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04.05.2007 – 08:50

MP Marketing Partner

Studie - Unterhaltungselektronik: Es fehlen klare Botschaften

Wiesbaden (ots)

  • Handel mit Kommunikation der Hersteller unzufrieden
  • Verständliche Botschaften aus Handelssicht am wichtigsten
  • Insbesondere die Bedienungsfreundlichkeit sollte in der Kommunikation herausgestellt werden
  • Technik-Latein verschreckt potenzielle Kunden
Computertechnik, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation 
wachsen zusammen und verschmelzen mit dem Internet. Neue Produkte, 
sogenannte Konvergenzprodukte, die Funktionen wie Fernsehen, 
Musikhören, Surfen, Telefonieren, Filmen und mehr in einem Gerät 
vereinen, sind die Folge. Fernseher, Kamera, Telefon oder PC - kaum 
ein neues Produkt der Elektronikhersteller, das nicht vom 
Konvergenztrend beeinflusst ist.
Dem Konsumenten fällt es aufgrund seiner erlernten 
Nutzergewohnheiten allerdings schwer, Vorteil und Mehrwert solch 
innovativer Produkte und Technologien zu erfassen. Daher kommt der 
Kommunikation bei der Vermarktung von Konvergenzgeräten eine 
wesentliche Rolle zu. Eine Studie der Unternehmensberatung Marketing 
Partner zeigt jedoch, dass die Hersteller den Handel in Bezug auf 
ihre Kommunikation bislang nicht überzeugen konnten. Nur 5 Prozent 
der Studienteilnehmer beurteilten die Kommunikation der Industrie für
Konvergenzprodukte mit "gut" oder "sehr gut".
Worauf der Handel Wert legt
Nach Meinung von 93 Prozent der befragten Händler ist bei der 
Kommunikation für Konvergenzprodukte eine verständliche Botschaft von
Bedeutung. Zudem gilt es, die Bedienungsfreundlichkeit der neuen 
Geräte klar herauszustellen (85 Prozent). 75 Prozent der Händler 
legen Wert darauf, dass die Kommunikation Kostentransparenz schafft. 
68 Prozent finden ferner, "die Botschaft müsse erklärend" sein, und 
67 Prozent sind der Meinung, sie solle Emotionen wecken. 47 Prozent 
der Befragten sind der Ansicht, es sei eine wichtige bzw. sehr 
wichtige Aufgabe der Kommunikation, alle Funktionen des Gerätes 
darzustellen.
Demnach sollten bei kommunikativen Maßnahmen für 
Konvergenzprodukte aus der Sicht des Handels die Verständlichkeit der
Botschaft, die Betonung der Bedienungsfreundlichkeit der Geräte und 
eine transparente Kostendarstellung im Vordergrund stehen. Dies 
umzusetzen scheint den Herstellern nicht zu gelingen. Lediglich 5 
Prozent der Händler meinen, dass es den Herstellern gut bis sehr gut 
gelingt, diese Botschaften mithilfe ihrer Kommunikation zu 
vermitteln.
12 Prozent der Befragten gaben an, dass Siemens mit seiner 
Kommunikation auf das Thema Konvergenz am besten vorbereitet sei, 11 
Prozent nennen in diesem Zusammenhang Sony, 9 Prozent Philips, 6 
Prozent Loewe und 4 Prozent Samsung.
Fazit/Kommentar
"Im Mittelpunkt vieler Kommunikationskampagnen für 
Konvergenzprodukte steht eine austauschbare, auf alles zutreffende 
Botschaft. Kommuniziert werden zumeist nur die technischen Funktionen
- der Nutzen oder die Bedienungsfreundlichkeit der Geräte jedoch 
kaum. Technisches Fachchinesisch in Anzeigen suggeriert Komplexität 
und dass zur Bedienung der Geräte Expertenwissen notwendig ist. 
Verstärkt wird dieser Eindruck durch das Erfinden von Bezeichnungen 
wie 'Built-in-Technologie'. Einfachheit oder ein konkreter Nutzwert 
werden kaum in den Mittelpunkt gestellt.
Potenzielle Kunden werden durch eine derartige Kommunikation, die 
von der Beschreibung technischer Funktionen bestimmt ist, eher 
verunsichert als vom Kauf überzeugt. Das gilt insbesondere für die 
wachsende Zahl von Senioren", so das abschließende Fazit von Nikolaus
Bremerich, Partner bei der Unternehmensberatung Marketing Partner in 
Wiesbaden.
Beispiele für die Kommunikation von Konvergenzprodukten 
   (Printanzeigen)
  • Betrachten Sie das Leben in High Definition
  • ALL-IN-ONE MEDIACENTER - Konvergenz in Perfektion - Dreams made Real
  • Bringen Sie eine neue iDea nach Hause
  • Zentrum Ihres digitalen Lebens ...
  • Ich liebe Polka. Solange sie auf einem MPixx von Grundig läuft.
  • die revolution kommt aus dem osten deutschlands
  • 007-Equipment für jede Herausforderung
  • Full Enjoyment - Portable Media Player von Tatung
  • watch/listen/control/connect/play/surf/enjoy
  • Außen dezent. Innen eindrucksvoll.
  • Stellen Sie sich vor: Lebensgefühl jenseits aller Grenzen. The Ultra Life.
  • Mehr als ein Handy. Ein Treo!
  • Hitachi: Digitale Speicher mit hoher Kapazität.
  • Multimedia in voller Breite.
Beispiel für Fachchinesisch in einer Printanzeige
- 23 dBA (Leerlauf), 28 dBA (Volllast)
   - 2 x Hybrid Analog + DVB-T TV-Tuner für simultane TV-Wiedergabe 
     und Aufnahme
   - HDMI und DVI mit High-Definition-Audio-Unterstützung für Dolby 
     Digital Live & DTS Connect
   - 1 GBit LAN + 802.11b/g
   - 1024 MB DDR2, 250 GB sATA 7200 RPM
   - DVD Dual Double Layer (trayless), 7-1 Cardreader
   - MCE-Fernbedienung
   - Empowering Technology
Methodik
Für die Studie "Konvergenz in der Unterhaltungselektronik" wurden 
300 Händler aus dem Unterhaltungselektronik-Einzelhandel in 
Deutschland befragt (Elektro- und Elektronikfachgeschäft, 
Hi-Fi-/TV-Fachgeschäft, Elektro- und Elektronikgroßmarkt, Kaufhaus, 
Warenhaus, Cash-and-carry-Markt, Großmarkt). Erhebungsmethode: CATI 
(computergestützte Telefoninterviews).
Kostenloses Rezensionsexemplar der gesamten Studie als PDF-Datei: 
t.lorenz@marketingpartner.de
Über Marketing Partner
Marketing Partner ist eine auf Absatzsteigerung spezialisierte 
Unternehmensberatung. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Alfa 
Romeo, DaimlerChrysler, Volkswagen, T-Com, T-Mobile, T-Online, Die 
Bahn oder Vaillant. Marketing Partner wurde 1989 in Wiesbaden 
gegründet. Gemäß dem Motto "We create sales results" arbeiten rund 
100 Experten unter einem Dach an Marketing- und Vertriebskonzepten 
und entwickeln Strategien zur Absatzsteigerung.
Vorstand: Joachim Ramelow
Aufsichtsrat: Dr. Michael Dietl (Vorsitzender), Hans Eichel, MdB, 
ehemaliger Bundesminister der Finanzen und Andreas von Schoeler, 
ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
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Torsten Lorenz

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65195 Wiesbaden

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