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Capgemini

Schweiz bleibt beim eGovernment unter dem europäischen Durchschnitt
Europäische Studie: Internetangebote der Behörden weiter verbessert

Zürich (ots)

Die grundlegenden Dienstleistungsangebote von
Behörden sind immer besser über das Internet zugänglich. Im Schnitt 
wird in der Europäischen Union mit nun 76 Prozent 
Online-Umsetzungsgrad die Transaktionsstufe erreicht, d.h. viele 
Leistungen können online abgewickelt werden. Vollständig online 
verfügbar sind mit 58 Prozent etwas mehr als die Hälfte aller 
untersuchten Behördenangebote. Das zeigt die siebte Studie der 
Unternehmensberatung Capgemini im Auftrag der Europäischen Kommission
zum Stand der Online-Verfügbarkeit von Behördenangeboten. Einbezogen 
sind 20 von der Kommission festgelegte grundlegende Service-Angebote 
für Bürger und Unternehmen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie in 
Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei. "Die wirtschaftlich 
starken Staaten befinden sich bis auf wenige Ausnahmen im vorderen 
Teil der Ergebnisliste. Einige der neuen Länder haben zwar mit 
zentralen Strukturen schnelle Erfolge im eGovernment erzielen können,
die überwiegende Mehrheit von ihnen jedoch stagniert seit einigen 
Jahren. Sie dürfen den Anschluss nicht verlieren", so Tom Gensicke 
Leiter Public Services bei Capgemini Consulting.
Schweiz verbessert, aber immer noch deutlich unter dem
DurchschnittDie Schweiz verbessert sich im Gleichklang mit dem 
EU-Durchschnitt, was die Entwicklung bei den vollständig 
online-fähigen Services angeht (jeweils plus 10 Prozentpunkte). Doch 
leider erfolgt dies in der Schweiz von einem sehr niedrigen Niveau 
aus, das nun 21 Prozent erreicht. Damit rangiert das Land weiterhin 
am unteren Ende der Rangliste aller betrachteten 27+4 Länder. Beim 
Gesamtgrad der Online-Verfügbarkeit wird ein Wert von 60 Prozent 
erreicht, der damit ebenfalls unter dem EU-Durchschnitt von 75 
Prozent liegt. Gute Noten erhielt in der Untersuchung das nationale 
Portal www.ch.ch, über das nahezu alle öffentlichen Dienste 
erreichbar sind. "Seit diesem Jahr wird eGovernment auch in der 
Schweiz mit verstärktem Engagement verfolgt. Mit der kürzlich von 
Bund und Kantonen erarbeiteten 'Rahmenvereinbarung über die 
E-Government-Zusammenarbeit in der Schweiz' ist eine gute Grundlage 
gelegt. Die Ergebnisse werden wir sicher in den  nächsten Jahre 
sehen", so Tom Gensicke.
Österreich bleibt Europameister/Leistungen für Unternehmen besser 
ausgebaut als Bürgerdienste
Österreich konnte 2007 seine Spitzenposition aus dem Vorjahr 
verteidigen. Als erstes und einziges Land sind alle untersuchten 20 
Dienstleistungen vollständig online verfügbar. Auch der 
Online-Umsetzungsgrad liegt mit 99 Prozent nahe am Optimum. "Dies ist
umso bemerkenswerter, als dass sich die Behörden in der Regel mit dem
Leistungsangebot für Bürger schwerer tun als mit dem für 
Unternehmen", so Gensicke. Europaweit weist auch in diesem Jahr der 
Ausbaustand zwischen den Leistungen für Bürger und Unternehmen eine 
grosse Lücke auf (70 Prozent/84 Prozent). Ähnlich das Bild beim 
Indikator "vollständig online-verfügbar", wenn auch auf insgesamt 
niedrigerem Niveau. Tom Gensicke schlussfolgert: "Zu Beginn unserer 
Studienreihe im Jahr 2001 konnte man verstehen, dass die Behörden 
zunächst die Angebote für Unternehmen ausgebaut haben. Das ging 
schneller und liess sich einfacher refinanzieren. Doch nun muss die 
Lücke zwischen den Angeboten geschlossen werden. Government 2.0 darf 
die Bürger nicht ausschliessen. Wie man es machen kann, zeigt 
Österreich."
Der Studienband ist als PDF abrufbar unter: 
www.ch.capgemini.com/de/presse/pressemitteilungen/egovernment_studie/
Pressekontakt:

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Capgemini Schweiz AG
Achim Schreiber
Leutschenbachstrasse 95
8050 Zürich +41 44 560 2604
achim.schreiber@capgemini.com

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