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Starkes Zinsergebnis, starke VIAC-Ergebnisse: Bank WIR blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

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Starkes Zinsergebnis, starke VIAC-Ergebnisse: Bank WIR blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Die Bank WIR verzeichnet für das Geschäftsjahr 2025 mit 17,7 Millionen Franken eine erneute Gewinnsteigerung. Trotz des weiterhin herausfordernden Umfelds kann im vergangenen Jahr das Bruttozinsergebnis erneut gesteigert werden – und zudem trägt das Fintech VIAC massgeblich zum Erfolg bei. Sowohl bei den Hypothekarkrediten als auch bei den Kundeneinlagen legt die Schweizer Genossenschaftsbank zu.

Basel, 13. Februar 2026 | Mit einem Gewinn von 17,7 Millionen Franken übertrifft die Bank WIR im Geschäftsjahr 2025 den Vorjahreswert um 1,4 Prozent. «Dies ist das Resultat der konsequenten Umsetzung unserer eingeschlagenen Strategie – der Kombination aus Bank- und Fintech-Angebot – und der sehr guten operativen Leistungen», kommentiert CEO Matthias Pfeifer das Ergebnis. Die Bilanzsumme steigt um zwei Prozent auf 6,74 Milliarden Franken.

Mit dem Wachstum bei den Hypothekarkrediten auf über 5 Milliarden Franken (+2,8 Prozent) untermauert die Bank WIR ihre ausgeprägte Stärke als Bau- und Immobilienfinanziererin. «Diese Steigerung beweist unser umsichtiges und qualitativ hochwertiges Wachstum», so CFO Mathias Thurneysen, der in diesem Zusammenhang auch auf die Steigerung der Pfandbriefdarlehen verweist: «Das ist ein Qualitätssiegel für unser Kredit-Portfolio.»

Auch die Kundeneinlagen können um 2,2 Prozent auf über 4,7 Milliarden Franken gesteigert werden. «Die 2024 gestartete Offensive im Privatkundengeschäft trägt Früchte», erklärt Pfeifer. In verschiedenen Vergleichen wurde das «Bankpaket top» (mit Konto/Karte-Kombi) als kostengünstigstes Angebot der Schweiz ausgezeichnet und liess sogar Neobanken hinter sich. Damit positioniert sich die Bank WIR auch als attraktive Hauptbank für den Schweizer Mittelstand – und bleibt gleichzeitig ihrem langjährigen Versprechen treu, für Sparprodukte Top-Konditionen zu bieten («Sparkonto plus» im Jahr 2025 mit 0,75 Prozent Zins).

Daraus resultiert ein Bruttozinserfolg von 75,6 Millionen Franken (+2,1 Prozent), der einen neuen Rekordwert in der über 90-jährigen Geschichte der Bank darstellt. «Insbesondere die Positionierung im Privatkundenbereich leistet einen weiteren Beitrag zur Optimierung unserer Bilanzstruktur, was uns – nicht zuletzt mit Blick auf das weiterhin herausfordernde Umfeld, Stichwort: SNB-Zinspolitik – eine erfolgreiche Steuerung des Zinsensaldos ermöglicht», erklärt Thurneysen.

Starke VIAC-Performance – Basis für weiteres Wachstum

Das Wachstum beim Fintech VIAC, das in Zusammenarbeit mit der Bank WIR und deren Vorsorgestiftungen Vorsorge- und Anlagelösungen anbietet, hat sich im vergangenen Jahr nochmals stark beschleunigt. Dies schlägt sich im Bankergebnis unter anderem im Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft nieder: Dieser kann um 40 Prozent auf 12,4 Millionen Franken gesteigert werden. Das Anlagevolumen («Assets under Management») bei VIAC (in der Vorsorgelösung und beim freien Wertschriftensparen VIAC Invest) steigt dank Neugeldzuflüssen und der guten Performance an den Börsen per Ende 2025 auf 6,3 Milliarden Franken.

Nebst der bereits 2017 lancierten und seither regelmässig punkto Kosten und Performance ausgezeichneten Vorsorgelösung von VIAC ist auch das im Dezember 2024 lancierte freie Wertschriftensparen mit VIAC Invest erfolgreich unterwegs. «Die Rückmeldungen unserer Kundschaft sind durchwegs positiv: Die Kombination aus Einfachheit, Zugänglichkeit und vollständiger Kostentransparenz überzeugt – und macht VIAC Invest zum idealen Einstieg in die Welt des Investierens», freut sich Rene Ineichen, CEO von VIAC Invest.

Mittlerweile nutzen insgesamt über 147 000 Kundinnen und Kunden die verschiedenen Angebote des Fintechs aktiv. Dieses starke Kundenwachstum bildet die Basis für ein erfolgreiches 2026: Vor diesem Hintergrund geht die Bank WIR davon aus, dass VIAC im Vorsorgebereich auch weiterhin schneller als der Markt wachsen wird.

«Geerdet im Mittelstand, inspiriert von Fintechs und getragen von gelebten Werten – das ist unser Weg», so umschreibt Pfeifer die Weiterentwicklung der Bank WIR. «Die Kombination von Bank WIR und VIAC ergibt in der Summe ein herausragendes Angebot für Bankkundinnen und -kunden in der Schweiz. Wir bieten die Stabilität einer grundsoliden Genossenschaftsbank zu Konditionen einer Neobank.»

Fokus auf operative Erfolge – hohe Kostendisziplin

Mit 6,1 Millionen Franken fällt der Kommissionsertrag aus dem CHW-Verrechnungsgeschäft um 4,8 Prozent höher als im Vorjahr aus – dies auf Grund einer Jubiläumsaktion im Zusammenhang mit der WIR-Währung im Vorjahr. Der Rückgang im Erfolg aus dem Handelsgeschäft ist auf den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Abbau des Handelsbestands zurückzuführen. «Mit diesem Schritt wird die Gewinnentwicklung der Bank WIR, wie wir dies bereits angekündigt hatten, berechenbarer», erklärt Thurneysen. «Beweis dafür sind die Ergebnisse der beiden vergangenen Jahre mit klarem Fokus auf das operative Kerngeschäft.»

Die weiterhin hohe Kostendisziplin drückt sich in einem um lediglich 3,5 Prozent gesteigerten Geschäftsaufwand aus. «Wir haben weiter sehr gezielt in die Zukunft investiert», bringt es Pfeifer auf den Punkt. Beispiele dafür sind die erfolgreiche Einführung des neuen Digital Banking und Investitionen in VIAC.

Starke finanzielle Basis – vorsichtig optimistischer Ausblick

Die Bank WIR ist finanziell kerngesund. Mit dem per 1. Januar 2025 erfolgten Beitritt zum Kleinbankenregime profitiert sie von gewissen regulatorischen Erleichterungen. «Ein weiteres Gütesiegel, denn von diesem Schritt können nur besonders liquide und gut kapitalisierte Banken profitieren», erklärt Thurneysen. Bei der wichtigsten Kennzahl, der Leverage Ratio, erfüllt die Bank WIR mit 9,1 Prozent die regulatorische Mindestanforderung von 8,0 Prozent deutlich. Das anrechenbare Eigenkapital per 31. Dezember 2025 beträgt rund 643,9 Millionen Franken (Vorjahr: 627,4 Millionen Franken).

Auf Basis des Geschäftsergebnisses 2025 wird der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 11 Franken vorgeschlagen, was basierend auf dem Jahresschlusskurs des Beteiligungsscheins (482 Franken) einer Rendite von 2,3 Prozent entspricht (steuerfrei bei im Privatvermögen gehaltenen Titeln). Die Dividende kann – wie bereits in den Vorjahren – wahlweise als «Dividende mit Reinvestition» oder als Barausschüttung bezogen werden.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeichnet die Bank WIR ein vorsichtig positives Bild in einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld. «Die Restrisiken im Zinsengeschäft werden auch zukünftig bestehen, aber wir haben uns – nicht nur dafür – sehr gut aufgestellt und können die Nullzinspolitik erfolgreich antizipieren», so Pfeifer. «Zudem gehen wir davon aus, dass mit VIAC auch für dieses Jahr gesteigerte Kommissionserträge zu erwarten sind».

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Volker Strohm
Leiter Corporate Communication | Mediensprecher
 medien@wir.ch
T 061 277 92 27
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