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Medienmitteilung: Harley-Davidson feiert Archie McDonald als ersten FIM Harley-Davidson Bagger World Cup Champion

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HARLEY-DAVIDSON FEIERT ARCHIE McDONALD ALS ERSTEN FIM HARLEY-DAVIDSON BAGGER WORLD CUP CHAMPION

Archie McDonald sichert sich auf dem Red Bull Ring den ersten Titel in der Geschichte des Bagger World Cup, Oscar Gutiérrez und Eric Granado beenden die erste Saison als Zweiter und Dritter der Gesamtwertung.

SPIELBERG (22.09.2026) – Archie McDonald (Joe Rascal Racing) hat als erster Champion des FIM Harley-Davidson Bagger World Cup Geschichte geschrieben. Mit seinem Titelgewinn im dramatischen Saisonfinale auf dem Red Bull Ring fand die Premierensaison der neuen Rennserie ihren würdigen Abschluss.

Der Titelkampf blieb bis zum letzten Rennen offen. Oscar Gutiérrez (Nitiracing) gewann am Samstag das erste Rennen souverän vor Archie McDonald und James Rispoli (Joe Rascal Racing). Nachdem die beiden Titelrivalen Eric Granado (Joe Rascal Racing) und Andrea Iannone (Nitiracing) ausgeschieden waren, absolvierte McDonald ein taktisch kluges und kontrolliertes Rennen. Mit Rang zwei verschaffte er sich vor dem entscheidenden Finale am Sonntag einen Vorsprung von 21 Punkten auf Gutiérrez.

Im zweiten Rennen erwischte Eric Granado den besten Start, übernahm früh die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit seinem zweiten Saisonsieg kontrollierte der Brasilianer das Rennen von der Spitze aus. Oscar Gutiérrez belegte Platz zwei, während Kyle Wyman (Wegner Automotive x KWR) als Dritter das Podium komplettierte. Archie McDonald überquerte die Ziellinie auf Rang acht und sammelte damit genau die Punkte, die er zum Gewinn des ersten Meistertitels benötigte.

Mit insgesamt 202 Punkten holte sich McDonald den historischen Premierentitel. Oscar Gutiérrez wurde mit 193 Punkten Vizemeister, während Eric Granado mit 192 Punkten und nur einem Zähler Rückstand auf Gutiérrez auf Rang drei der Gesamtwertung landete.

FIM HARLEY-DAVIDSON BAGGER WORLD CUP CHAMPION 2026

ARCHIE McDONALD – JOE RASCAL RACING

202 PUNKTE

Jung, ehrgeizig und spektakulär anzusehen – Archie McDonald kombinierte in der Premierensaison beeindruckende Geschwindigkeit mit bemerkenswerter Konstanz. Der Australier feierte zwei Rennsiege und eine Poleposition und gehörte über die gesamte Saison hinweg zu den konstanten Spitzenfahrern. Seine Saison verlief jedoch nicht ohne Rückschläge. So musste er unter anderem einen schweren Sturz in Assen verkraften. Immer wieder legte er jedoch die Widerstandskraft und Entschlossenheit eines Titelanwärters an den Tag. Im Verlauf der Saison reifte sein Fahrstil zunehmend. Er verband seine natürliche Angriffslust immer stärker mit einer intelligenten Meisterschaftsstrategie – eindrucksvoll demonstriert beim Finale in Österreich, wo er zunächst mit Rang zwei im ersten Rennen eine ideale Ausgangsposition schuf und anschliessend im zweiten Lauf mit einem kontrollierten achten Platz den historischen Premierentitel perfekt machte.

Archie McDonald, Joe Rascal Racing:

„Diese Saison war unglaublich emotional. Nachdem ich das Auftaktrennen gewonnen hatte und wenige Wochen später mein Bruder gestorben ist, hätte ich mir niemals vorstellen können, einmal so etwas zu erleben. Von ihm und meiner Familie Abschied zu nehmen, ans andere Ende der Welt zu reisen, weiter zu trainieren und meinen Traum weiterzuverfolgen … umso grösser ist jetzt die Erleichterung, dass sich all das ausgezahlt hat.

Es tut mir unendlich leid für meine Familie und meine Freunde in Australien, die ich zurückgelassen habe, um mich ganz auf dieses Ziel zu konzentrieren. Jetzt werde ich mit ihnen feiern und zugleich weiter um meinen Bruder trauern. Während der Saison musste ich diese Gefühle tief in meinem Inneren verbergen.

Diesen Titel widme ich ganz Toby. Ich liebe dich und vermisse dich jeden Tag. Und ich möchte für jeden da sein, der Hilfe oder Zuspruch braucht. Was meine Familie erlebt hat, ist unvorstellbar. Doch in den letzten Runden hatte ich das Gefühl, Toby fährt hinten auf meinem Motorrad mit. Keine zusätzliche Last hätte mir in diesem Rennen mehr Kraft geben können.

Seit gestern lag ich in der Meisterschaft in Führung. Wie ich schon sagte: Das ist ein wahr gewordener Traum. Ein Ziel, auf das ich viele Jahre lang hingearbeitet habe – trotz unzähliger Rückschläge, mit Blut, Schweiss und Tränen.

Ich kann allen Menschen hinter den Kulissen gar nicht genug danken – meinem Manager, meinem Trainer, meinem Vater, meiner Familie, meinen Freunden, der gesamten Bagger World Cup Organisation und Joe Rascal Racing. Dieser Titel ist eine riesige Erleichterung und das Ergebnis eines gemeinsamen Traums. Und an meinen Bruder Toby: Ich liebe dich und ich vermisse dich.“

ZWEITER PLATZ

OSCAR GUTIÉRREZ, NITIRACING

193 PUNKTE

Gutiérrez überzeugte die gesamte Saison über mit beeindruckender Geschwindigkeit. Der Spanier etablierte sich als einer der spektakulärsten Fahrer des Feldes und verwandelte sein enormes Potenzial in vier Rennsiege – mehr als jeder andere Fahrer – sowie eine Poleposition. Mit aufregenden Überholmanövern und mutigen Bremspunkten vor den Kurven sorgte Gutiérrez während der gesamten Saison immer wieder für Aufsehen. Einige Stürze verhinderten jedoch, dass sich seine aussergewöhnliche Geschwindigkeit in der entsprechenden Punkteausbeute widerspiegelte. Mit seinem souveränen Sieg im ersten Rennen in Österreich zeigte Gutiérrez zudem eine weitere Stärke: Er kombinierte sein enormes Tempo mit grosser Gelassenheit unter Druck. Rang zwei im zweiten Rennen brachte ihm ein Wochenende mit 45 Meisterschaftspunkten ein und hielt seine Titelhoffnungen bis zum letzten Rennen am Leben. Am Ende sicherte er sich den Vizetitel – mit nur einem Punkt Vorsprung auf Eric Granado.

DRITTER PLATZ

ERIC GRANADO, JOE RASCAL RACING

192 PUNKTE

Eric Granado verband aussergewöhnliche Konstanz mit beeindruckender Spitzenleistung und eroberte in der Premierensaison zwei Rennsiege sowie vier Polepositions – mehr als jeder andere Fahrer. Der Brasilianer überzeugte mit einem sauberen, präzisen und eleganten Fahrstil, der hervorragend zur Rennversion der Harley-Davidson Road Glide passte. Dadurch gehörte er auf den unterschiedlichsten Rennstrecken und unter verschiedensten Bedingungen stets zur Spitzengruppe und sammelte kontinuierlich wertvolle Meisterschaftspunkte. Nachdem sein Ausfall im ersten Rennen alle Titelchancen zunichtegemacht hatte, antwortete Granado am Sonntag eindrucksvoll: Er übernahm früh die Führung, kontrollierte das Rennen von der Spitze aus und sicherte sich den letzten Sieg der Saison. In der Gesamtwertung belegte er schliesslich Rang drei – nur einen Punkt hinter Gutiérrez und zehn Punkte hinter Champion McDonald.

ABSCHLUSSSTAND FIM HARLEY-DAVIDSON BAGGER WORLD CUP 2026

  1. Archie McDonald (AUS), 202 Punkte
  2. Oscar Gutiérrez (ESP), 193 Punkte
  3. Eric Granado (BRA), 192 Punkte
  4. Andrea Iannone (ITA), 157 Punkte
  5. Jake Lewis (USA), 117 Punkte
  6. Filippo Rovelli (ITA), 99 Punkte
  7. Travis Wyman (USA), 83 Punkte
  8. Jordi Torres (ESP), 77 Punkte
  9. Maxwell Toth (USA), 62 Punkte
  10. Dimas Ekky Pratama (INA), 60 Punkte
  11. Cory West (USA), 56 Punkte
  12. Bradley Smith (GBR), 36 Punkte
  13. Kyle Wyman (USA), 29 Punkte
  14. James Rispoli (USA), 29 Punkte
  15. Cody Wyman (USA), 26 Punkte
  16. Max Flinders (USA), 14 Punkte

Jeffrey Schuessler – Director of Global Racing Programs, Harley-Davidson:

„Wir sind unglaublich stolz darauf, Archie McDonald als ersten FIM Harley-Davidson Bagger World Cup Champion zu feiern. Herzlichen Glückwunsch an ihn und das gesamte Team von Joe Rascal Racing zu dieser herausragenden Leistung. Ebenso wichtig ist es uns, allen Fahrern, Teams, Partnern und Unterstützern zu danken, die an dieses Projekt geglaubt und dazu beigetragen haben, es Wirklichkeit werden zu lassen.

Vor einem Jahr standen wir hier in Österreich und haben diese Meisterschaft angekündigt. Damals gab es noch keine Teams, keine Fahrer und nicht einmal die Rennmaschinen. Es gab lediglich eine Idee, einen Plan und eine Menge Ehrgeiz. Heute ist daraus eine internationale Rennserie geworden, die gemeinsam mit der MotoGP ausgetragen wird und Teams sowie Fahrer aus aller Welt an den Start bringt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie weit wir in so kurzer Zeit gekommen sind.

In dieser ersten Saison ging es darum, das Fundament zu legen und zu zeigen, welches Potenzial in dieser Rennserie steckt. Das Renngeschehen hat unsere Erwartungen sogar übertroffen: fünf Rennsieger, jedes Team mindestens einmal auf dem Podium und vier Fahrer, die bis zum Saisonfinale noch Chancen auf den Titel hatten. Gleichzeitig war es grossartig zu erleben, wie Fans in Harley-Davidson Shirts das MotoGP Fahrerlager und die Tribünen prägten und zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten durch den Rennsport zusammenfanden.

Doch das ist erst der Anfang. Unser Ziel ist es, den FIM Harley-Davidson Bagger World Cup weiter auszubauen – mit mehr Teams, mehr Fahrern, mehr Rennen und einer stärkeren Präsenz in neuen Märkten weltweit. Gleichzeitig wollen wir unseren Vertragshändlern, den H.O.G. Mitgliedern und den Fans noch mehr Möglichkeiten bieten, Teil dieser Meisterschaft zu sein. Das Fundament ist gelegt – jetzt bauen wir darauf auf.“

Jason Kehl – Technical Director und Team Principal, Harley-Davidson Factory Racing:

„Die Premierensaison des FIM Harley-Davidson Bagger World Cup bot der internationalen Rennsportgemeinschaft erstmals die Gelegenheit, das einzigartige Erscheinungsbild, den unverwechselbaren Sound und das Fahrgefühl einer echten H-D Rennmaschine auf der Rennstrecke zu erleben. Ich bin begeistert, welche Performance diese Motorräder mit mehr als 200 PS in den Händen von Weltklassefahrern und Spitzenteams gezeigt haben.

Atemberaubende Rundenzeiten, Schräglagen von bis zu 62 Grad und ein Drehmoment, das mühelos Highspeed-Wheelies erzeugen kann, haben Fans und Fahrer gleichermassen fasziniert und Lust auf mehr gemacht. Die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des 131 Cubic Inch (rund 2.150 Kubikzentimeter) Screamin’ Eagle 131R Motors in Kombination mit einem von Harley-Davidson Factory Racing entwickelten Fahrwerk haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass diese Motorräder auf die höchste Ebene des Rennsports gehören.

Harley-Davidson begann einst mit einigen Männern in einer kleinen Werkstatt in Milwaukee, Wisconsin, die eine Vision und einen Traum hatten. Mehr als ein Jahrhundert später entstand auch dieses gesamte Bagger Racing Projekt auf ähnliche Weise: mit einigen Enthusiasten in einer Garage in Milwaukee, die ihre eigene Vision verwirklichen wollten. Zu erleben, wie daraus eine völlig neue Rennsportkategorie im Rahmen der MotoGP – der weltweit bedeutendsten Motorradrennserie – geworden ist, erfüllt uns mit grossem Stolz. Zugleich gilt: Die Entwicklung steht niemals still. Ich freue mich schon jetzt darauf, der Welt zu zeigen, was wir für die Saison 2027 vorbereitet haben.“

HARLEY-DAVIDSON MEDIENSTELLE SCHWEIZ / SUISSE / SVIZZERA
Yannick Kramm
c/o Brand Affairs AG
Office +41 44 254 80 00 
Mühlebachstrasse 8 / 8008 Zürich / Switzerland
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