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Positive klinische Response durch HuMax-CD20 von Genmab bei NHL

Kopenhagen, Dänemark (ots/PRNewswire)

  • Tumorresponsedaten für Dosisgruppen 300 und 500 mg
  • Zusammenfassung: HuMax-CD20 von Genmab ergab eine Responserate von 55 % in einer Phase-I/II-Studie an Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom in den niedrigeren Dosisgruppen mit 300 und 500 mg, wie auf der ASH-Konferenz mitgeteilt wurde.
Genmab A/S (CSE: GEN) teilte heute mit, dass sich bei 55 % der
Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem, follikulärem
Non-Hodgin-Lymphom (NHL) bei Behandlung mit HuMax(TM)-CD20 in der
Phase-I/II-Studie eine klinische Response einstellte, darunter zwei
Complete Responses und eine unbestätigte Complete Response bei einer
Complete Responserate von 27 %. Diese Responses wurden bei 11
bewertbaren Patienten von den ersten 15 der 40 an dieser Studie
beteiligten Patienten am Bewertungstermin in Woche 11 festgestellt.
Die Patienten in den Dosisgruppen mit 300 und 500 mg wurden in
Woche 11, 8 Wochen nach ihrer vierten und letzten Dosis HuMax-CD20,
auf klinische Response bewertet. Für zwei Patienten lagen Daten in
Woche 19 vor. In der Dosisgruppe für 300 mg erreichten 57 %, vier von
sieben Patienten, eine klinische Response, darunter zwei Complete
Responses und zwei Partial Responses. Bei einem Patienten hielt die
Complete Response in Woche 19 an. Für einen Patienten mit einer
Partial Response in Woche 11 wurde in Woche 19 eine unbestätigte
Complete Response festgestellt. In der Dosisgruppe für 500 mg
erreichten zwei von vier Patienten eine klinische Response, ein
Patient erreichte eine Partial Response und ein weiterer eine
unbestätigte Complete Response. Eine Bestätigung der Complete
Response durch Knochenmarksbiopsie steht noch aus. Alle CT-Bilder
werden zentral von einem unabhängigen Radiologen ausgewertet.
Die Dosismengen 300 mg, 500 mg und 700 mg führten zu einer starken
Verarmung der B-Zellen, die Ursache für das Tumorwachstum bei
NHL-Patienten sind.
Es wurde keine, die Dosis beschränkende Toxizität für die
Verabreichung von HuMax-CD20 bis zu einer Dosis von 1000 mg
wöchentlich festgestellt. Bei vier Patienten kam es zu vier
unerwünschten Ereignissen vom Grad 3, die auf HuMax-CD20
zurückzuführen sind (Hypotonie, Dyspnoe). Ein Patient aus der
500-mg-Gruppe wurde während der ersten Infusion aufgrund von Dyspnoe
dritten Grades und Larynxödem aufgrund von wahrscheinlich auf die
Verabreichung von HuMax-CD20 zurückzuführende Zytokinfreisetzung
abgesetzt. Fünfundzwanzig patienten beklagten überwiegend kurze,
unerwünschte Ereignisse des 1. und 2. Grades mit an den
Infusionstagen einsetzenden Symptomen für Zytokinfreisetzung, wie
bspw. Pruritus, Dyspnoe, Schüttelfrost, Nausea, Hypotonie, Urtikaria,
Ermüdung, Fieber und flüchtigen Hautausschlag.
"Die signifikanten Responses von NHL-Patienten in dieser Studie
sind sehr ermutigend, und es freut uns zu sehen, dass HuMax-CD20
offenbar ein sehr gutes Sicherheitsprofil aufweist," berichtet Chief
Executive Officer von Genmab Lisa N. Drakeman, Ph.D.
Die Daten werden heute auf der 46. jährlichen Konferenz der
American Society of Hematology (ASH) im kalifornischen San Diego vom
Professor für Hämatologie am Universitätsklinikum Utrecht Anton
Hagenbeek vorgestellt. Das Poster kann auch unter
http://www.genmab.com angesehen werden.
Über die Studie
In der Phase-I/II-Dosisanpassungsstudie wurden 40 Patienten in
vier Dosenkohorten eingeteilt und erhielten intravenöse Infusionen
von HuMax-CD20 in den Dosen 300, 500, 700 oder 1000 mg einmal
wöchentlich über einen Zeitraum von vier Wochen. Ihre Entwicklung
wird 12 Monate lang nachuntersucht. Bisher wurden 40 Patienten auf
die Dosis beschränkende Toxizitäten und 27 Patienten auf Sicherheit
in der Studie bewertet. Die Ergebnisse für alle Patienten werden zu
einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Primäres Ziel der Studie
ist die klinische Response in Woche 19 nach den Cheson-Kriterien.
Cheson-Kriterien
Die Cheson-Kriterien wurden vom US-amerikanischen National Cancer
Institute und der internationalen Pharmaindustrie als Richtlinie für
die Bewertung von klinischer Response bei NHL entwickelt. Den
Kriterien zufolge wird eine Complete Response erzielt, wenn alle
feststellbaren klinischen und röntgenologischen Hinweise auf die
Krankheit und mit der Krankheit verbundenen Symptomen vollständig
verschwunden sind, alle Lymphknoten wieder normale Grösse aufweisen,
die Milz wieder in der Grösse zurückgegangen ist und das Knochenmark
frei von Lymphomen ist. Eine unbestätigte klinische Response liegt
vor, wenn bei einem Patienten vollständiges Verschwinden der
Krankheit festgestellt wird und die Milz wieder in der Grösse
zurückgeht, aber die Lymphknoten in ihrer Grösse um mehr als 75 %
zurückgegangen sind und das Knochenmark unbestimmt ist. Für eine
Partial Response muss ein fünfzigprozentiger Rückgang der Grösse der
sechs grössten, markantesten Lymphknoten, keine Zunahme der Grösse
anderer Knoten vorliegen, und die Leber oder Milz, Milz- oder
Leberknötchen müssen um mindestens 50 % ihrer Grösse zurückgehen, und
es darf auch keine neuen Krankheitsherde geben.
Konferenzgespräch
Ein Konferenzgespräch wird zur Diskussion dieser Neuigkeit am
Montag, den 6. Dezember, um
    16:00 Uhr MEZ
    15:00 Uhr GMT
    10:00 Uhr EST stattfinden.
    Das Konferenzgespräch wird in Englisch geführt.
    Es folgen die zu wählenden Nummern:
    +1-800-946-0782 (in den USA), nach Genmab conference call fragen,
    +1-719-457-2657 (ausserhalb der USA), nach Genmab conference call fragen.
Informationen zu Genmab A/S
Genmab A/S ist ein Biotechnologieunternehmen, das Human-Antikörper
zur Behandlung von lebensbedrohlichen und invalidisierenden
Krankheiten herstellt und entwickelt. Genmab hat zahlreiche Produkte
zur Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, rheumatoider
Arthritis und anderen Entzündungskrankheiten in der Entwicklung und
beabsichtigt, ein breites Portfolio mit neuen therapeutischen
Produkten aufzubauen. Gegenwärtig verfügt Genmab über zahlreiche
Partnerschaften, einschliesslich Vereinbarungen mit Roche und Amgen,
um Zugang zu Krankheits-Targets zu gewinnen und neuartige
Human-Antikörper zu entwickeln. Eine umfassende Allianz ermöglicht
Genmab den Zugang zu einer Reihe von proprietären Technologien von
Medarex, Inc., einschliesslich der UltiMAb(TM)-Plattform zur
schnellen Herstellung und Entwicklung von Human-Antikörpern für fast
jedes Krankheitstarget. Genmab hat seinen Hauptsitz in Kopenhagen,
Dänemark, und besitzt Geschäftsbereiche in Utrecht, Niederlande und
Princeton, New Jersey (USA). Weitere Informationen über Genmab finden
Sie im Internet unter der Adresse http://www.genmab.com.
Ausser den hier veröffentlichten historischen Informationen sind
bestimmte, in dieser Mitteilung diskutierte Angelegenheiten
prognostische Aussagen und einer Reihe von Risiken und Unwägbarkeiten
unterworfen, die dafür verantwortlich sein können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse stark von den prognostischen, ausdrücklichen
oder implizierten Ergebnissen, Umsetzungen und Errungenschaften in
diesen Aussagen abweichen, z.B. unvorhergesehene Wechselkurs- und
Zinsschwankungen, verzögerte oder gescheiterte Entwicklungsprojekte .
Aussagen, die keine historischen Fakten darstellen,
einschliesslich Aussagen, denen folgende Wörter vorangehen, folgen,
oder die die Worte "glauben"; "annehmen"; "planen"; "erwarten";
"abschätzen" enthalten oder ähnliche Aussagen sind prognostische
Aussagen. Genmab ist keiner Verpflichtung unterworfen, prognostische
Aussagen, die nach der Veröffentlichung dieser Mitteilung gemacht
wurden, zu aktualisieren; noch ist es verpflichtet, solche Aussagen
in Bezug auf tatsächliche Ergebnisse zu bestätigen, es sei denn, das
Unternehmen ist per Gesetz dazu verpflichtet.
UltiMAb(TM) ist ein Warenzeichen von Medarex, Inc.
    HuMax(TM) ist ein Warenzeichen von Genmab A/S
    Website: http://www.genmab.com

Pressekontakt:

Rachel Gravesen, VP IR&PR von Genmab A/S, Tel.: +45-33-44-77-34 oder
Mobiltelefon: +45-25-40-30-01, E-Mail: rcg@genmab.com /
FCMN-Ansprechpartner: hth@genmab.com

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