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19.04.2019 – 12:08

Ombudsstelle für Studierende im BMBWF

Fälschungen von Dokumenten und Identitäten an Hochschulen: Fachkonferenz an der Johannes-Kepler-Universität Linz

WienSchweiz (ots)

Zum Thema "Fälschungen" an hochschulischen Bildungseinrichtungen in Österreich findet am 26. April 2019 eine Fachtagung an der Johannes Kepler Universität in Linz statt. Die Tagung wird von der JKU Linz, von ENIC NARIC Austria, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der dortigen Ombudsstelle für Studierende gemeinsam veranstaltet.

Sie richtet sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger, die alltäglich mit Studierendenthemen aus den Bereichen des Studien-, Lehr- und Veranstaltungsbetriebes befasst sind. An der Tagung werden unter anderem zwei Vertreter der Staatsanwaltschaft Linz und ein Vertreter des Bundeskriminalamtes Wien teilnehmen, um Aspekte der strafrechtlichen Verfolgung von "Fälschungen" einzubringen. Eine weitere Referentin ist die Präsidentin der Kommission für Zulassung und Äquivalenzen von Swissuniversities über Beispiele aus dem Ausland. Auch nationale und internationale gesetzliche Regelungen werden bei der Tagung behandelt werden.

"Mit einer gesunden Portion Pessimismus ist davon auszugehen, dass auch im Hochschulalltag verschiedene Arten von Fälschungen oder Fälschungsversuchen vorkommen können", so Sektionschef Pichl, Leiter der Hochschulsektion im Wissenschaftsministerium. Daher sei die von der Ombudsstelle für Studierende im BMBWF initiierte Tagung im Rahmen ihrer gesetzlichen Informationsarbeit absolut begrüßenswert.

Für Vizerektor Andreas Janko, an der JKU für Lehre und Studierende zuständig, sind vermeintliche oder tatsächliche Fälschungen ein Faktum in der hochschulischen Alltagsrealität. "Darauf sollten die Institutionen bestmöglich vorbereitet sein, nicht nur beim Erkennen von Fälschungen, sondern auch bei der Verfolgung derselben."

Europaweite Erfahrungen dazu hat ENIC NARIC Austria, die offizielle Anlauf- und Kontaktstelle für alle grenzüberschreitenden Anerkennungsfragen im Hochschulbereich im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Dessen Leiter, Heinz Kasparovsky, betont die Bedeutung der rechtzeitigen Sensibilität für die vorkommenden Sachverhalte, um Fälle von ungerechtfertigten Studienzulassungen oder Anerkennungen entsprechend verhindern oder ahnden zu können.

Für den Hochschulombudsmann Josef Leidenfrost stehen die Bewusstseinsbildung zu allen Aspekten des Themas Fälschungen sowie die gemeinsame Erarbeitung von Handreichungen und Schulungsunterlagen für hochschulische Verwaltungsstellen im Vordergrund. Die Ombudsstelle im BMBWF will dazu entsprechende Materialien zur Verfügung stellen.

Zur Tagung wird eine detaillierte Tagungsdokumentation, sowohl analog als auch elektronisch, erstellt und veröffentlicht werden.

Kontakt:

Ombudsstelle für Studierende im BMBWF
Dr. Josef Leidenfrost, MA
Leiter der Ombudsstelle für Studierende
+43 1 53120 - 5533
josef.leidenfrost@bmbwf.gv.at
www.hochschulombudsmann.at

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