arte
(1.1.2005 - 31.12.2008)
Präsidentin/Présidente/Presidente
Dr. Jacqueline Burckhardt, Kunsthistorikerin, Zürich
Redaktorin der Kunstzeitschrift Parkett, Zürich
Mitglieder/Membres/Membri
Stefan Banz, Künstler, Luzern
Mariapia Borgnini, artista, Lugano
Silvie Defraoui, artiste, Vufflens-le-Château/VD
Peter Hubacher, Architekt, Herisau
Simon Lamunière, artiste et commissaire indépendant, Genève
Professeur aux HES de Lausanne et Genève
Chantal Prod'Hom, historienne d'art, Lausanne
Directrice du Musée de design et d'arts appliqués contemporains, 
Lausanne
Hans Rudolf Reust, Kunstkritiker und Dozent an der Hochschule der 
Künste Bern (HKB)
Hinrich Sachs, Künstler, Basel
Sekretariat/Secrétariat/Segreteria
Dr. Andreas Münch, Kunsthistoriker, Leiter des Dienstes Kunst,
Bundesamt für Kultur, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern
Experten/Experts/Esperti
Beat Consoni, Architekt, Horn
Carlos Martinez, Architekt, Widnau
Isa Stürm, Architektin, Zürich
Eidgenössischer Wettbewerb für Kunst 2005
Concours fédéral d'art 2005
Concorso federale d'arte 2005
Statistik 2. Runde / statistique 2e tour / statistica 2a selezione
2005	2004
Teilnehmer / participants / partecipanti	116	120
Architektur
Architecture
Architettura		9	19
Kunst
Art
Arte		87	83
Kunst- und Architekturvermittlung
Médiation d'art et d'architecture
Mediazione d'arte et d'architettura	20	18
Geschlecht/sexe/sesso
Männer/hommes/uomini	68	80
Frauen/femmes/donne	48	40
Sprache/langue/lingua
Deutsch/allemand/tedesco	83	87
Französisch/français/francese	28	32
Italienisch/italien/italiano	5	1
Wohnkanton/canton de domicile/cantone di domicilio AG: 2 BL: GL: NE: 
SH: TI: 5 ZG: AI: BS: 11 GR: 2 NW: SO: UR: ZH: 46 AR: FR: JU: OW: 
SZ: VD: 7 BE: 9 GE: 20 LU: 2 SG: 4 TG: 1 VS:
Wohnsitz im Ausland/domicilié à l'étranger/domiciliati all'estero:
	7
Alter/âge/età Das Durchschnittsalter der TeilnehmerInnen beträgt 33 
Jahre. Am stärksten vertreten ist der Jahrgang 1969 mit 14 
TeilnehmerInnen.
L'âge moyen des participant(e)s (sans les médiatrices et médiateurs 
d'art et d'architecture) est de 33 ans. L'année la mieux représentée 
est 1969 avec 14 participant(e)s.
L'età media dei partecipanti (esclusi le mediatrici e i mediatori 
d'arte e d'architettura) è di 33 anni. L'anno di nascita che figura 
più spesso è il 1969 con 14 partecipanti.
Kiefer Hablitzel Stiftung 2005
Die Kiefer Hablitzel Stiftung (KHS) ist eine der bedeutendsten 
kulturellen Stiftungen der Schweiz. Sie wurde 1943 durch die 
Eheleute Charles und Mathilde Kiefer Hablitzel gegründet, welche in 
der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts als Industriepioniere in 
Brasilien zu grossem Ansehen und Vermögen gelangt waren. In den 
dreissiger Jahren kehrten sie in die Schweiz zurück und nahmen in 
Luzern im Schloss Dreilinden Wohnsitz. Schon zu ihren Lebzeiten 
waren sie aktiv als Mäzene tätig und stifteten unter anderem das 
Geld zum Bau des Kunsthauses Luzern.
In enger Zusammenarbeit mit den eidgenössischen Behörden wurde noch 
vor dem Ableben der kinderlosen Eheleute eine Stiftung für den 
grössten Teil ihres Vermögens vorbereitet. Daraus entstand die 
"Kiefer Hablitzel Stiftung", deren jährlicher Vermögensertrag in 16 
Teile aufgeteilt und zum grossen Teil an urkundlich genannte 
Institutionen geleitet wird wie die Gottfried Keller-Stiftung, die 
ETH Zürich und Lausanne, die Schweizerische Vereinigung für 
Heimatschutz und die Nationalpark-Kommission. Fünf Sechzehntel sind 
für junge Schweizer Vertreterinnen und Vertreter der bildenden Kunst 
und der klassischen Musik bestimmt; in jährlichen Wettbewerben 
werden den erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten Stipendien zur 
Förderung ihrer Ausbildung zugesprochen.
Die Stiftung untersteht der Aufsicht des Bundesrates. Der 
Stiftungsrat selbst setzt sich aus Repräsentanten des 
schweizerischen öffentlichen und kulturellen Lebens zusammen, unter 
Berücksichtigung der verschiedenen Landesteile.
Kiefer Hablitzel Preis 2005
Die Kiefer Hablitzel Stiftung hat ihren Wettbewerb mit dem 
Eidgenössischen Wettbewerb für Kunst zusammengelegt, verfügt aber 
über eine eigene Jury.
Die Jury der Kiefer Hablitzel Stiftung hat am 8. und 9. Juni 2005 
die Werke von 30 BewerberInnen (5 Gemeinschaftsarbeiten) geprüft. 
Diese wurden im März 2005 in einer Vorprüfung aus 166 Bewerberinnen 
und Bewerbern ausgewählt.
Die von der Jury gestellten Anträge wurden am 9. Juni 2005 vom 
Stiftungsrat bestätigt.
PreisträgerInnen 2005
Isabella Branc, 1977, Benglen	CHF	9'000
Stefan Burger, 1977, Zürich		6'000
collectif_fact	Claude Piguet, 1977, Genève
	Annelore Schneider, 1979, Genève
	Swann Thommen, 1979, Genève		6'000
Yanick Fournier, 1978, Köln		6'000
Mickry 3	Christina Pfander, 1980, Zürich
	Dominique Vigne, 1981, Zürich
	Nina von Meiss, 1978, Zürich		6'000
Nadin Rüfenacht, 1980, Leipzig/D		6'000
Guadalupe Ruiz Cifuentes Rihs, 1978, Lausanne		6'000
Christine Streuli, 1975, Zürich		6'000
Andro Wekua, 1977, Zürich		6'000
Ramon Zürcher, 1982, Bern		6'000
Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:
Toni Stooss, Bern (Präsident)
Ana Axpe, Genf
Giovanni Carmine, Zürich
Frantiek Klossner, Bern
Auskünfte: Kiefer Hablitzel Stiftung, c/o Zölch & Partner, Postfach 
8936, 3001 Bern, Tel. 031/386 11 12
" Mobilière Young Art" 2005
Der Preis für junge Kunst der Mobiliar heisst neu „Prix Mobilière 
Young Art.“ Providentia und Mobiliar, seit Jahren unter einem Dach 
vereint, treten in Zukunft auch gegen aussen unter einem Namen auf. 
Der Preis an eine junge Künstlerin oder an einen jungen Künstler in 
der Höhe von 10 000 Franken wird weiterhin anlässlich des Eidge- 
nössischen Wettbewerbes in Basel vergeben. Die Jury wird in jedem 
Jahr neu bestimmt. Sie setzte sich für die Auslobung 2005 wie folgt 
zusammen:
Didier Rittener, Künstler und Preisgewinner 2004, Lausanne
Nicole Schweizer, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche 
Mitarbeiterin am Kunstmuseum Bern 
Liselotte Wirth Schnöller, Kuratorin der Kunstsammlung der Mobiliar
Die Wahl der Jury fiel in diesem Jahr auf die Lausanner Künstlerin
Anne-Julie Raccoursier, Lausanne, 1974
„Grace-notes“ heisst das Video der Künstlerin, indem sie mit wenigen 
Bildern und einem einprägsamen Sound die Gedanken der Betrachtenden 
in Bewegung setzt. Eine kleine Frage mit grosser Wirkung: Wie würde 
man (bzw. die amerikanische Seele) darauf reagieren, wenn die 
amerikanische Flagge mit einer Etikette versehen wäre, auf der „Made 
in China“ geschrieben stünde? Auf dem Video, dessen vordergründig 
dokumentarischer Blick sich durch statisch ausgewählte Einstellungen 
zu einer künstlerisch präzisen Aussage verdichtet, sind 
unausweichliche Bilder von der industriellen Produktion der 
amerikanischen Flagge zu sehen, die an den Film der „Lauf der Dinge“ 
von Fischli/Weiss erinnern. Getrieben vom Takt der Maschine, nähen 
Arbeiterfrauen in der Textilverarbeitungsfabrik in Pennsilvanya 
mechanisch und stumm die Bahnen der „Stars and Stripes“ zusammen. 
Sie produzieren Ideologie am Fliessband. Als Betrachterin fragt man 
sich, was sie dabei empfinden und ob sie über die Bestimmung ihres 
Produktes nachdenken? Die starken bildhaften Eindrücke werden vom 
nicht minder einprägsamen Sound „We are the Champions“ der Rockband 
Queen von Freddy Mercury begleitet.
Nicht die amerikanische Nationalhymne, sondern eine britische Band 
mit ihrem aus Sansibar gebürtigen Leadsänger feiert hier die 
Produktion der amerikanischen Flagge. Sind wir soweit, dass die 
Globalisierung auch unsere nationalen Ideologien und unsere 
heimatlichen Gefühle durchdringt? Es bleibt die Frage, wer näht bzw. 
knüpft da an wessen Lob (Grace-not(e)s) und wer ist der wirkliche 
Champion?
Liselotte Wirth Schnöller

Plus de actualités: BAK Bundesamt für Kultur
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  • 01.06.2005 – 16:01

    Das zweite unterirdische Magazin der Landesbibliothek wird gebaut

    Bern (ots) - Die Schweizerische Landesbibliothek SLB erhält ein zweites unterirdisches Magazin auf der Westseite (Bernastrasse) des Bibliotheksgebäudes im Berner Kirchenfeldquartier. Mit dem Bau wurde im April 2005 begonnen. Die Bauzeit beträgt rund drei Jahre. Das vom Bundesamt für Bauten und Logistik BBL in Auftrag gegebene Bauvorhaben nutzt sowohl den Untergrund der westlichen Gartenfläche der ...

  • 17.05.2005 – 16:26

    Erfolgsabhängige Filmförderung: Bilanz 2004

    Bern (ots) - Gutes „Spielfilm“-Jahr für den Schweizer Film Die erfolgsabhängige Filmförderung des Bundesamtes für Kultur (BAK), welche das schweizerische Filmschaffen sektorenübergreifend über den Erfolg an der Kinokasse unterstützt, konnte in diesem Frühling rund 5.4 Mio. Franken an Filmschaffende, Verleiher und Vorführunternehmen gutschreiben. Der Schweizer Film erzielte im vergangenen Jahr mit ...