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16.07.2021 – 11:59

Wildbiene + Partner AG

Er bringt blühende Wildbienen-Paradiese in die Stadt

Er bringt blühende Wildbienen-Paradiese in die Stadt
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Er bringt blühende Wildbienen-Paradiese in die Stadt

Am Anfang war da nur ein Wildbienen-Häuschen vom Zürcher Weihnachtsmarkt. Doch fünf Jahre nach seinem ersten BeeHome blüht Philipp Häckis ganze Umgebung auf. Wie der Grafik-Designer mit dem grünen Daumen die Wildblumen in die Vorgärten gebracht hat.

Zürich - Manche BeeHomes haben eine kurze Lunte, die ein Feuerwerk von guten Ideen zündet. Das BeeHome von Philipp Häcki ist so ein Fall. Der Visuelle Gestalter mit dem wachen Blick sieht 2015 auf dem Zürcher Weihnachtsmarkt zum ersten Mal ein BeeHome - und ahnt nicht, dass dieses Wildbienen-Häuschen indirekt Lebensraum für unzählige Insekten schaffen wird. Heute nämlich, fünf Jahre später, profitieren die wichtigen Bestäuber in der Schweizer Metropole von seinem Einsatz: Vor und hinter den Liegenschaften der Baugenossenschaft Zürich 2 blühen farbenprächtig unzählige Wildblumen neben dem grauen Strassenasphalt, Bienen und Hummeln summen eifrig von Blüte zu Blüte.

BeeHome macht Lust auf Wildblumen

Für Philipp wirkt sein erstes BeeHome wie eine Einstiegsdroge in die Welt der Wildbienen und Wildblumen. „Als ich mitten im Winter auf dem Balkon stand, fragte ich mich, welche Nahrung die Wildbienen wohl brauchen”, erzählt Philipp auf seinem Balkon in Zürich-Wollishofen. An der Aussenwand hängt das prall gefüllte BeeHome neben drei weiteren originellen Nisthilfen. Was Philipp anpackt, macht er gründlich. Also liest sich der zweifache Familienvater immer mehr Wissen über Wildbienen und ihre Nahrungsquellen an. Noch vor den ersten Frühlingsstrahlen verschwindet der Buxus vom Balkon und macht Platz für wildbienenfreundliche Frühblüher wie Krokus oder Wildobstgehölze wie die Felsenbirne. Für die Mauerbienen, die im Frühling 2016 zum ersten Mal um Philipps BeeHome schwirren, ist es der perfekte Start in die Nistsaison.

Aber dem 40-jährigen Botanik-Nerd genügt das nicht. Seine ganze Umgebung soll aufblühen. Er sieht sich vor seiner Wohnung in der Mutschellenstrasse um und hat eine Idee. Was, wenn wir auf den Aussenflächen unserer Genossenschaft Lebensraum mit Naturgärten schaffen? 2018 geht er mit diesem Vorschlag zur Genossenschaft, trägt Informationen über Naturgärten zusammen, schreibt ein Konzept und gestaltet überzeugende Präsentationen. Sein Thema: Wie verwandelt man die Aussenflächen der Liegenschaften in wertvollen Lebensraum? In einem ersten Schritt werden die Bewohner vom Vorhaben überzeugt, danach wird das Konzept dem Vorstand präsentiert. „Die Reaktionen der Bewohner waren mehrheitlich sehr positiv und der Vorstand hat das Projekt sofort unterstützt”, berichtet Philipp, mittlerweile Experte für Naturgärten.

Blütenmeer und Spielgeräte

Etliche Infoveranstaltungen und Sitzungen später kann das Projekt nach zwei Jahren starten. Die Genossenschaft bewilligt das Konzept in vollem Umfang. Nicht nur für eine Liegenschaft in der Mutschellenstrasse, sondern auch für drei weitere Wohnareale der Genossenschaft. Neben den Bienen profitieren auch die Hausbewohner von Philipps Initiative. Mit der Umgestaltung der Aussenflächen gibt es nämlich auch neue Spielgeräte für Kinder, Grillplätze und Hochbeete. Auf einmal sind die zuvor schmucklosen Abstellflächen beliebte Treffpunkte.

Der Einsatz hat sich gelohnt. „Ich bin sehr zufrieden”, sagt Philipp, als er das kunterbunte Blütenmeer zwischen Gehweg und Rasenfläche in der Mutschellenstrasse entlang geht. „Wir haben hier Lebensraum geschaffen, die urbane Biodiversität gefördert und auch noch schöne Treffpunkte für die Bewohner gestaltet.”

Was so ein BeeHome auf dem Zürcher Weihnachtsmarkt alles auslösen kann, wenn es in die richtigen Hände kommt.

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Infokästen

Zur Person: Philipp Häcki lebt mit seinen beiden Töchtern (10 und 12 Jahre) und seiner Frau in Zürich-Wollishofen. Der Grafikdesigner hat schon immer gerne auf seinen Wanderungen und Spaziergängen Samen gesammelt und sie in der Stadt ausgewildert. Mit seinem Naturgarten-Projekt für die Baugenossenschaft Zürich 2 sorgte er als Initiator dafür, dass auf ehemals monotonen Grünflächen jetzt lebensfreundliche Naturgärten aufblühen.

Zum Projekt: Nach zwei Jahren Vorplanung und Überzeugungsarbeit konnte Philipp Häcki die Baugenossenschaft Zürich 2 dafür gewinnen, die Aussenflächen von vier Liegenschaften in Naturgärten umzuwandeln. Die Pflege dieses insgesamt 1200 Quadratmeter grossen Lebensraums übernehmen spezialisierte Naturgärtner. Das Projekt wurde unterstützt vom Projekt «Mehr als Grün» der Grün Stadt Zürich.

Herzliche Grüsse

Daniela Wechsler
Kommunikation / PR

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