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Ukrainische Regisseurin erhält Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes

Kiew, Ukraine (ots/PRNewswire) - Die ukrainische Regisseurin Maryna Vroda erhielt beim 64. Filmfestival von Cannes eine Goldene Palme für den besten Kurzfilm. Ihr 15-minütiger Film "Kross" (Cross-Country-Rennen) ist eine Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Frankreich.

Der Kurzfilm "Kross" basiert auf den Erinnerungen der Autorin an den Sportunterricht. Die Produktion des Filmes, der letzten September innerhalb einer Woche abgedreht war, kostete ungefähr 3.500 Euro und arbeitete ausschliesslich mit Laienschauspielern. Der ukrainische Film wurde von der Jury aus über 150 Einsendungen von Bewerbern ausgewählt.

Maryna Vroda ist 29 Jahre alt und hat ein Diplom der staatlichen Karpenko-Karyi-Universität - einer grossen Kunsthochschule in der Ukraine. Letztes Jahr arbeitete Maryna als Regieassistentin für Serhiy Loznitsya - einen ukrainischen Filmregisseur, dessen Film "Shastya Moye" (Meine Freude) es beim Filmfestival von Cannes 2010 in den Hauptwettbewerb geschafft hat.

"Die ist das zweite Mal, dass ein ukrainischer Film die höchste Auszeichnung beim Filmfestival von Cannes erhält. Zuvor wurde die Goldene Palme 2005 beim 58. Filmfestival von Cannes dem ukrainischen Regisseur Igor Strembitsky für seinen Kurzfilm "Podorozhni" (Reisende) verliehen.

Die Filmkunst in der Ukraine lässt sich zurückführen auf das Jahr 1896, als A. Fedetsky, Künstler und Photograph aus Kharkiv (Ostukraine), seine erste Wochenschau produzierte und vorführte. Deren reguläre Produktion begann 1907. Das erste Studio für Animationsfilme wurde 1927 errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs gingen ukrainische Filmemacher an die Front, um den Herosimus der Soldaten zu zeigen, die ihr Vaterland verteidigten.

Der ukrainische Drehbuchautor Alexandr Dovzhenko ist einer der Begründer der Filmkunst der Ukraine. Als Regisseur vieler Filme, u.a. der Topfilme des Landes "Arsenal" und "Earth" wurde Dovzhenko zu einer wichtigen Persönlichkeit des nationalen und internationalen Films.

Nachdem die Ukraine vor 20 Jahren unabhängig geworden ist, war die Regierung nicht in der Lage, der schwächelnden Branche angemessene Unterstützung anzubieten. Die Lage hat sich jedoch in den letzten fünf Jahren geändert, da ukrainische Geschäftsmedien angefangen haben, Allianzen mit weltbekannten Filmemachern zu schmieden, die nun aus einer Vielzahl von Gründen, wie zum Beispiel ihrer ausgezeichneten Drehorte mit reicher topographischer Vielfalt, einer Vielzahl von professionellen Produktions- und Nachproduktionsfirmen, günstigen Infrastrukturen und warmherzigen Menschen, nun die Ukraine bevorzugen.

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