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16.12.2020 – 13:39

H+ Die Spitäler der Schweiz

Appell der Arbeitgeberverbände des Gesundheitswesens: Behörden und Bevölkerung sind gefordert, damit die Fallzahlen sinken

Bern (ots)

Die Arbeitgeberverbände des Gesundheitswesens und der Langzeitpflege H+ Die Spitäler der Schweiz, Spitex Schweiz, CURAVIVA Schweiz, senesuisse und ASPS fordern von den Behörden, alles daran zu setzen, damit die Fallzahlen gesenkt und eine Überlastung des Gesundheitssystem verhindert werden kann. Ebenfalls appellieren sie insbesondere an die Verantwortung jedes Einzelnen - nur so kann die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten werden.

Die Corona-Fallzahlen und damit die Neuerkrankungen und Spitaleintritte aufgrund von COVID-19 müssen nun rasch und deutlich sinken, ansonsten droht das Gesundheitssystem zu kollabieren. Deshalb sind die Behörden gefordert, die dazu notwendigen Massnahmen zu treffen. Ebenfalls bitten die Arbeitgeberverbände des Gesundheitswesens und der Langzeitpflege H+ die Spitäler der Schweiz, Spitex Schweiz, CURAVIVA Schweiz, ASPS und senesuisse die Schweizer Bevölkerung, sich an die von Bund und Kantonen verordneten Massnahmen zu halten. Die Arbeitgeberverbände betonen: "Nur wenn sich die Bevölkerung an die Schutzmassnahmen hält, können die Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen sowie die ambulante Pflege die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten." Die von Bund und Kantonen verordneten Schutzmassnahmen sind kein Selbstzweck. Vielmehr sind sie die einzige Möglichkeit, die Anzahl Infektionen und Hospitalisationen und folglich die Belastung der Gesundheits- und Pflegeinstitutionen drastisch zu reduzieren. Ansonsten reichen die Ressourcen nicht aus, um die Versorgung der Bevölkerung - der an COVID-19 Erkrankten wie auch alle anderen Patientinnen und Patienten - aufrecht zu erhalten. Die Arbeitgeberverbände danken herzlich allen, die die Massnahmen befolgen und dadurch das Gesundheitssystem unterstützen.

Stark geforderte Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und ambulante Pflege

Die Fallzahlen und Hospitalisationen stagnieren auf einem hohen Niveau. Die Gesundheitsinstitutionen sind in der zweiten Welle der COVID-19-Pandemie seit Monaten stark gefordert und das Gesundheits- und Pflegepersonal ist am Anschlag. Die langanhaltende Belastung gefährdet die Durchhaltefähigkeit des betroffenen Personals. Dazu kommt, dass es aufgrund der hohen Fallzahlen Personal gibt, das in Isolation oder in Quarantäne ist, was die Personalknappheit verstärkt und die Situation zusätzlich verschärft. Denn die Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und Spitex versorgen nicht nur täglich an COVID-19 erkrankte Personen, sondern sie sind auch für die Grundversorgung der Gesamtbevölkerung verantwortlich. Kommt es in diesen Institutionen zu einer Überlastung, können sie ihren Auftrag nicht mehr optimal erfüllen. Damit ist auch die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten gefährdet, die nicht an COVID-19 erkrankt sind, jedoch dringlich behandelt werden müssten.

Pressekontakt:

H+ Die Spitaler der Schweiz
Anne-Geneviève Bütikofer, Direktorin, Telefon 031 335 11 11,
E-Mail: anne.buetikofer@hplus.ch

Spitex Schweiz
Marianne Pfister, Geschäftsführerin, Telefon: 031 381 22 81,
E-Mail: pfister@spitex.ch

CURAVIVA Schweiz
Daniel Höchli, Direktor, Telefon: 031 385 33 48,
E-Mail: d.hoechli@curaviva.ch

senesuisse
Christian Streit, Geschäftsführer, Telefon: 031 911 20 00,
E-Mail: chstreit@senesuisse.ch

ASPS Verband der privaten Spitexorganisationen
Marcel Durst, Geschäftsführer, Telefon: 031 370 76 86 oder 079 300 73 59,
E-Mail: marcel.durst@spitexpriveesuisse.ch

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