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28.08.2019 – 07:14

UNIQA Insurance Group AG

EANS-News: UNIQA Insurance Group AG
UNIQA mit solidem ersten Halbjahr 2019

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  Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent
  verantwortlich.
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Halbjahresergebnis

Wien - UNIQA mit solidem ersten Halbjahr 2019


* Verrechnete Prämien (inklusive Sparanteile) mit 2.814,9 Millionen Euro um 0,6
  Prozent gestiegen
* Abgegrenzte Prämien im Eigenbehalt um 1,7 Prozent auf 2.425,1 Millionen Euro
  gestiegen
* Combined Ratio auf 97,3 Prozent leicht gestiegen
* Kapitalanlagenergebnis um 4,2 Prozent auf 301,0 Millionen Euro verbessert
* Ergebnis vor Steuern: 135,9 Millionen Euro (2018: ohne Casino-Einmaleffekt
  97,6 Millionen Euro)
* Ergebnisausblick für 2019: leichtes Prämienwachstum und weitere Verbesserung
  des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum bereinigten Vorjahreswert
* Absicht einer weiterhin progressiven Dividendenpolitik bestätigt


Mit einem Ergebnis vor Steuern von 135,9 Millionen Euro für das erste Halbjahr
2019 hat UNIQA den Vergleichswert aus dem Vorjahr übertroffen. Der um den
einmaligen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Anteile an der Casinos Austria
Aktiengesellschaft in der Höhe von 47,4 Millionen Euro bereinigte Vorjahreswert
lag bei 97,6 Millionen Euro.

Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteile) sind leicht - um 0,6 Prozent -
gestiegen. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt sind im gleichen Zeitraum um
1,7 Prozent gestiegen.

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group verringerte sich im ersten
Halbjahr 2019 vorwiegend aufgrund der gestiegenen Kosten um 51,3 Prozent auf
26,7 Millionen Euro. Die Combined Ratio nach Rückversicherung erhöhte sich
aufgrund der gestiegenen Kosten unter anderem aus dem langfristigen
Investitionsprogramm auf 97,3 Prozent (1 - 6/2018: 97,1 Prozent).

Positiv wirkte sich das um 4,2 Prozent auf 301,0 Millionen Euro gestiegene
Kapitalanlageergebnis aus.

Im letzten vollen Jahr des Strategieprogramms UNIQA 2.0 legt UNIQA den Fokus
unverändert auf die Optimierung des bestehenden Geschäftsmodells, ergänzt durch
bewusste Investitionen in zukunftsrelevante Innovationen für die rund 10
Millionen Kunden in 18 Ländern. Das solide Ergebnis der ersten sechs Monate 2019
ist eine gute Basis für das Gesamtjahr und für die Bestätigung des unveränderten
Ausblicks auf das Geschäftsjahr 2019: Ein Ergebnis vor Steuern, das über dem -
um den Einmaleffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an den Casinos Austria
bereinigten - Wert von 2018 liegt und eine, entsprechend der unverändert
progressiven Dividendenpolitik, weitere Erhöhung der Ausschüttung je Aktie.

Konzernkennzahlen 1 - 6/2019 im Detail

Die gesamten verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der
fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im 1. Halbjahr 2019
leicht um 0,6 Prozent auf 2.814,9 Millionen Euro (1 - 6/2018: 2.798,4 Millionen
Euro). Die darin enthaltenen laufenden Prämien wuchsen um 0,8 Prozent auf
2.759,8 Millionen Euro (1 - 6/2018: 2.738,6 Millionen Euro). Gleichzeitig gingen
die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung strategiekonform um 7,8
Prozent auf 55,1 Millionen Euro zurück (1 - 6/2018: 59,8 Millionen Euro). Die
abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) erhöhten sich um 1,7 Prozent auf
2.425,1 Millionen Euro (1 - 6/2018: 2.385,5 Millionen Euro).

In der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die verrechneten Prämien in den
ersten sechs Monaten des Jahres 2019 um 1,9 Prozent auf 1.535,0 Millionen Euro
(1 - 6/2018: 1.506,2 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt
erhöhten sich in diesem Segment um 3,4 Prozent. In der Krankenversicherung
stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 3,4 Prozent auf 568,1
Millionen Euro (1 - 6/2018: 549,4 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im
Eigenbehalt (nach IFRS) wuchsen in der Krankenversicherung um 3,1 Prozent. In
der Lebensversicherung reduzierten sich die verrechneten Prämien inklusive der
Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten
sechs Monaten des Jahres 2019 insgesamt um 4,2 Prozent auf 711,8 Millionen Euro
(1 - 6/2018: 742,9 Millionen Euro).

Im internationalen Bereich reduzierten sich die verrechneten Prämien inklusive
der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den
ersten sechs Monaten des Jahres 2019 leicht um 0,8 Prozent auf 808,0 Millionen
Euro (1 - 6/2018: 814,2 Millionen Euro). Die Einmalerlagsprämien sanken um 5,6
Prozent auf 41,7 Millionen Euro (1 - 6/2018: 44,1 Millionen Euro). Damit trugen
die internationalen Gesellschaften im 1. Halbjahr 2019 insgesamt mit 28,7
Prozent (1 - 6/2018: 29,1 Prozent) zu den Gesamtkonzernprämien bei.

Im Segment UNIQA International sanken die verrechneten Prämien in der Schaden-
und Unfallversicherung vorwiegend aufgrund der Portfoliosanierung des
internationalen Industriekundengeschäfts in Liechtenstein um 1,5 Prozent auf
555,6 Millionen Euro (1 - 6/2018: 563,8 Millionen Euro). Gesamt betrugen die
internationalen Prämien dieses Segments 36,2 Prozent (1 - 6/2018: 37,4 Prozent)
an den Konzernprämien. In der Krankenversicherung konnten die verrechneten
Prämien im 1. Halbjahr 2019 um 16,0 Prozent auf 49,5 Millionen Euro (1 - 6/2018:
42,7 Millionen Euro) erhöht werden, während jene in der Lebensversicherung um
2,3 Prozent auf 202,9 Millionen Euro (1 - 6/2018: 207,7 Millionen Euro)
zurückgingen.

In Österreich erhöhten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile
der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung im 1. Halbjahr 2019 um 1,2
Prozent auf 1.992,9 Millionen Euro (1 - 6/2018: 1.970,1 Millionen Euro). In der
Schaden- und Unfallversicherung stiegen die verrechneten Prämien aufgrund des
anhaltenden Wachstums in der Kfz- und Sachversicherung um 3,7 Prozent auf 966,1
Millionen Euro (1 - 6/2018: 931,7 Millionen Euro) und in der Krankenversicherung
um 2,4 Prozent auf 518,6 Millionen Euro (1 - 6/2018: 506,7 Millionen Euro).
Aufgrund geringerer Nachfrage verursacht durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld
verringerten sich die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung inklusive
der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung um 4,4
Prozent auf 508,2 Millionen Euro (1 - 6/2018: 531,7 Millionen Euro).

Der Gesamtbetrag der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group
erhöhte sich im 1. Halbjahr 2019 um 1,1 Prozent auf 1.852,3 Millionen Euro (1 -
6/2018: 1.832,3 Millionen Euro). Wobei 861,4 Millionen Euro (+ 1,6 Prozent) auf
die Schaden- und Unfallversicherung entfielen (1 - 6/2018: 847,6 Millionen Euro)
und auf die Krankenversicherung (+ 3,4 Prozent) 476,3 Millionen Euro (1 - 6/
2018: 460,5 Millionen Euro). In der Lebensversicherung gingen die Leistungen um
1,8 Prozent auf 514,6 Millionen Euro zurück (1 - 6/2018: 524,2 Millionen Euro).

Die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss erhöhten sich um 6,4 Prozent auf
449,0 Millionen Euro (1 - 6/2018: 422,2 Millionen Euro), verursacht unter
anderem durch erhöhte Abschreibungen der aktivierten Abschlusskosten in der
Lebensversicherung. Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
(Verwaltungskosten) stiegen im 1. Halbjahr 2019 bedingt durch höhere
Investitionen sowie zusätzlichen Ressourcen- und Personalbedarf für die
strategischen Projekte um 12,4 Prozent auf 247,8 Millionen Euro (1 - 6/2018:
220,4 Millionen Euro). Darin enthalten sind Kosten im Rahmen des Innovations-
und Investitionsprogramms in Höhe von rund 27 Millionen Euro (1 - 6/2018: rund
12 Millionen Euro).

Die Gesamtkostenquote - das Verhältnis der gesamten Aufwendungen für den
Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prämien einschließlich der
Nettosparanteile der Prämien aus der fonds- und der indexgebundenen
Lebensversicherung - erhöhte sich unter Einbeziehung der erhaltenen
Rückversicherungsprovisionen auf 27,0 Prozent (1 - 6/2018: 25,3 Prozent). Die
Combined Ratio nach Rückversicherung erhöhte sich aufgrund der gestiegenen
Kosten auf 97,3 Prozent (1 - 6/2018: 97,1 Prozent).

Das Kapitalanlageergebnis stieg im 1. Halbjahr 2019 um 4,2 Prozent auf 301,0
Millionen Euro (1 - 6/2018: 288,7 Millionen Euro). Positiv wirkten sich im 1.
Halbjahr 2019 die realisierten und unrealisierten Gewinne und Verluste in Höhe
von rund 50 Millionen Euro aus. Darin enthalten sind realisierte Gewinne aus der
Veräußerung von Immobilien von rund 45 Millionen Euro.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group erhöhte sich zum 30. Juni 2019
gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 20.506,8 Millionen Euro (31. Dezember
2018: 19.337,1 Millionen Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group verringerte sich im 1.
Halbjahr 2019 vorwiegend aufgrund der gestiegenen Kosten um 51,3 Prozent auf
26,7 Millionen Euro (1 - 6/2018: 54,9 Millionen Euro). Das operative Ergebnis
reduzierte sich hingegen nur leicht aufgrund des gestiegenen
Kapitalanlageergebnisses um 4,4 Prozent auf 164,1 Millionen Euro (1 - 6/2018:
171,7 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group sank
dementsprechend um 6,3 Prozent auf 135,9 Millionen Euro (1 - 6/2018: 145,0
Millionen Euro).

Das Konzernergebnis (den Aktionären der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer
Anteil des Periodenergebnisses) reduzierte sich um 5,9 Prozent auf 105,6
Millionen Euro (1 - 6/2018: 112,3 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei
0,34 Euro (1 - 6/2018: 0,37 Euro).

Das den Anteilseignern der UNIQA Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital
erhöhte sich per 30. Juni 2019 auf 3.224,8 Millionen Euro (31. Dezember 2018:
2.972,1 Millionen Euro). Hauptgrund für diese Entwicklung war die gestiegene
Bewertung von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten aufgrund der
gesunkenen Zinsen.

Der durchschnittliche Mitarbeiterstand der UNIQA Group sank in den ersten sechs
Monaten des Jahres 2019 auf 12.731 (1 - 6/2018: 12.876).

Ausblick

Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 erwartet UNIQA in der Schaden- und
Unfallversicherung ein Prämienwachstum von rund 2 Prozent und in der
Krankenversicherung ein Prämienplus von etwa 3 Prozent. In der
Lebensversicherung wird angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und der
gedämpften Nachfrage nach langfristigen Vorsorgeprodukten von einer weiteren
Prämienreduktion ausgegangen. In Summe erwartet UNIQA für 2019 ein moderates
Wachstum des Gesamtprämienvolumens von ungefähr 1 Prozent.

Beim Kapitalanlageergebnis erwartet UNIQA - wegen des Einmaleffekts aus dem
Verkauf der Casinos Austria Aktiengesellschaft in 2018 - für 2019 einen
Rückgang.

In der Schaden- und Unfallversicherung strebt UNIQA auch 2019 eine gesteigerte
Profitabilität im versicherungstechnischen Kerngeschäft und auf dieser Basis
auch eine weitere Verbesserung der Combined Ratio gegenüber 2018 an.

Insgesamt erwartet UNIQA für das Geschäftsjahr 2019 eine Verbesserung des
Ergebnisses vor Steuern gegenüber dem - um den Einmaleffekt aus dem Casinos
Austria Verkauf bereinigten - Wert von 2018. Unverändert beabsichtigt UNIQA im
Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktie
auch im kommenden Jahr wieder zu erhöhen.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von
UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller
uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen
wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die
tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine
Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

UNIQA

Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten
Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). Rund 20.000 Mitarbeiter und
exklusive Vertriebspartner betreuen in 18 Ländern mehr als 10,1 Millionen
Kunden. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von über 22 Prozent der
zweitgrößte Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15
Märkten zu Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo,
Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien,
Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch
Versicherungen in der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.





Rückfragehinweis:
Gregor Bitschnau
UNIQA Insurance Group AG
Group Communication
Pressesprecher
+43 (0)1 21175 3440
+43 664 88915564
gregor.bitschnau@uniqa.at

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Emittent:    UNIQA Insurance Group AG
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