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08.10.2010 – 07:15

Schaulager

Das Schaulager rüstet sich für die Zukunft

Münchenstein/Basel (ots)

Das Basler Schaulager hat sich innert
kürzester Zeit international als eine der führenden Institutionen für
zeitgenössische Kunst etabliert. Die erfolgreiche Zeit des Aufbaus 
geht nun in eine Phase der Konsolidierung über. Die kommenden 
Anforderungen sollen analysiert und eine zukunftsweisende Strategie 
bestimmt werden.
Am 3. Oktober 2010 hat die erfolgreiche Ausstellung "Matthew 
Barney. Prayer Sheet with the Wound and the Nail" ihre Pforten 
geschlossen. Im Rahmen von 'Shift - das Festival der elektronischen 
Künste' wird das Schaulager der Öffentlichkeit vom 29. bis 31. 
Oktober wieder zugänglich sein. Im Schaulager sind das 
Film-/Videoprogramm und die Vortragsreihe domiziliert, die dieses 
Jahr massgeblich von Prof. Dr. Ute Holl, der Leiterin des Instituts 
für Medienwissenschaft der Universität Basel, zusammengestellt 
wurden. Daneben sind einzelne Positionen aus der Sammlung der Emanuel
Hoffmann-Stiftung, Werke von Tacita Dean, Jeff Wall und Bill Viola, 
ausgestellt.
Gebaut und betrieben von der 1999 gegründeten Laurenz-Stiftung 
betritt das Schaulager Neuland zur Förderung zeitgenössischer Kunst. 
2003 als weltweit einzigartige Institution eröffnet, ist das 
Schaulager zuerst und zunächst die Antwort auf alte und neue 
Bedürfnisse zur Aufbewahrung von Werken bildender Kunst. Ausgehend 
von der Emanuel Hoffmann-Stiftung, deren Sammlung im Schaulager 
fachgerecht und unter konservatorisch optimalen Bedingungen gelagert 
wird, schliesst das Schaulager mit seinem innovativen Konzept die 
Lücke zwischen traditioneller Museumsarbeit und dem universitären 
Angebot und eröffnet völlig neue Perspektiven und Möglichkeiten im 
Umgang mit Werken der bildenden Kunst.
Nach 8 Jahren und ebensovielen Sonderausstellungen - darunter die 
legendäre Eröffnungsausstellung zu Dieter Roth (2003) sowie Jeff Wall
(2005), Robert Gober (2007) und 'Holbein bis Tillmans' (2009) - 
konnte sich das Schaulager mit seinen exemplarischen Ausstellungen 
innert kürzester Zeit international etablieren. Die erfolgreiche Zeit
des Aufbaus ist nun in eine Phase der Konsolidierung übergegangen und
dies soll zum Anlass genommen werden, die kommenden Anforderungen und
mögliche Zukunftsszenarien zu analysieren und eine den Bedürfnissen 
des Hauses entsprechende Strategie zu bestimmen.
Die Raison d'être des Schaulagers ist und bleibt die Sammlung der 
Emanuel Hoffmann-Stiftung, die fachgerechte und konservatorisch 
optimale Lagerung sowie ihre Erforschung und Vermittlung. Das 
Schaulager richtet sich auch weiterhin primär an ein Fachpublikum, an
Museumsleute, Restauratoren, Kuratoren, Forschende, Studierende und 
Lehrende.
Die Laurenz-Stiftung stiftet zusätzlich der Universität Basel die 
Laurenz-Assistenzprofessur für zeitgenössische Kunst. Diese 
Partnerschaft umfasst sowohl die Lehre als auch die Durchführung 
wissenschaftlicher Projekte. Seit 2005 ist das Schaulager zudem mit 
dem Nationalen Forschungsschwerpunkt "Bildkritik. Macht und Bedeutung
der Bilder", der an der Universität Basel angesiedelt ist, 
assoziiert.
In der kommenden Zeit widmet sich das Schaulager prioritär der 
stark gewachsenen Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung, ihrer 
Erforschung und optimalen Lagerung. In diesem Sinne werden die 
Akzente verstärkt auf die wissenschaftliche Arbeit gelegt und es 
werden auch bauliche Massnahmen erwogen.
Im Schaulager werden neben den Ausstellungen Vorträge, Symposien 
und Lehrveranstaltungen organisiert sowie Publikationen 
herausgegeben, die im Einklang mit den Stiftungszielen zu dem 
wissenschaftlichen Aspekt das Verständnis für zeitgenössische Kunst 
fördern. Alle kommenden Veranstaltungen und Ausstellungen werden 
breit kommuniziert und bieten weiterhin Gelegenheit, sich mit dem 
Schaulager und seiner Arbeit vertraut zu machen.
Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie immer über die 
Aktivitäten des Schaulagers informiert.

Kontakt:

Schaulager
Laurenz-Stiftung
Ruchfeldstrasse 19
4142 Münchenstein/Basel
Schweiz
Tel.: +41/61/335'32'32
Internet: www.schaulager.org

Bildmaterial:
Stephan Graus
E-Mail: mediaservice@schaulager.org

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