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10.06.2021 – 09:05

IG saubere Umwelt IGSU

Medienmitteilung: «Littering in Fribourg: IGSU-Botschafter-Teams kehren zurück»

Medienmitteilung: «Littering in Fribourg: IGSU-Botschafter-Teams kehren zurück»
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Littering in Fribourg: IGSU-Botschafter-Teams kehren zurück

Fribourg gilt als besonders kreativ bei der Prävention von Littering und zieht immer wieder neue Asse aus dem Ärmel. Doch die Stadt setzt auch auf bewährte Massnahmen wie die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU). Sie ziehen seit heute wieder durch Fribourg und sensibilisieren Passantinnen und Passanten für die Littering-Problematik.

Sowohl in Städten als auch in Naherholungsgebieten zeigte sich in letzter Zeit ein ungewohntes Bild: Untypisch für Schweizer Verhältnisse stapelten sich liegengelassene Essensverpackungen und Getränkebehältnisse in Altstadtgassen, an Seeufern und auf Waldlichtungen. Ob aus Frust, aus Langeweile oder aus Unachtsamkeit – das Littering hat während der Pandemie zugenommen. Umso wichtiger sind Sensibilisierungs-Massnahmen wie die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU). Vom 10. bis 12. Juni 2021 ziehen sie mit ihren Recyclingmobilen wieder durch Fribourg und besuchen unter anderem les Berges de la Sarine und Begegnungszonen wie den Place Georges-Python oder den Grand Places. «Die IGSU-Botschafter-Teams sind Teil unserer Kampagne ‹Saubere Stadt Fribourg› und schaffen es immer wieder, die Bevölkerung von Fribourg auf eine lockere Art und Weise davon zu überzeugen, dass Abfall in den Kübel gehört», freut sich Corinne Hayoz-Weber, Sauberkeitsbeauftragte der Stadt Fribourg.

Bewährte Sensibilisierungs-Massnahme

Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungsmassnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen

Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU-Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen:

www.igsu.ch/de/igsu-botschafter/die-tour-2021

Drei Fragen an IGSU-Botschafter Gaspard Piguet

Sein Herz schlägt für die Umwelt: Gaspard Piguet aus Genf zieht regelmässig mit den IGSU-Botschafter-Teams durch die Schweiz. Mit der richtigen Strategie bringt der 24-Jährige auch Littering-Sünder zur Einsicht.

Gaspard, wie gehst Du als Botschafter auf die Passanten zu?

«Wichtig sind ein Lächeln und viel Freundlichkeit. Letzteres ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Erstkontakt.»

Wie reagierst Du bei uneinsichtigen Litterern?

«Zum Glück ist uns die überwiegende Mehrheit der Passanten sehr wohlgesinnt. Es kommt aber schon vor, dass wir auf uneinsichtige Menschen treffen. Ihnen müssen wir die negativen Folgen von Littering aufzeigen, ohne mit dem Mahnfinger auf sie zu zeigen. Dazu braucht es ein wenig Strategie und vor allem viel Humor.»

Was gefällt Dir an der Arbeit bei der IGSU?

«Die Arbeit bei der IGSU ermöglicht es mir, meine Liebe zur Natur mit meiner Arbeit zu verbinden. Ich bin gerne draussen und mag es, mich zu bewegen und spannende Gespräche zu führen. Ich achte auch in meiner Freizeit auf die Umwelt: Ich trenne meinen Abfall konsequent, fahre fast nie mit dem Auto und versuche, einen einfachen Lebensstil zu führen, weit weg vom Konsumwahn.»

Medienkontakt

- Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 91, 076 406 1386, medien@igsu.ch 
- Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, 078 733 07 78
- Corinne Hayoz-Weber, Sauberkeitsbeauftragte der Stadt Fribourg, 079 532 19 28  
 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

IGSU
Hohlstrasse 532
8048 Zürich
Tel 043 500 19 99
info@igsu.ch
www.igsu.ch