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"Awilda": Monumentaler Marmorkopf für Salzburg

Kunstprojekt Salzburg - "Moderne Kunst auf alten Plätzen"

    Salzburg (ots) - Das Kunstprojekt Salzburg geht in die neunte Runde: Der katalanische Künstler Jaume Plensa hat für den "Walk of Modern Art" in der Salzburger Altstadt eine Skulptur aus weißem spanischem Marmor geschaffen. Seit dem 9. Oktober 2010 ziert ein fünf Meter hoher Mädchenkopf die "Dietrichsruh" der Universität Salzburg.

    Die imposante Figur scheint unmittelbar aus dem Boden zu wachsen: "Awilda", der monumentale fünf Meter hohe Kopf eines jungen Mädchens mit karibischen Gesichtszügen, strahlt eine übernatürliche Ruhe und etwas höchst Rätselhaftes aus. Perfekt gelingt dem katalanischen Künstler Jaume Plensa die Irritation der Wahrnehmung, indem er das Werk nicht aus einem Block fertigt, sondern aus 20 Scheiben gleicher Höhe, jedoch unterschiedlichen Durchmessers, die er übereinander auf einen im Boden verankerten Stahlstab legt. Gefertigt sind die Scheiben aus dem berühmten Macael-Marmor, der aus der gleichnamigen Gemeinde in der Provinz Almería in Andalusien stammt.

    Plensa bildet ein junges Mädchen ab, das aus Santo Domingo auf der Suche nach einem besseren Leben nach Europa kommt: "Mein Ziel ist es, mit ihrem Gesicht eine Portion Zukunft inmitten unserer alten Traditionen einzubringen. Die außergewöhnliche Geschichte der Stadt Salzburg besteht aus zeitlich übereinanderliegenden Schichten von Menschlichkeit", erklärt der Künstler. Mit der "Dietrichsruh" der Universität Salzburg hat Plensa einen offenen, von Studenten aus aller Welt stark frequentierten Ort gewählt, einen Ort der Erkenntnis, des Kennenlernens, der Offenheit und Forschung - als perfekte Kulisse für die heimatlose Awilda. Plensas Werke werden in Museen und Galerien in Europa, den USA und Japan präsentiert.

    Die Figur ist das neunte Kunstwerk, welches die Salzburg Foundation und die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn der Stadt übergibt. "Salzburg ist die einzige Stadt Europas, in der über einen Zeitraum von 10 Jahren ein Projekt von Kunst im öffentlichen Raum verwirklicht wird", erklärt Walter Smerling, künstlerischer Leiter der Salzburg Foundation. "Bei Betrachtung aller Kunstwerke ergeben sich Interdependenzen, ein außergewöhnliches Beziehungsgeflecht. Dennoch bleibt jedes Kunstwerk autark, wirkt für sich und unabhängig vom anderen", so Smerling. Der "Walk  of Modern Art" wird seit 2002 jährlich um ein Kunstwerk erweitert. Die bisherigen Beiträge stammen von Anselm Kiefer (2002), Mario Merz (2003), Marina Abramovic (2004), Markus Lüpertz (2005), James Turrell (2006), Stephan Balkenhol (2007), Tony Cragg (2008) und Christian Boltanski (2009).

    2011 wird das Projekt mit dem zehnten Kunstwerk abgeschlossen: Bis nächsten Herbst werden die drei österreichische Künstler Brigitte Kowanz, Manfred Wakolbinger und Erwin Wurm die letzte Skulptur als eine "Hommage an Österreich" gestalten.

    Spannende Führungen zu den Kunstwerken geben Einblicke und Antworten auf Fragen wie: Wieso wurde der Kiefer-Pavillon so heiß diskutiert? Was bedeuten die Ziffern im Wald von Mario Merz? Und wohin möchte James Turell im Skyspace unsere Blicke lenken? Kosten: Euro10,-/ pro Person, Mindestteilnehmer: 15 Personen; Anmeldung unter: Austriaguide, Frau Inez Reichl de Hoogh, Tel: +43 664 496 80 11, i.reichl@sbg.at

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    TPT0005      2010-10-19/13:39



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