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Media Service: Peter Spuhler und Sergio Ermotti: Warnung vor schädlichen Initiativen

Zürich (ots) - Trotz seiner Absage, als Ständerat zu kandidieren, mischt sich der Industrielle und ehemalige SVP-Nationalrat Peter Spuhler weiter in die Politik ein. Zur Initiative zur Begrenzung der Zuwanderung (Begrenzungsinitiative), die von der SVP lanciert wurde, meint er: «Da werde ich klar Nein sagen müssen.» Die Initiative nehme die Kündigung der Personenfreizügigkeit in Kauf. «Das ist Gift für die Exportindustrie», sagt der Industrielle. Wer investiere, müsse darauf vertrauen können, dass die Rahmenbedingungen voraussehbar blieben. Auch UBS-Chef Ermotti warnt vor überrissenen Forderungen. «Wir müssen weiter die Möglichkeit haben, die besten Leute weltweit ins Land zu bringen.» Der UBS-Chef warnt vor der Flut von Initiativen: «Die Schweiz muss aufpassen, dass sie ihre Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzt. Einige Initiativen schaden dem Image unsers Landes.» Im Interview äussert sich Spuhler auch zu seinem Verzicht als Ständerats-Kandidat. Die Belastung im Ständerat sei viel grösser als im Nationalrat, weil man - statt in einer - in vier bis fünf Kommissionen sitzen müsse. Spuhler: «Das bedeutet: Man ist jede Woche zwei, drei Tage auch zwischen den Sessionen in Bern beschäftigt.» Dafür hätte er «massiv Mandate» in seinen Betrieben aufgeben müssen, das aber sei keine Option gewesen. «Deshalb habe ich meine Karriere als Politiker an den berühmten Nagel gehängt.»

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