Europäisches Patentamt (EPA)

Trotz neuer Höchstmarke: Schweiz beim Europäischen Patentamt von China überholt

München (ots) - Patentanmeldungen aus der Schweiz steigen 2017 um 0.6% auf neue Höchstmarke

   - China überholt - Schweiz fällt im Länder-Ranking auf Platz 6
   - Huawei zum ersten Mal an der Spitze der Patentanmelder beim EPA
   - EPFL, ETH, Uni Zürich: drei Hochschulen finden sich im Schweizer
     Patentranking
   - Waadt erneut Kanton mit den meisten Anmeldungen
   - Im Städte-Ranking fällt Zürich zurück: ein Drittel weniger 
     Patentanmeldungen 

Die Zahl der Patentanmeldungen aus der Schweiz beim Europäischen Patentamt (EPA) ist 2017 um 0.6% auf einen neuen Höchststand von 7'283 gestiegen (2016: 7'241). Dies geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht 2017 des EPA hervor. Allerdings lag die Schweiz damit erheblich unter dem Wachstum der EU28-Staaten von 2.6%.

Die Schweiz war 2017 wiederum das Land mit den meisten europäischen Patentanmeldungen je Einwohner. Mit 884 Patentanmeldungen sank dieser Wert gegenüber 2016 jedoch geringfügig (892). Trotzdem lag die Schweiz mit grossem Abstand vor den Niederlanden (412), Dänemark (377), Schweden (374), Finnland (329) und Deutschland (316) an der Spitze.

Die Gesamtzahl der Patentanmeldungen beim EPA stieg 2017 um +3.9% auf den neuen Rekordwert von 166'000. Wachstumstreiber waren vor allem China (+16.6% Steigerung der Anmeldungen) und die USA (+5.8%). Die Schweiz war erstmals nicht mehr unter den fünf grössten Anmeldestaaten klassiert. Nach den USA, Deutschland, Japan und Frankreich steht nun China auf Platz 5.

Erstmals in der Geschichte des Europäischen Patentamts hat ein chinesisches Unternehmen - Huawei - die meisten Patente angemeldet und belegt im Ranking der zehn anmeldestärksten Firmen beim EPA den Platz 1.

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