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22.02.2010 – 15:00

GWFI, Gruppe für mehr Wettbewerb in Forschung und Innovation

Mehr Wettbewerb in der Innovationsförderung

Zürich (ots)

Private Anbieter von Forschungs- und
Innovationsleistungen setzen sich im Rahmen der Totalrevision des 
Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und Innovation für 
einen fairen Wettbewerb zwischen Hochschulen und kommerziell 
orienterten Institutionen ein. Dazu haben sie Anfang Jahr den Verein 
"Gruppe für mehr Wettbewerb in Forschung und Innovation" gegründet.
Die bisherige Förderpraxis des Bundes im Bereich Forschung und 
Innovation basiert auf dem Grundsatz, dass öffentliche Fördermittel 
nur an Institutionen vergeben werden, die nicht kommerziell 
orientiert sind. Somit können Institute von Fachhochschulen und 
Hochschulen ihre Dienstleistungen für die Industrie deutlich unter 
den marktüblichen Preisen anbieten. Dies führt zu einer starken 
Wettbewerbsverzerrung und zu einer wenig ausgeprägten 
Qualitätskontrolle durch die Kooperationspartner. Zudem können 
förderungswürdige Projekte nicht umgesetzt werden, wenn das 
entsprechende Know-how oder die Infrastruktur an Hochschulen nicht 
vorhanden sind.
Der Entwurf zum Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und 
Innovation, der bis Ende Februar in der Vernehmlassung ist, hält an 
diesem Grundsatz fest und entschärft die Problematik der 
Wettbewerbsverzerrung keineswegs. Dies will der neu gegründete Verein
"Gruppe für mehr Wettbewerb in Forschung und Innovation (GWFI)" 
ändern: Er setzt sich dafür ein, dass alle Anbieter von Forschungs- 
und Entwicklungsleistungen - ob kommerzielle oder nicht 
gewinnorientierte Institutionen - bei der Vergabe von staatlichen 
Fördergeldern gleich behandelt werden. Diese Praxis wird mehrheitlich
auch im europäischen Raum angewendet. Bei der Auswahl der 
förderungswürdigen Projekte sollten fachliche und qualitative 
Kriterien stärker gewichtet werden als ordnungspolitische. Denn 
Qualität und Erfolgsaussichten eines Forschungs- oder 
Innovationsprojektes und damit auch dessen volkswirtschaftlicher 
Nutzen sind am höchsten, wenn für die Umsetzung die am besten 
qualifizierten Partner beigezogen werden.
Die GWFI fordert in ihrer Stellungnahme zum Gesetztesentwurf, dass
bei der Forschungs- und Innovationsförderung keine Unterscheidung 
zwischen kommerziellen und nicht kommer-ziellen Institutionen gemacht
wird. Der Verein setzt sich bei der weiteren Ausarbeitung des 
Gesetzes für dieses Anliegen ein, damit in Forschung und Innovation 
ein fairer Wettbewerb entsteht und Effizienz sowie Qualität steigen.
Die Medienmitteilung und die GWFI-Stellungnahme sind zu finden 
unter: http://www.gwfi.ch/index.php?site=media&;lang=de
Über die GFWI
Die "Gruppe für mehr Wettbewerb in Forschung und Innovation" 
(GWFI) wurde im Januar 2010 gegründet. Getragen wird der Verein von 
zehn privatwirtschaftlichen Unternehmen, die F&E-Leistungen für 
Dritte erbringen und insgesamt über 700 Arbeitsplätze bieten. Mehr 
über Ziele und Argumente der GWFI sind auf der Webseite zu finden: 
www.gwfi.ch

Kontakt:

Jochen Ganz, Präsident GWFI
c/o awtec AG, 8050 Zürich
Tel.: +41/44/307'40'64
E-Mail: jochen.ganz@awtec.ch