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Ministry of Tourism and Creative Economy

Ministerium für Tourismus und Kreativwirtschaft implementiert CHS-Programm an verschiedenen Reisezielen mit Bali als Pilotprojekt

Bali, Indonesien (ots/PRNewswire)

Das indonesische Ministerium für Tourismus und Kreativwirtschaft (http://www.kemenparekraf.go.id/) wird an sämtlichen Reisezielen und anderen für Tourismus und Kreativwirtschaft relevanten Orten Programme für Sauberkeit, Gesundheit und Sicherheit (Cleanliness, Health and Safety, CHS) einführen, um im Anschluss an die COVID-19-Pandemie die Wiederbelebung des Tourismus- und Kreativwirtschaftssektors zu beschleunigen.

Ni Wayan Giri Adnyani, Sekretärin im Ministerium für Tourismus und Kreativwirtschaft und Leiterin der Agentur für Tourismus und Kreativwirtschaft, erklärte während eines Treffens mit Tjokorda Oka Artha Ardhana Sukawati, Vizegouverneur von Bali, am Donnerstag, den 14. Mai 2020, dass das Ministerium für Tourismus und Kreativwirtschaft gegenwärtig Maßnahmen zur Wiederbelebung vorbereite. Das umschließe u. a. das Verfassen von Standardverfahren (Standard Operating Procedures, SOP) für Gesundheits-, Sauberkeits- und Sicherheitsnormen.

"Unser Ministerium führt gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und zugehörigen Institutionen Umfragen durch und überprüft die angemessene und korrekte Implementierung der CHS SOP entsprechend der festgelegten Standards", so Ni Wayan Giri Adnyani.

"Durch dieses Programm soll im Anschluss an den COVID-19-Ausbruch das Vertrauen der Touristen in unsere Reiseziele und in unsere Tourismusbranche insgesamt zurückgewonnen werden. Wir möchten in Indonesien den Tourismusverkehr ankurbeln und die Besucherzahlen erhöhen, wobei anfänglich sicherlich die inländischen Touristen überwiegen werden", kommentierte sie.

Giri erklärte, dass sich das CHS-Konzept auf Gesundheitsprotokolle beziehe, die vom Gesundheitsministerium herausgegeben wurden, sowie auf die Entwicklung von nachhaltigem Tourismus. Eine zentrale Rolle spiele auch Sapta Pesona, die Seele des indonesischen Tourismus. "Rein" bezeichnet dabei Schmutzfreiheit, d. h. ein Zustand frei von Staub, Müll, unangenehmen Gerüchen, Viren, krankheitserregenden Bakterien und gefährlichen Chemikalien.

"Gesundheit" bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Implementierung von Gesundheitsvorschriften und -regulierungen für Mensch und Umwelt durch Prävention, Pflege, Überwachung und Kontrolle. Dazu zählen auch die Verbesserung umweltrelevanter Parameter sowie die Förderung des verstärkten Einsatzes umweltverträglicher und gesunder Technologien bzw. Verhaltensweisen.

"Sicherheit" bezeichnet eine Umwelt ohne Risiken, Gefahren, Verschmutzung, Bedrohungen, dauerhafte und vorübergehende sowie physische und nicht-physische Störungen an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt, um die Umsichtigkeit der Gemeinschaft und Besucher sowie die Umweltqualität zu steuern.

Darüber hinaus ist eine "Null Abfall"-Wirtschaft entscheidend. Dafür muss im Destinationsmanagement eine Strategie entwickelt werden, um effiziente Richtlinien für die Abfallwirtschaft einzuführen.

In der Anfangsphase wird dieses Programm zunächst nur in Bali eingeführt. COVID-19 verbreitet sich in dieser indonesischen Provinz kontrolliert und wird äußerst gut gehandhabt. Obwohl Bali eine Touristenhochburg mit zahlreichen Besuchern ist, ist es nicht das indonesische Epizentrum der COVID-19-Pandemie.

"Wir möchten hier die Implementierung des CHS-Programms testen, das später zum Leitfaden für lokale Regierungen und andere Interessenvertreter des Tourismussektors und der Kreativwirtschaft werden soll. Die nächsten Schritte sind Verifikation, Prüfung und Zertifizierung von CHS durch Zertifizierungsinstitute. Und Nusa Dua Bali wird die erste Region sein", fügte sie hinzu.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/1172380/DENY4896.jpg

Kontakt:

Pressekontakt:

Agustini Rahayu
Head of Communication Bureau
ayu@indonesia.travel
+62818-763-983

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