Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsges. AG

EANS-News: Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsges. AG
DEWB entwickelt Beteiligungsportfolio kontinuierlich weiter

- Investitionstätigkeit ausgeweitet - Finanzkrise beeinträchtigt Beteiligungsgeschäft - DEWB schließt schwieriges Kapitalmarktjahr 2008 mit negativem Ergebnis ab

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Bilanz

Jena, 19. März 2009 (euro adhoc) - Die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) hat ihre Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2008 deutlich ausgeweitet. Insgesamt wurden rund 9,9 Millionen Euro (2007: 3,9 Millionen Euro) investiert. Die Strategie, das Beteiligungsportfolio auf die technologische Kernkompetenz zu fokussieren, wurde dabei konsequent umgesetzt: Der Anteil von Photonik und Sensorik im Portfolio stieg auf 56 Prozent. Neben Anschlussfinanzierungen im Bestandsportfolio beteiligte sich die DEWB mit Nanotron Technologies GmbH und Nanda Technologies GmbH an zwei aussichtsreichen neuen Unternehmen.

"Wir sind der einzige professionelle, auf Photonik fokussierte Venture-Capital-Geber im deutschsprachigen Raum. Eine umfangreiche Technologieexpertise und unser erstklassiges Branchennetzwerk machen uns zum idealen Partner für kapitalsuchende Unternehmen dieser Branche", erläutert Bertram Köhler, Mitglied des Vorstands der DEWB.

KSW und NOXXON mit positiver Entwicklung Zum 31. Dezember 2008 hält die DEWB Beteiligungen an zwölf Unternehmen. Die KSW Microtec AG (KSW), Dresden, und die NOXXON Pharma AG (NOXXON), Berlin, sind unverändert die vielversprechendsten Portfoliogesellschaften mit dem derzeit größten Erlöspotenzial.

Der RFID-Komponentenhersteller KSW hat sich 2008 trotz eines Umsatzrückgangs bei Standard-Inlays positiv entwickelt. Mit der Einführung neuer innovativer Produkte für Karten- und eGovernment-Anwendungen, wie dem ultradünnen Vorlaminat Thinlam©, konnte das Unternehmen in neue Geschäftsbereiche eintreten.

Das Biotechnologieunternehmen NOXXON steht mit drei aussichtsreichen Wirkstoffkandidaten aus seiner exklusiven und hochinnovativen Spiegelmer-Technologieplattform kurz vor dem Eintritt in die klinische Phase. Neben Pfizer und Roche wurde 2008 Eli Lilly als dritter namhafter Kooperationspartner gewonnen.

Negatives Ergebnis aufgrund Finanzmarktkrise Die DEWB hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Fehlbetrag von 3,1 Millionen Euro abgeschlossen. Mit der Finanzmarktkrise brach 2008 das Bewertungsniveau für Unternehmen deutlich ein. In diesem Umfeld konnte die DEWB keine nennenswerten Beteiligungsverkäufe realisieren. Im Beteiligungsgeschäft erlöste das Unternehmen 0,7 Millionen Euro; 2007 betrugen die Erlöse aus Anteilsverkäufen noch 12,6 Millionen Euro. Im Berichtsjahr nahm die DEWB ergebniswirksame Wertberichtigungen von 2,1 Millionen Euro (2007: 0,4 Millionen Euro) vor. Diese entfielen im Wesentlichen auf IT- und Biotechnologie-Beteiligungen. Die DEWB weist damit ein Bruttoergebnis von -1,6 Millionen Euro (2007: 2,6 Millionen Euro) aus. Die Verwaltungskosten betrugen 1,6 Millionen Euro und wurden gegenüber 2007 (1,8 Millionen Euro) nochmals reduziert. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ging auf -2,4 Millionen Euro (2007: 1,4 Millionen Euro) zurück.

Der Net Asset Value als die zentrale Größe für die Wertentwicklung im Beteiligungsgeschäft sank um 21 Prozent, von 46,2 auf 36,6 Millionen Euro; das entspricht 2,41 Euro pro Aktie. Der Rückgang resultierte maßgeblich aus der Rücknahme der zum 31. Dezember 2007 erfolgten Aufwertung der KSW Microtec Holding AG in Höhe von 6,2 Millionen Euro sowie dem Jahresfehlbetrag. Das verwaltete Vermögen verringerte sich 2008 auf 57,4 Millionen Euro, nach 71,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Ausblick Grundlegendes Ziel der DEWB ist es, das verwaltete Vermögen durch die Wertsteigerung ihrer Beteiligungen mittelfristig auf über 100 Millionen Euro auszuweiten. Der ursprünglich angepeilte Zeitrahmen bis 2010 muss in Anbetracht der Finanzkrise sowie ihrer bisher nicht abzuschätzenden Auswirkungen und Dauer weiter gefasst werden. Erst mit einer nachhaltigen Erholung des Marktumfelds und der Unternehmensbewertungen sind wieder attraktive Exits möglich, die zu wesentlichen Umsatz- und Ergebnisbeiträgen bei der DEWB führen.

"Mit unserer Arbeit in den letzten Jahren haben wir die DEWB und ihre wichtigen Beteiligungen gut gerüstet um auch eine längere Durststrecke ohne Exitmöglichkeiten zu meistern", ist sich Bertram Köhler sicher. "Wir haben eine solide Basis für langfristige Wertsteigerungen unserer Beteiligungen geschaffen und sind fest davon überzeugt, dass trotz der aktuellen Turbulenzen in der Wirtschaft und an den Börsen mit dem Geschäftsmodell der DEWB mittel- und langfristig überdurchschnittliche Renditen erzielbar sind", so Köhler weiter.

Der heute veröffentlichte Geschäftsbericht 2008 steht auf der Website der DEWB unter www.dewb-vc.com zum Download zur Verfügung.

Über DEWB Die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB AG, Prime Standard, WKN: 804100 / ISIN: DE0008041005) ist eine auf junge und etablierte mittelständische Unternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft. In unserem Investitionsfokus liegen wachstumsstarke Unternehmen aus den Bereichen der Photonik und der Sensorik, die wir mit Eigenkapital, Expertise in der Unternehmensentwicklung und unserem Branchen-Netzwerk unterstützen. Unser regionaler Fokus liegt in den deutschsprachigen Ländern (D, A, CH). Seit 1997 haben wir über 350 Millionen Euro in 55 Unternehmen investiert und bei 36 Exits, darunter acht Börsengänge, mehr als 420 Millionen Euro realisiert. Sitz des Unternehmens ist Jena, eine der erfolgreichsten Technologie- und Wissenschaftsregionen Deutschlands mit einer langen Tradition im Feld der optischen Technologien und eines der wichtigsten europäischen Zentren für Photonik.

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Marco Scheidler
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Fax: +49 (0) 3641 573 3610
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