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Was im Leben wirklich zählt - Soziale Werte gewinnen an Bedeutung

Hamburg (ots)

In einer Zeit der sozialen Kälte und unsicheren
äußeren Verhältnisse stehen Werte des gesellschaftlichen 
Zusammenlebens bei vielen Menschen wieder hoch im Kurs: soziale 
Gerechtigkeit, Freundschaft. Hilfsbereitschaft. Auch Ursula von der 
Leyen geht davon aus, dass diese Werte künftig elementar sein werden.
"Verantwortungsbereitschaft und Sich-aufeinander-verlassen-Können 
werden meines Erachtens zu zentralen Begriffen für den Zusammenhalt 
unserer Gesellschaft", sagt die Bundesfamilienministerin in der 
aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE (7/2008; EVT: 15. 
März).
Dabei treiben vor allem Frauen die Umsetzung sozialer Werte voran,
wie eine exklusive Umfrage der FÜR SIE unter 1204 Frauen und Männer 
von 36 bis 60 Jahren ergab. Danach glauben 76 Prozent der Befragten, 
dass mehr Frauen als Männer sich im Alltag um die Bildung der Kinder 
kümmern. 55 Prozent finden, dass eher Frauen den Zusammenhalt der 
Familie fördern. Und fast genauso viele gehen davon aus, dass Frauen 
sich beim Einkauf eher von ökologischen Überlegungen leiten lassen 
als Männer.
Egal um welche Entscheidung es geht - soziale Faktoren spielen für
Frauen eine ungleich größere Rolle als Geld oder Prestige. Laut einer
US-Studie wählen Frauen beispielsweise häufiger als Männer Parteien, 
die gegen soziale Ungerechtigkeit kämpfen, sich gegen militärische 
Einsätze aussprechen und für den Umweltschutz einsetzen. Auch in 
punkto Beruf und Status zeigt sich die soziale Orientierung der 
Frauen. So sind rund 88 Prozent der Erwerbstätigen in Pflegeberufen 
Frauen. Bei Ehrenämtern in der evangelischen Kirche liegt beträgt ihr
Anteil 70,1 Prozent. Und während Männer sich eher Ämter mit 
Außenwirkung suchen, sind es meist die Frauen, die soziale Werte 
aktiv leben. Studien zeigen außerdem, dass Frauen häufiger als Männer
Bio-Produkte kaufen und eher bereit sind, durch einen höheren Preis 
Umweltschutz, artgerechte Tierhaltung und faire Arbeitsbedingungen zu
unterstützen.
"Bei Mädchen werden Mitgefühl und Fürsorglichkeit gefördert, bei 
Jungen Durchsetzungsvermögen und Ehrgeiz", erklärt die 
Sozialpsychologin Gitta Mühlen Achs die soziale Ader der Frauen. 
"Dadurch leben Männer und Frauen später verschiedene 
Moralvorstellungen." Da weibliche Werte allerdings inzwischen ein 
besseres Image haben als früher, leben inzwischen auch mehr Männer 
ihre fürsorgliche Seite aus. Frauen wiederum nehmen vermehrt Einfluss
auf Politik und Wirtschaft und setzen dort ihre Werte durch - 
weibliche Sozialveranwortung und männliches Leistungsstreben gehen so
eine fruchtbare Verbindung ein.
Diese Meldung ist unter Quellenangabe FÜR SIE zur Veröffentlichung
frei.
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Kerstin Bode
Redaktion FÜR SIE
Ressortleitung Report
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