Marseille-Kliniken AG

euro adhoc: Marseille-Kliniken AG
Quartals- und Halbjahresbilanz
- Umsatz steigt im 1. Halbjahr 2007/2008 auf 112,1 Mio. Euro - Konzernergebnis steigt auf 12,1 Mio. Euro - Eigenkapitalquote steigt auf 33,8%

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6-Monatsbericht

08.02.2008

Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG

Berlin, 8. Februar 2008. Die Marseille-Kliniken AG (Prime  Standard, ISIN DE 0007783003,  MKA) hat den Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2007/2008 um 4,2 Mio. Euro auf 112,1 Mio. Euro weiter ausbauen können (Vorjahr 107,9 Mio. Euro). Der   Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Minderheiten verbesserte sich von 2,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 12,1 Mio. Euro in der Berichtsperiode. Je Aktie entspricht dies einem Ergebnis von 1,00 Euro gegenüber von 0,22 Euro im Vorjahr. Das EBIT verbesserte sich von 8,2 Mio. Euro auf 12,5 Mio. Euro. Das EBITDAR baute sich von 31,4 Mio. Euro auf 36,9 Mio. Euro aus. Das bilanzierte Eigenkapital beträgt 84,5 Mio. Euro nach 66,5 Mio. Euro in der Berichtsperiode   davor. Die Eigenkapitalquote konnte damit noch einmal ausgebaut werden und beträgt jetzt 33,8%. Die Nettoverschuldung konnte aufgrund der letzten Sale-and-lease-back-Transaktion von 108,4 Mio. Euro im Vorjahresvergleich auf aktuell 66,4 Mio. Euro reduziert werden.

Die Auslastungsquote im Gesamtkonzern konnte von 89,7% auf 92,5% ausgebaut werden.

Das um Anlaufverluste von Pflege- und Stillstandskosten von Rehabilitationseinrichtungen bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG ging von 7,0 Mio. Euro um 0,4 Mio. Euro auf jetzt 6,6 Mio. Euro leicht zurück. Während die Rehabilitation ihr Ergebnis um 0,6 Mio. Euro auf ein ausgeglichenes Ergebnis verbessern konnte, hat die Pflege ein um 1,0 Mio. Euro niedrigeres Ergebnis erzielt. Die Gründe hierfür waren geplante Aufwendungen im Bereich Qualitätsmanagement mit dem Ziel weiterer Belegungsverbesserung sowie vorgezogene Instandhaltungsmaßnahmen von insgesamt 0,7 Mio. Euro. Darüber hinaus wirkte sich die Verteuerung der Energieträger mit 0,5 Mio. Euro überwiegend temporär aus, da ca. 60% der zusätzlichen Energiekosten durch die im Berichtszeitraum niedrigeren Durchschnittstemperaturen und damit erhöhte Verbräuche verursacht wurden. Das Ergebnis pro Aktie nach DVFA/SG erreichte daher 0,55 Euro nach 0,63 Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das EBITDAR lag zum Ende der Berichtsperiode bei 31,5 Mio. Euro nach 33,1 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT reduzierte sich von 12,3 Mio. Euro auf nun 10,0 Mio. Euro.

Das Kernsegment Pflege wächst und konnte einen Umsatzzuwachs um 5,0 Mio. Euro auf insgesamt 86,8 Mio. Euro im Vergleich zu 81,8 Mio. Euro im Vorjahr verzeichnen. Beim Ergebnis nach DVFA/SG erzielte die Pflege ein Ergebnis von 6,6 Mio. Euro (Vorjahr 7,6 Mio. Euro). Die Auslastungsquote konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 93,6% (Vorjahr: 92,6%) ausgebaut werden.

Im Segment Rehabilitation konnte der positive Trend des ersten Quartals fortgesetzt  werden. Der Umsatz ging aufgrund von Kapazitätsreduzierungen auf 25,3 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 26,1 Mio. Euro). Positiv wirkte sich die Auslastungsquote aus, die sich von 77,4% im Vorjahr um 11,7% auf 89,1% deutlich verbessern konnte. Das Ergebnis nach DVFA/SG ist ausgeglichen, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr von 0,6 Mio. Euro bedeutet (Vorjahr: -0,6 Mio. Euro). Das Unternehmen verfolgt nach wie vor das Ziel, für den Rehabilitationsbereich einen Partner oder Erwerber zu finden.

Im laufenden Geschäftsjahr sind drei neue Häuser mit insgesamt 310 Betten (in Potsdam, Schömberg und Düsseldorf) eröffnet worden. Weitere Standorte befinden sich in der Bauphase und auch in der Entwicklung des Betreuten Wohnens werden weitere Bettenkapazitäten im Segment Pflege entstehen. Die Marseille-Kliniken AG konnte im Berichtszeitraum die Bettenanzahl auf insgesamt 8.899 Betten (+287) ausbauen, von denen nun mehr als 85% im Bereich Pflege vorgehalten werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2007/2008 hält das Unternehmen an der Prognose fest, einen Umsatz von 240 Mio. Euro, ein EBIT von 24 Mio. Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 18 Mio. Euro zu erreichen. Die positive Belegungsentwicklung der Bestandseinrichtungen der Pflege wird sich fortsetzen, da die bereits erfolgreich umgesetzte Spezialisierung und das nachprüfbare Qualitätsmanagement der Gesellschaft Vorteile im Wettbewerb bringen. Insbesondere wird eine Beschleunigung der Belegung in den bestehenden Expansionseinrichtungen im Vergleich zum ersten Quartal und zum Vorjahreszeitraum hier zu deutlichem Umsatzwachstum und rückläufigen Anlaufverlusten führen. Die Rehabilitation hat die Trendwende geschafft und ist auf einen tragfähigen Kern hinsichtlich der Kapazitäten heruntergefahren worden. Nach dem ersten Halbjahr lässt sich abschätzen, dass die Ergebnisse der Rehabilitation den Konzern im laufenden Geschäftsjahr nicht mehr belasten werden. Bei dem Konzept Betreutes Wohnen plant das Unternehmen einen deutlichen Ausbau der Kapazitäten und die Inbetriebnahme weiterer Einrichtungen noch in diesem Kalenderjahr. Im Bereich der stationären Pflege sind derzeit drei weitere Einrichtungen mit insgesamt 430 Betten im Bau.

Der ausführliche Aktionärsbrief zum 1. Halbjahr 2007/2008 ist ab sofort im Internet unter www.marseille-kliniken.com abrufbar.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung

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