Alle Storys
Folgen
Keine Story von Berliner Zeitung mehr verpassen.

Berliner Zeitung

Zur neu entbrannten Diskussion um das Berliner Stadtschloss:

Berlin (ots)

Indem die Ostfassade entfällt und der Schlüterhof sich zur Stadt hin öffnet, gewinnt das Schloss eine Zugänglichkeit, die es in seiner feudalen Funktion nicht haben konnte, nicht haben durfte. Stadträumlich ist das ein Geniestreich, der es wert ist, die quälenden Prozeduren der Umentscheidung und Umplanung auf sich zu nehmen. Ordnungspolitisch wäre das eine Fortsetzung der vertrackten Probleme, die dem verrückten Projekt von vornherein innewohnten. Nun aber könnte es sich einer viel größeren Zustimmung der Berliner sicher sein. Mit der räumlich erschlossenen Achse zwischen Fernsehturm und Schloss hätten sie zwei Beispiele historischer Repräsentationsarchitektur, die sich sinnfälliger nicht gegenüber stehen könnten. Mit einem Mal hätte das Ding wirklich seinen Sinn. Nun wird Politik gebraucht.

Kontakt:

Berliner Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 (0)30 23 27-61 00
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
bln.blz-cvd@berliner-zeitung.de

Weitere Storys: Berliner Zeitung
Weitere Storys: Berliner Zeitung
  • 29.10.2013 – 17:32

    Kommentar zu den Rentenplänen der großen Koalition

    Berlin (ots) - Die Mütterrente wird ebenso kommen wie die abschlagfreie Frührente für langjährig Versicherte. Es sind die teuersten rentenpolitischen Vorhaben seit Jahren. Eine erste Rechnung haben Union und SPD schon präsentiert: Sie wollen die anstehende Senkung des Rentenbeitrags von 18,9 auf 18,3 Prozent auf Eis legen. Beobachter aus der Ferne dürften sich verwundert die Augen reiben: Wurde in Deutschland nicht ...

  • 28.10.2013 – 17:12

    Zum Rücktritt der Kieler Oberbürgermeisterin Gaschke:

    Berlin (ots) - Nicht der Fehler hat Susanne Gaschke aus dem Amt geworfen, vielmehr ihr Umgang mit der Kritik an ihrem Fehler. Die Kritik war hart, aber begründet, sie kam nicht nur aus der oppositionellen CDU, nicht nur von Grünen, sondern auch aus der eigenen Partei. Kritik, Streit und Debatte sind keine Degenerationserscheinungen der Demokratie, sondern deren Voraussetzung. Susanne Gaschke aber sah sich von Anfang an ...

  • 27.10.2013 – 17:39

    Zu den transatlantischen Beziehungen:

    Berlin (ots) - Wer Millionen und Abermillionen von Gesprächen in Europa abhört, angefangen mit der Bundeskanzlerin, sollte sich über die Breite der Empörung nicht wundern. Mehr noch als der Drohnenkrieg ist die NSA-Affäre Gift für die transatlantischen Beziehungen - ein starkes, lange wirkendes Gift, das das Gefühl der Zusammengehörigkeit und der inneren Verbundenheit zerstört. Kontakt: Berliner Zeitung Redaktion ...