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02.03.2020 – 10:47

King Salman Humanitarian Aid and Relief Centre

Verbesserung humanitärer Hilfe steht im Zentrum des 2. internationalen humanitären Forums in Riad

Riad, Saudi-Arabien (ots/PRNewswire)

Die Verbesserung der humanitären Reaktionsmaßnahmen im Licht der immer komplexeren Natur globaler Notsituationen ist das Hauptthema des 2. International Humanitarian Forum, das heute in Riad begann.

Mehr als 2.000 Delegierte und die Direktoren von sechs Agenturen der Vereinten Nationen sind in Riad für diese hochkarätige Veranstaltung zusammengekommen, welche Experten für humanitäre Fragen und globale Führungskräfte versammelt, um über die Herausforderungen zu sprechen, denen sich die humanitäre Tätigkeit gegenübersieht, und wie Menschen in Not besser geholfen werden kann. Ziel des Forums ist die Präsentation von Empfehlungen für künftige Wege der Billigung humanitärer Maßnahmen.

Bei den Sitzungen wurde auch über die humanitären Konsequenzen der Coronavirus-Krise (COVID-19) gesprochen.

Dr. Abdullah Al Rabeeah, Supervisor General des King Salman Humanitarian Aid and Relief Centre (KSrelief), sagte zur Eröffnung der Veranstaltung: "Dieses Forum bildet für globale Experten für humanitäre Fragen eine einzigartige Gelegenheit, zusammenzukommen und konkrete, praktische und umsetzbare Möglichkeiten zu finden, die Hilfe für Bedürftige zu verbessern."

Dr. Al Rabeeah setzte fort: "Humanitäre Maßnahmen, Entwicklung und Frieden sind miteinander verbunden. Die meisten Krisen weltweit wurden von Menschen verursacht und in der internationalen Gemeinschaft besteht ein weltweites Gebot, zu gewährleisten, dass humanitäre Reaktionen so wirksam wie möglich sind. Zudem müssen wir die Barrieren zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklung niederreißen. Ob im Jemen, in Somalia oder im Kontext der Krise in Syrien: Wir müssen handeln, um örtliche Kompetenzen zu stärken. Dies wird oftmals vergessen. Wenn wir diese Kapazitäten nicht ausbauen, werden wir weiterhin humanitäre Hilfe zur Verfügung stellen, ohne nachhaltige Lösungen zu entwickeln."

Mark Lowcock, Unter-Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Koordinator für Notfallhilfe der UN, sagte im Namen von Generalsekretär António Guterres: "Ich bin dem Königtum Saudi-Arabien dankbar für seine großzügige Unterstützung der UN und speziell für seine umfassende humanitäre Arbeit im Jemen. Diese Region wird zu einer immer wichtigeren Drehscheibe humanitärer Tätigkeit."

Er setzte hinzu, dass das menschliche Leid, dessen Zeugen wir heute sind, eine Reihe von Ursachen hat. "Die einzige Weise, auf diese humanitären Herausforderungen zu reagieren, ist das Beheben von Konflikten, Aktivität zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels und Erfüllung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN."

Zudem wurde über die Krise durch COVID-19 gesprochen. Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte über die öffentliche Reaktion auf diese Frage: "Wir müssen die Zahlen und Fakten in Betracht ziehen und das Richtige tun, statt in Panik zu verfallen. Panik und Furcht sind das Schlimmste."

Zudem wurde bekannt gegeben, dass King Salman bin Abulaziz, Diener der beiden edlen heiligen Stätten, in Übereinstimmung mit der führenden Rolle des Königtums Saudi-Arabien im humanitären Bereich Sponsor der kommenden UN-Geberkonferenz zur Finanzierung des Humanitären Hilfeplans des Jahres 2020 für den Jemen sein wird.

Zu den hochrangigen Teilnehmern des Forums gehörten: Dr. Abdullah Al Rabeeah, Supervisor General von KSrelief, Dr. Tedros Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, David Beasley, geschäftsführender Direktor des WFP sowie Mark Lowcock, Unter-Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Koordinator für Notfallhilfe. Hinzu kamen seine Exzellenz Reem Al Hashimy, Staatsminister der VAE für internationale Zusammenarbeit, Filippo Grandi, Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) sowie Henrietta Fore, Direktorin der UNICEF.

KSrelief unterzeichnete Verträge mit einer Reihe seiner wichtigen Partner, darunter UNPF, UNICEF und UNRWA. Diese Verträge werden eine Reihe humanitärer Bereiche abdecken und Bedürftigen weltweit Notfallhilfe zuteil werden lassen. Details dieser Verträge werden morgen gemeinsam mit den Empfehlungen des Forums bekannt gegeben.

Kontakt:

International Communication and Media Centre
media@ksrelief.org
WhatsApp: 00966 59 127 1130. Hinweis für Redakteure: Videoclips
Material für soziale Netzwerke und Fotos können vom KSrelief
International Centre for Media and Communications (ICMC) bezogen
werden. Die Möglichkeit zur Anmeldung für Medien und weitere
Informationen über die Sitzungen und Redner erhalten Sie unter:
https://rihf.ksrelief.org/Home