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Telfer Schleicherlaufen 2015: Auftritt für "Wilde", "Schleicher" und den "Panz'naff" - BILD

Sagenhafte Kreationen zieren die bis zu 1,60 Meter hohen Hüte der Schleicher, die dem Telfer Schleicherlaufen seinen Namen gegeben haben. Digitale Pressemappe: https://www.ots.at/pressemappe/4855/aom *** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

Am 1. Februar 2015 lädt die Marktgemeinde Telfs zu einer der eindrucksvollsten Fasnachten Tirols

Innsbruck (ots) - Alle fünf Jahre findet in Telfs westlich von Innsbruck eine der eindrucksvollsten Fasnachten in ganz Tirol statt, die auch Teil des immateriellen nationalen UNESCO-Kulturerbes ist. Wenn am Sonntag, 1. Februar 2015 wieder bis zu 20.000 Zuschauer entlang der Wegstrecke der Faszination dieses streng choreografierten farbenprächtigen Schauspiels erliegen, dann ist das rund 500 Aktiven zu verdanken, die monatelang die Vorbereitungen des Schleicherlaufens begleiten. Bereits in den Wochen vor dem großen Tag finden laufend Ereignisse im Vorfeld statt - darunter "Nazausgaben", "Eseleinführen" oder "Viechertaf" (Taufe der Tiere). Wenn übrigens von Tieren die Rede ist, dann handelt es sich um verkleidete Männer, die alle, auch die weiblichen, Figuren des Schleicherlaufens darstellen.

Vor dem Umzug gibt es am frühen Morgen des 1. Februar eine "Sonnenanbetung", die für gutes Wetter sorgen soll. Nach dem Sammeln der Gruppen, dem Einfangen der Bären und dem Aufmarsch der "Musibanda" markieren Böllerschüsse um 11 Uhr den Beginn der Aufführungen.

Zur Schleichergruppe gehören der Goaßer (Geißhirt), Tuxer und Tuxerin oder Kellnerin und Wirt. Die Schleicher selbst schließlich sind ein prachtvoller Anblick mit ihren farbigen Kniebundhosen aus Seide, verziert mit Spitzen, Fransen und Borten. Am bemerkenswertesten sind jedoch die Masken mit jugendlichen Gesichtszügen und die Hüte, bis zu 1,60 Meter hohe Kreationen mit sagenhaft fantasievollen Gebilden. Besonders eindrucksvoll sind die "Wilden" mit ihren furchteinflößenden Masken, gehüllt in ein Kostüm aus Baumbart. Die Wilden führen den "Panz'naff" mit sich, einen als Affe verkleideten Mann. In der Grupppe der "Bären und Exoten" darf ein Affe ebenfalls nicht fehlen, genausowenig wie Riesenelefant, Kamel, Bären sowie die Kröte als altes Fruchtbarkeitssymbol. Der "Naz" schließlich, die Puppe mit den menschlichen Zügen, ist Mittelpunkt der Gruppe der Laninger, Menschen aus dem fahrenden Volk, die sich noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Gelegenheitsarbeiter verdingten. Das rund dreistündige Spektakel vervollständigen weitere Gruppen mit Fasnachtswägen, die auch das aktuelle dörfliche und regionale Geschehen unter die unterhaltsame, aber gleichzeitig unbarmherzig kritische Lupe nehmen. Ab 14 Uhr trifft man sich dann im Rathaussaal von Telfs, wo die Schleicherhüte aus der Nähe bestaunt werden können und die speziell für diesen Anlass produzierte Fasnachtsmarke zum Verauf aufliegt.

Für die Bevölkerung von Telfs ist das Schleicherlaufen 2015 erst vorbei, wenn am 1. Fastensonntag beim Gedenkgottesdienst der im vergangenen Jahr verstorbenen Fasnachtler gedacht wird. Dann heißt es wieder vier Jahre warten, bis am Josefitag 2019 zur nächsten Fasnacht gerufen wird.

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TPT0003 2015-01-14/10:00



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