Deutsches Pelz Institut e.V. (DPI)

Finnische Pelztierzüchter agieren sofort, um vereinzelte Fälle übergewichtiger Füchse in Zukunft auszuschließen

Brüssel, Helsinki,Frankfurt (ots) - Die finnischen Pelztierzüchter rekrutieren derzeit zusätzliche Veterinäre, zudem intensivieren sie ihre Zusammenarbeit mit den Behörden, um den im Frühjahr aufgetretenen Fall übergewichtiger Füchse in Zukunft definitiv ausschließen zu können. Die Umsetzung des wissenschaftsbasierten WelFur-Programms zum Wohlergehen der Tiere in Farmen wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

"Wir akzeptieren keine übergewichtigen oder kranken Tiere. Das Wohlergehen der Tiere und ein verantwortungsvolles Züchten sind Grundpfeiler unserer Arbeit. Im August wurden fünf Fälle übergewichtiger Füchse den Behörden angezeigt. Wir haben die Farmen sofort überprüft und dabei keine übergewichtigen Tiere gefunden. Die Haltungssysteme waren in gutem Zustand. Auch wenn nur ein Bruchteil unserer Tiere nicht in Ordnung ist, so nehmen wir das sehr ernst", sagt Marja Tiura, Geschäfts-führerin des finnischen Pelztierzüchterverbandes ProFur.

Das wissenschaftsbasierte WelFur-Programm zur Bewertung des Wohlergehens der Tiere wird derzeit in ganz Europa umgesetzt. Die finnischen Zertifizierungsregeln werden noch wirkungsvoller ausgestaltet und mögliche Verletzungen werden noch stärker sanktioniert. Wenn das WelFur-Programm in vollem Umfang umgesetzt ist, werden in Finnland nur noch WelFur-zertifizierte Fuchsfelle verkauft. Verliert eine Farm dieses Zertifikat, so verliert sie auch die Verkaufskanäle.

Es hätte schneller zum Tierschutz beigetragen, wenn die Vorfälle unmittelbar nach Entdeckung von der filmenden Tierrechtsorganisation an die Behörden gemeldet worden wären und nicht erst einen Skandal unterstellend Monate später ausschließlich an die Medien.

www.fureurope.eu/publications/welfur-information-brochure

Kontakt:

Marja Tiura +358 505113060

Susanne Kolb-Wachtel +49 69-242635-40



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