Kommentar zur Papstreise
Berlin (ots) - Der Papst hat sich bei seiner Reise an Ritualen festgehalten und die Realitäten nicht sehen wollen. Ob im rechten Mexiko oder im linken Kuba, der Papst sprach nur mit Präsidenten, Ex-Präsidenten oder Kirchenfürsten. In Mexiko blieben Vertreter von Randgruppen und der Zivilgesellschaft außen vor. Dabei hatten gerade diejenigen eine Audienz beantragt, die Calderóns Krieg-gegen-Drogen-Politik aus guten Gründen kritisieren. Auch die Missbrauchsopfer der ...